Endlich raus aus dem Keller: Velomobil endlich fahrbereit! (Teil 3)

Nach dem Einstellen der Spur (s. letzten Blogpost) lief die Leitra gefühlt etwas besser. Allerdings hat sich das bei der nächsten Fahrt ins Büro nicht in einem merkbaren Zeitgewinn niedergeschlagen.

Auf der Rückfahrt kam die Fuhre nach ca. 2/3 der Strecke beim Anbremsen einer Kurve auf einer Abfahrt von einer Rampe so beängstigend ins „schwänzeln“, dass ich doch mal nachschauen musste. Dabei habe ich dann gesehen, dass die Radschraube am linken Vorderrad verschwunden war und das Rad sich schon auf dem Achsstummel nach außen verschoben hatte!

In Ermangelung der passenden Ersatzschraube bin ich dann langsam weiter gefahren und habe alle paar hundert Meter angehalten um das Rad wieder auf die Achse und den Achsstummel wieder an seinen Platz zu schieben….

Zu Hause habe ich dann mal versucht, Ursachenforschung zu betreiben:

Beim Einstellen der Spur ist mir schon aufgefallen, dass sich die Radschrauben recht leicht rausdrehen ließen, in Fahrtrichtung links leichter als rechts. Deshalb hatte ich die Schrauben fester angezogen, hätte das aber nach ein paar Kilometern Fahrt nochmal kontrollieren sollen, denn auf meiner Strecke rüttelt es an manchen Stellen recht gewaltig.
Und ich hätte wohl bei der Montage doch besser etwas Schraubensicherungslack benutzen sollen.

Diese Schrauben und Scheiben sind an den Vorderrädern meiner Leitra als Radschrauben verbaut:

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Radschrauben an meiner Leitra, ob die original sind?

Hier ein Bild der Unterseite der Scheibe:

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Auf der Unterseite der Scheibe sind Laufspuren zu sehen

Der blaue Pfeil markiert die „Laufspuren“ auf dem „Innenring“ des Lagers, der rote Pfeil vermutlich die „Laufspur“ vom Lager selbst.

Meine Theorie, die ich nach Stöbern im Forum (u.a. hier) habe, ist folgende:
Die „Scheibe“ lag nach dem Anziehen der Schraube auf dem drehenden Teil des Lagers (mit rotem Pfeil markierte Laufspur) auf und hat, durch die Drehbewegung des Lagers in Fahrtrichtung, die Schraube gelöst. Da hätte dann vermutlich auch Schraubensiche-rungslack nicht lange gehalten.

Das bedeutet aber auch das die Schraube auf der anderen Seite wohl auch nicht mehr lange an ihrem Platz geblieben wäre. 🙁  Und die Rüttelei auf der Strecke hat dann ihr übriges getan…

Im Baumarkt habe ich mir dann sowohl ein paar neue Schrauben (nur deutlich längere) und Unterlagscheiben besorgt und habe bei der Montage darauf geachtet, dass die Schraube bzw. die Unterlagscheibe nur auf dem „Innenring“ des Lagers zu liegen kommt.  Vorsichtshalber habe ich noch einen Sprengring montiert und die Lage des Schraubkopfs mit Farbe markiert.

Auf der nächsten Fahrt schien alles in Ordnung. Auf der übernächsten Fahrt ins Büro passierte dann etwas anderes:

Beim Anbremsen einer Kurve schwänzelte die Leitra wieder, diesmal heftiger, und kurz darauf saß ich mit der rechten Seite auf dem Boden: Die rechten Carbonfedern waren gebrochen!

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Die untere Carbonfeder ist vorne…
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…und hinten gebrochen

Zum Glück ist weiter nichts passiert.

Obwohl es nur ein paar hundert Meter bis nach Hause waren, war das Heimbringen der Leitra eine mühsame Sache: Ich habe sie rechts angehoben, so dass nur das linke Vorderrad und das Hinterrad noch Bodenkotakt hatten und habe sie so „zurückbalanciert“.

