„Worschtkordel“ oder Fahrradschloß?

Was ist das jetzt? Wochenlang kein Eintrag und jetzt gleich zwei an einem Tag?

Dafür gibt`s aber auch einen Grund, den die Überschrift fast schon erahnen läßt…

Vorab: „Worschtkordel“ ist rheinhessisch und bezeichnet die Kordel, mit der früher die Wurst abgebunden wurde (heutzutage wird dafür meist eine Metallklammer benutzt).

Aber zum Thema:

Ich habe vorhin in der Ausgabe 5/2012 der „Trekkingbike“ einen Test zu verschiedenen Fahrradschlössern gelesen. Bei dem Test wurde u.a. ein Spezialist für gewaltfreies Öffnen von Schlössern („Lockpicking“) auf verschiedenen Fahrradschlösser losgelassen, die er teils in wenigen Sekunden öffnen konnte! Das liest sich ja schonmal ziemlich erschreckend.

Wirklich erschreckend wird es aber jetzt:

Der Test wurde gemeinsam mit dem Schwestermagazin „Bike“ durchgeführt. Und auf deren Homepage habe ich vor ein paar Minuten einen kurzen Videoclip gesehen, in dem man den Spezialisten bei der Arbeit sieht.

Und DAS ist wirklich beeindruckend!! Da denkt man(cher), das Rad ist gescheit gesichert, dabei hat man es gerade mal einer besseren „Worschtkordel“ anvertraut…

Hier geht`s zum Video-Clip der „Bike“…

Geschafft: 1.000 km Pendelverkehr mit dem Stromer!

Kaum zu glauben, dass der letzte Blogeintrag schon wieder genau einen Monat her ist!

Es gab aber einfach nichts aufregendes (zumindest im Hinblick auf Pedelecs) zu berichten, der Stromer schnurrte, wenn er denn dazu kam, ohne Probleme vor sich hin.

In den letzten Wochen klappte es durch die verschiedenste Umstände nicht, dass ich mit dem Stromer zur Arbeit fahren konnte, eute allerdings ist die magische Marke gefallen:

Ich bin im Jahr 2012 bis jetzt alleine 1.000 km ins Büro gependelt!

Ehrlich gesagt, macht mich das schon ein bisschen stolz! Vor allem, weil die erste Fahrt aus den verschiedensten Gründen  erst am  18.06. stattfand.

Zum Vergleich: In der Saison 2011 kam ich insgesamt „nur“ auf 1.226 km.

Trotz der Behauptungen mancher Leute, ein Pedelecfahrer leiste ja nichts, merke ich sehr wohl positive Veränderungen an Muskulatur (wird mehr) und Fettanteil am Körpergewicht Gewicht (wird weniger).  🙂

Weniger wurden auch meine Rechnungen für Sprit, noch ein erfreulicher Nebeneffekt und wohl auch begünstigt durch die derzeit doch wieder recht hohen Preise.

Jetzt hoffe ich auf einen schönen Spätsommer und einen genauso bombastischen Herbst wie im letztes Jahr. Vielleicht knacke ich dann ja noch die 2.000 km Marke… 🙂