Geschafft: Die ersten 1.000 km mit der Leitra im Alltag

Im Laufe dieser Woche habe ich mein persönliches Ziel für dieses Jahr noch erreicht und die ersten 1.000 km mit der Leitra im Alltagseinsatz hinter mich gebracht! Und ich gestehe gerne, das mich dass schon ein bisschen stolz macht.  🙂

Der Alltagseinsatz besteht zum größten Teil aus den Fahrten ins Büro und kleineren Einkaufsfahrten am Wochenende im Ort. Alles in allem kamen so rd. 8.000 Höhenmeter zusammen.

Zu Weihnachten werde ich deshalb der Leitra eine „große“ Inspektion gönnen, mal alle Schrauben nachziehen (diese Woche hatte sich eine Achsmutter trotz Sicherungslack wieder gelöst), die Schaltung nachstellen und auch mal etwas aufwendigere Arbeiten in Angriff nehmen:

An den letzten beiden Fahrtagen dieser Woche war es naß, und so wurde leider meine hier geschilderte Hoffnung, dass der neue Radkasten die Seitenverkleidungen trocken halten würde, vom aufgewirbelten Wasser des Hinterrades buchstäblich hinweggespült. 🙁 Das Wasser findet seinen Weg durch die kleinsten Ritzen und verdreckt mir sogar den Kragen der Jacke, in den Seitenverkleidungen scheint sich sogar noch mehr Wasser als zuvor zu sammeln! 🙁

Offenbar hielt das vor kurzem noch montierte Schutzblech den Spritzbereich des Wassers kleiner als es der Radkasten kann. Da besteht dringendes Verbesserungspotential!

Möglicherweise montiere ich dann doch das originale Schutzblech; wie ich dem Problem des Blockieren des Rades durch getrockneten Schlamm begegne, weiss ich aber noch nicht. 🙁

Außerdem will ich Schutzbleche für die Vorderräder bauen, um den „Einferkelfaktor“ für den Vorderwagen und vor allem die Scheiben zu minimieren. Die originalen Schutzbleche haben sich im Laufe der Jahre verzogen, so dass ich diese nicht montieren konnte. Außerdem wären sie für die jetzt montierten Big Apple ohnehin zu schmal gewesen.

Der Pedelec-Antrieb von Elektrofahrrad-einfach.de verrichtet im besten Sinne unauffällig seinen Dienst und auch die Akkukapazität ist vollkommen ausreichend für meine Pendelstrecke von je 25 km hin und zurück. Bisher zeigte die Kapazitätsanzeige am Flachenakku abends immer noch 50% Restladung an. Und das, obwohl ich auf Grund der Jahreszeit praktisch ständig mit Licht unterwegs bin. An zwei Tagen habe ich den Akku aber wegen Temperaturen um Null Grad tagsüber ausgebaut (dank der Halterung geht das ruck-zuck) und vorsichtshalber mit ins warme Büro genommen…

Mit der Idee, durch die Wahl eines drehmomentstärkeren Motors (hier im unteren Bereich des Blogpost beschrieben) die Anstiege besser hoch zu kommen, im Gegenzug dafür aber auf eine Unterstützung bis 25 km/h zu verzichten, scheine ich mich etwas verrechnet zu haben: Die Anstiege

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komme ich zwar prima hoch, jedoch steigt meine Geschwindigkeit in der Ebene praktisch nie über 23 km/h (die Marke, bis zu der der Motor unterstützt) an. 🙁 Ich hatte damit gerechnet, aus eigener Kraft mehr als 25 km/h in der Ebene zu schaffen. Aber entweder reicht dazu meine Kondition (noch) nicht aus oder der Rollwiderstand der Leitra ist zu hoch. Das werde ich durch Nachmessen der Spur im Rahmen der Inspektion nochmal prüfen.

Ein weiteres Hindernis könnte aber auch die teilweise üble Qualität des Fahrbahnbelags auf meiner Pendelstrecke sein. Oder auch der größere Rollwiederstand der montierten Big Apple im Vergleich zu „High-Speed-Reifen“. Jedoch ist mir an der Stelle Pannenschutz und Komfort der Big Apple lieber. 🙂

Externer Link zu www.VeloVideo.de

 

4 Gedanken zu „Geschafft: Die ersten 1.000 km mit der Leitra im Alltag“

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