Nach einem Telefonat mit Mikus (dem deutschen Importeur der Leitra, www.leitra.de) ist die Ursache für den Federbruch die Belastung durch die Bremsen: An meiner Leitra sind nicht mehr die originalen, sondern die stärkeren Sturmey Archer-Trommelbremsen mit 90mm Durchmesser von einem der Vorbesitzer nachgerüstet worden. Eigentlich hätte man dann die Federn tauschen müssen, da die originalen Blattfedern der Belastung nicht gewachsen sind. Das wurde bei meiner Leitra aber offensichtlich nicht gemacht.

Leider hat Mikus keine Federn vorrätig, so dass ich Carl Georg Rasmussen (www.leitra.dk) angemailt habe. Ein paar Wochen später hatte ich Gelegenheit im Rahmen eins Stops der EuroTour 2013 (einer Tour verschiedener Velomobile durch Europa) an der Mosel mit Carl Georg Rasmussen persönlich zu sprechen. Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis, diesen ruhigen, bescheidenen und doch quirligen 78jährigen Dänen kennenzulernen, der vielen als „geistiger Vater“ der Velomobile gilt und der auf dieser Tour mehr als 3.000 km mit seiner Leitra zurückgelegt hat. Carl Georg versprach, mir verstärkte Federn zu laminieren, sobald er wieder zu Hause sein würde. Er würde sie mir dann zusammen mit der bestellten Heckbox zuschicken.

Da ich bis dahin mit der Leitra nicht fahren konnte, machte ich mich an die Montage der Elektrik…

Fortsetzung folgt…  Externer Link zu www.VeloVideo.de

 

 

Endlich raus aus dem Keller: Velomobil endlich fahrbereit! (Teil 2)

Wie in Teil 1 dieses Blogpost schon gesagt, habe ich in den letzten drei Jahren drei Fahrräder mit dem Umbausatz von Elektrofahrrad-einfach.de zum Pedelec umgebaut. An der Leitra montierte ich bereits den dritten Umbausatz für das Hinterrad mit dem Flaschenakku von Elektrofahrrad-einfach.de.

Im Vergleich zum ersten Kit sind bei jedem späteren diverse Verbesserungen eingeflossen, woran man merkt, dass das Produkt beständig weiterentwickelt wird.

Besonders praktisch sind bei dieser, „V2“ genannten, Entwicklungsstufe des Umbausatzes meiner Meinung nach folgende Punkte:

  • geteilte Sensorscheibe erleichtert grds. die Montage
  • durch Änderungen am Controller sind keine Microschalter in den Bremsen mehr erforderlich um beim Bremsen den Motor abzuschalten. Dadurch können die vorhandenen Bremsen samt Griffen (besonders praktisch bei Scheibenbremsen) beibehalten werden
  • kleinere Steckerverbindungen als beim vorherigen Bausatz
  • Trittsensor ist auf einer kleine Wippe montiert, was die Justage sehr vereinfacht
  • Fünf Unterstützungsstufen erlauben eine feinere Anpassung als noch beim ersten Umbausatz mit nur drei Unterstützungsstufen.

Ingesamt ist der Umbausatz nochmals leichter zu montieren. Jedoch ist ein Nachteil bei Verwendung des LCD-Displays (hier bereits beschrieben) geblieben: Beim Abschalten des Systems (zum Beispiel bei einem Zwischenhalt) wird die Tageskilometeranzeige wieder auf null gesetzt. Das ist besonders schade, da deshalb dann doch wieder ein zusätzlicher Fahrradtacho montiert werden muss (näheres dazu später), obwohl das formschöne Display eigentlich alle wichtigen Informationen bietet:Display des Elfei-Antriebs

  • Uhrzeit
  • Akkufüllstandsanzeige
  • gewählte Unterstützungsstufe
  • momentan gefahrene Geschwindigkeit
  • Gesamtkilometer
  • Maximalgeschwindigkeit (nach Umschalten)
  • Durchschnittsgeschwindigkeit (nach Umschalten)

Außerdem kann das Display auf Knopfdruck in drei Stufen beleuchtet werden.

Eine Besonderheit gilt es noch bei der Montage des Trittsensors zu beachten: Wird er anders als vorgesehen (nämlich mit „Kopf nach unten“ am Sattelrohr) montiert, dreht der Motor rückwärts…

Genau das war bei mir nämlich der Fall: An der Leitra ist ein Kurbelsatz von Mavic verbaut, für den ich nicht das passende Demontagewerkzeug habe. Daher habe ich die Magnete im Zahnkranz montiert. Die erste, optisch richtige und schöne Einbaulage des Trittsensors führte dann dazu, dass der Motor nur beim Rückwärts drehen der Kurbel, und dann auch noch rückwärts drehte. Es hat mich einige Fingerverrenkungen gekostet, den Sensor so mit Kabelbindern zu fixieren, das er richtig herum montiert ist, und der Motor in die richtige Richtung unterstützt:

Nahaufnahme Trittsensor
Nahaufnahme Trittsensor, in passender Ausrichtung montiert

Nachdem das Problem gelöst war, konnte ich die erste Probefahrt kaum mehr erwarten. Obwohl ich an der Verkleidung noch nichts gemacht hatte, musste ich einfach die Strecke ins Büro testen. Alle Meinung im Velomobilforum zur Eignung der Strecke für ein Velomobil waren positiv, doch war das bisher alles nur Theorie. Würde die Praxis anders aussehen? Am nächsten Tag, einem mit ca. 34 Grad Celsius sehr heißen Sonntag, ging es nachmittags los:

Leitra mit unrestaurierter Verkleidung
Leitra mit noch unrestaurierter Verkleidung

Die Testfahrt brachte folgende Ergebnisse:

  1. Die Leitra klappert wie ein Sack Nüsse 😉
  2. Sie ist ein Hingucker „par excellence“
  3. Alle Knackpunkte wie „Drängelgitter“, enge Kurven, Ampeltaster oder Brückenüberquerungen erwiesen sich als „Leitra-tauglich“ 🙂
  4. Die Akkuleistung reicht für den Hin- und Rückweg 🙂
  5. Ich brauchte ca 10 Minuten mehr Zeit für die gleiche Strecke 🙁

Die Enttäuschung war groß, ich hatte gehofft, zumindest genauso schnell wie mit dem „normalen“ Pedelec zu sein und den gesamten Rückweg grübelte ich, woran das legen könnte. War es die ungewohnte Sitzposition? Oder die hohen Temperaturen? Lag es an der fehlenden Heckverkleidung? Oder doch an der Strecke? Kaum zu Hause und ein wenig erholt, fand ich im Velomobilforum eine mögliche Ursache: Die Spur könnte verstellt sein!

Prinzipiell sollten die beiden Vorderräder eines Trikes (das die Leitra ja als Basis hat)  parallel zum Hinterrad stehen. Ist dies nicht der Fall, stehen die Räder also z.B. V-förmig nach innen oder nach außen, entsteht ein erheblich höherer Rollwiderstand als nötig, was in einem größeren Kraftaufwand und/oder verringerter Geschwindigkeit resultiert. Das musste ich unbedingt ausprobieren. Beim Blick in den Keller fand ich ein U-Profil aus dem Trockenbau und zwei lange Holzlatten. Daraus entstand das hier:

Spureinstellung
Provisorische Hilfe zur Spureinstellung

Das Hinterrad passt fast genau in das U-Profil, die beiden Latten habe ich jeweils an die Innenseite des Rades angelegt, U-Profil und Latten liegen vorne an einer geraden Wand an. Dabei soll Abstand 1 und Abstand 2 idealerweise identisch sein.  Aber: Die Ausrichtung der beiden Holzlatten zeigt V-förmig nach innen, aha!

Über die Gewinde in den Schubstangen der Lenkung ist der Abstand der Räder einzeln korrigierbar. Nach einigem Schrauben und Messen stellte ich dann fest, dass meine Leitra in Fahrtrichtung rechts ca. 1,5 cm breiter ist als links und deshalb der Abstand nie gleich sein kann. Wenn sich jedoch Abstand 1 über die gesamte Länge der Holzlatte nicht verändert und sich das bei Abstand 2 genauso verhält, sollte die Spur doch trotzdem parallel sein, oder?

Die folgende Probefahrt zeigt, das die Leitra spürbar leichter läuft! Jetzt sieht das bei der Fahrt ins Büro bestimmt anders aus!

Fortsetzung folgt.Externer Link zu www.VeloVideo.de..

Endlich raus aus dem Keller: Pedelec-Velomobil endlich fahrbereit! (1. Teil)

In letzter Zeit haben meine Posts etwas nachgelassen, aber dafür wird dieser hier etwas länger, denn Anfang Juni habe ich mir ein gebrauchtes Velomobil gekauft, damit ich auch bei schlechtem Wetter mit dem Rad fahren kann. Und die notwendigen (Renovierungs-) Arbeiten daran haben mich sehr beschäftigt. Aber der Reihe nach:

Ein Velomobil ist, vereinfacht gesprochen, ein Fahrrad (in der Regel ein Trike) mit Vollverkleidung, mit dem man auch bei schlechtem Wetter radeln kann. Im Januar wurde ich auf einer Fahrradmesse erstmals auf Velomobile aufmerksam. Und je länger der Winter dauerte, je mehr beschäftigte ich mich mit dem Thema. Denn in der lezten Saison hatte ich mich sehr an das Radeln ins Büro gewöhnt, und mir fehlte einfach was. Nach nächtelanger Recherche, vor allem im regen Velomobilforum, und der ein oder anderen Probefahrt war mir klar, dass es eine Leitra sein sollte, da mein Schwerpunkt vor allem auf Alltagstauglichkeit, Wetterschutz und Belüftung, weniger auf der höheren Geschwindigkeit gegenüber einem normalen Fahrrad liegt.

„Leitra“ steht für „Leichter individueller Transport“. Zu Beginn der zweiten Ölkrise in den späten 70er Jahren gründete der Däne Carl Georg Rasmussen die Firma „Leitra“ und entwickelte den Vorläufer der noch heute gebauten Leitra, die sich praktisch zum Urahn aller heute gebauten Velomobile entwickelte.

Da so ein Velomobil rund doppelt so schwer wie ein normales Rad ist, und ich rd. 200 Höhenmeter auf meinem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause zurücklege, war mir von Anfang an klar, dass das Velomobil „elektrifiziert“ werden würde. Auch dafür eignet sich die Leitra ideal, da ich so von den gemachten Erfahrungen (hier, hier und hier)  mit der Nachrüstung des Elfei-Antriebs profitieren kann.

Nach der Entscheidung für das passende Velomobil stand ich vor den nächsten beiden Hürden: Ein Velomobil entsteht in 100%iger Handarbeit. Das bedeutet hohe Kosten (bei der Leitra ab ca. 7.000 €) und lange Lieferfristen (beid er Leitra ca. 6 Monate), beides hohe Hürden. Dazu kommt, dass gebrauchte Leitras auf dem (überschaubaren) Markt kaum vorhanden sind.

Anfang Juni jedoch war mir Fortuna hold und ich konnte bei Ebay günstig eine gebrauchte Leitra ersteigern. Die Leitra selbst stand mit pulverbeschichteten Rahmen, komplett neuem Kurbeltrieb, neuen Reifen (Maxxis Hookworm) und Felgen praktisch wie neu da:

Bild Leitra ohne Verkleidung
Leitra, noch ohne Verkleidung

Die Fahrgestellnummer „LC03G“ ergab nach Nachfrage bei Carl Georg Rasmussen, dass die Leitra 1994 gebaut wurde. Alle Leitra werden praktisch „auf Maß“ gefertigt werden und glücklicherweise „passte“ mir die Leitra!

 

 

Da der Vorbesitzer die Verkleidung jedoch nicht montiert hatte, war diese nach jahrelangem Liegen in einer Ecke in einem nicht ganz so guten Zustand:

Vekleidungsteile
Verkleidungsteile, beschriftet

Auf dem Bild habe ich die Verkleidungsteile mal beschriftet, später stellte sich heraus, das wesentliche Teile für die Gestaltung der Heckpartie fehlten. Zum Glück konnte ich aber passende Neuteile bei Carl Georg Rasmussen nachordern.

 

 

Doch zunächst ging es an die Montage des Pedelec-Antriebs. Dabei habe ich mich für den bei mir bewährten Bausatz von Elektrofahrrad-Einfach entschieden, diesmal in der Version „V2″ mit LCD-Display und zusätzlichen Verlängerungsstücken für das Tretsensorkabel und das Display, sowie eingespeichtem 20“-Hinterrad. Da ein Velomobil schwerer als ein Fahrrad ist habe ich mich dafür entschieden, einen 24“-Motor in eine 20“-Felge einspeichen zu lassen. Dadurch erreiche ich ein höheres Drehmoment am Berg; das frühere Abregeln (bei ca. 23 km/h) in der Ebene nehme ich dabei in Kauf, da man nach etwas Eingewöhnungszeit mit dem Velomobil sowieso eher schneller als 25 km/h unterwegs sein soll.

Der Einbau selbst gelang recht problemlos, nur die Befestigung des Tretsensors stellte mich vor eine Herausforderung.

Trittsensor und -magnete montiert
Tretsensor am Tretlager und Magnete in den Nieten des Kettenblatts montiert

Letztendlich habe ich, wie schon beim Centurion, die Magnete in die Kettenblattnieten eingelegt und den Sensor in der Nähe des Kettenblatts montiert.

 

 

 

 

Motor_eingebaut
Eingebauter Felge mit Motor

 

 

 

Der Motor selbst passt mit etwas Biegen (es handelt sich um einen Stahrahmen…) recht gut.

 

 

 

 

Ausschnitt_Motor_eingebaut
Der Pfeil zeigt das Problem

 

 

Jedoch kann ich jetzt leider den letzten Gang des verbauten Schraubkranz (Shimano MFTZ21, Abstufung : 14-28) nicht nutzen, da die Schraube der Gepäckträgerstrebe (s. Pfeil) die Kette blockieren würde. Gut, dass man die Schaltung entsprechend justieren kann, damit das nicht passiert.

 

Heckansicht_mit_Akku_ohne_Verkleidung
Bereit für die erste Probefahrt!

 

 

 

Für die ersten Probefahrten, noch ohne Verkleidung, hatte ich das LCD-Display und die Gummitaster mit einem BarXtender von Topeak am „Überrollbügel“ der Leitra und den Akku (mangels Heckbox) vorerst provisorisch mit einem Holzbrett und vielen Kabelbindern am Heck montiert.

 

Die ersten Fahrten waren zunächst sehr ernüchternd, denn die Unterstützung des Motors hing sehr von der Drehzahl sprich Kadenz ab. Ein Blick ins Forum von Elektrofahrrad-Einfach.de brachte die Lösung: Ich musste mehr Magnete ins Tretlager bringen. Gut, dass ich vom Umbau des Centurion noch die alte Magnetscheibe hatte! Ein kurzer Griff zur Säge und ich hatte passende Magnete in ausreichender Menge. Nach etwas fummeliger Montage (die Magnete sind, im Gegensatz zu den erhältlichen für die Montage im Hollowtech-Tretlager, flacher) zauberte die Leistungsentfaltung des Motors dann das erhoffte Grinsen in mein Gesicht.

Ups, der Blogbeitrag ist dann doch recht lange geraten. Deshalb folgt der weitere Werdegang der Leitra im nächsten Beitrag.Externer Link zu www.VeloVideo.de