Nebel, Nebel, weiße Wand…

English version: Please scroll down

Spätestens heute nach der Zeitumstellung  ist es klar:  Der Sommer ist vorbei! 🙁

Letzte Woche war es zweimal morgens soweit, dass ich im Nebel mit dem Orca ins Büro fahren musste. Und natürlich gilt beim Velomobil das Gleiche wie beim Auto: Die Fahrweise muss der Witterung angepasst werden!

Allerdings bin ich, vermutlich auch wegen der kühlen Witterung etwas langsamer unterwegs, wovon die täglichen Aufzeichnungen künden. Das sind zwar nur 2-3 Minuten pro Strecke, aber die Zeit für neue „Strecken-Rekorde“ scheint vorerst vorbei zu sein.

Die Sicht bei Nebel ist etwas besser als im Auto, denn ich kann zwischen dem Süllrand um dem Versatile-Dach (bzw.des Fensters, das natürlich auch mit Nebelfeuchte benetzt ist) durchschauen

Sicht aus dem Cockpit nach draussen
Der Spalt zwischem Süllrand und dem „Fenster“ reicht um auch bei Nebel ausreichende Sicht zu haben.

und habe vor allem praktisch keinen Gegenverkehr und habe die Radwege fast für mich alleine! 🙂

Im Vergleich zur im Kopfbereich komplett geschlossenen Leitra…

Leitra von vorne
Die Leitra ist im Kopfbereich komplett geschlossen.

…zieht es aber bei Seitenwind teilweise empfindlich rein. Dagegen hilft mein Wärmekragen, den ich mir mal für`s Motorradfahren gekauft habe. Erstaunlicherweise wird`s damit nicht zu warm.

Langsam scheint auch die Zeit des kurzen Funktionsshirts und der Armlingen wirklich rum zu sein. 🙁 Vorgestern habe ich sogar für die ersten 3-4 km die Softshelljacke drüber getragen. Als Beinbe-kleidung genügt noch eine lange Zip-Hose, allerdings bekomme ich auf den letzten paar Kilometern langsam kalte Füße….

Dem Antriebsakku scheinen die kühleren Temperaturen noch nichts auszumachen, eine außergewöhnlich schnell nachlassende Kapazität kann ich noch nicht feststellen. Sobald es aber auch tagsüber kaum über fünf Grad warm wird, werde ich den Akku vorsichtshalber mit ins warme Büro nehmen. Aber das wird hoffentlich noch eine Weile dauern…

English version:

Now, after the time changed to the winter-mode it’s obvious: Summer is gone… 🙁

Last week I had to ride in foggy weather-conditions to work. And it`s the same like drinving a car: You have to drive more carefull when the view isn’t good.

Maybe it’s  well because of the cool temperatures that I’m slower than usual, about 2-3 minutes each way. Seems that the time for new „records“ is over for this year.

Driving in fog the sight is better than in the car because of the opening beetween the versatile-roof and the body….

Sicht aus dem Cockpit nach draussen
Looking beetween the versatile-roof and the body the sight is relatively good even in fog.

..and there are nearly no other cylists on the cycling-path. 🙂

Having wind from the side it is getting cooler than in the Leitra, which is closed round the head,

Leitra von vorne
Leitra`s completely closed round the head

but with a special neck-warmer (normally used for motorcycling) this is good to manage.

The season for driving with short-armed t-shirts is gone now, last week I had to wear even a softshell for the first kilometers in the morning. For the legs a long hiking-trouser fit`s the needs, but I´m getting cold feet on the last few kilometers of the commuting.

The battery of the pedelec-motor seems not to have any problems with the cooler temperatures yet. But as soon as the temperature will not rise above 5 degrees Celsius in the daytime, I will take the battery with me in the warm office. But this will last some time hopefully…

 

Von verschobenen Prioritäten

English version: Please scroll down

Zu Beginn meiner Beschäftigung mit dem Thema Pedelec stand für mich das Thema „nicht durchgeschwitzt im Büro ankommen“ sehr weit oben auf der Prioritätenliste, zum Beispiel in dem Beitrag „Warum überhaupt ein Pedelec“ oder „That`s what this Pedelec is made for…“.

Zwischenzeitlich nutze ich praktisch ausschliesslich den eOrca als Pendlerfahrzeug ins Büro. Und im Velomobil kann ich das Schwitzen, trotz aller Belüftung, bisher nicht vermeiden.  Was vielleicht auch daran liegt, dass ich versuche, immer noch einen Tick schneller zu sein. 🙂

Allerdings ziehe ich mich im Büro einmal komplett um; so muss ich nicht den ganzen Tag in feuchter Funktionswäsche rumlaufen. Bisher hat sich auch noch niemand beschwert 😉 und der Spaß, den das Radfahren macht, ist den kleinen Umzugsaufwand wert.

English version:

At the beginning of my pedelec-carreer the focus  was  on the spot „not to sweat while commuting to the office“ (i.e. in the blogposts „Warum überhaupt ein Pedelec“ oder „That`s what this Pedelec is made for…“.)

In the meantime I mostly use the eOrca for commuting, and in the velomobile I`m not able to drive without sweating, although the ventilation isn`t too bad. Maybe it`s because I try every day to ride a bit faster… 🙂

However I change my clothing completely after arriving at the office, so that I don`t need to walk the whole day in the cycling-underwear. Until now there weren`t any complaints about that. 😉

And the fun of cycling to work, is worth the little investment in changing the clothing.

 

 

 

 

ADFC-Fahrradklima-Test- gerade für Pedelec-Fahrer wichtig!

Der ADFC fragt seit dem 24. September alle Radler im Fahrradklima-Test 2014 , wie fahrradfreundlich die Städte und Gemeinde sind, in denen sie unterwegs sind. Dabei ist es völlig egal, ob man im ADFC Mitglied, mit dem Up, dem Liegerad oder mit dem Pedelec unterwegs ist.

Ein erstes Zwischenergebnis der Umfrage,  die noch bis zum 30. November 2014 läuft,  liegt bereits vor. Jede Stimme zählt und selbstverständlich habe ich schon mitgemacht. Hier geht`s zum Online-Fragebogen, der mit PC, Smartphone oderTablet in kaum 5 Minuten  völlig anonym ausgefüllt werden kann.

Gerade durch die zunehmende Zahl von Pedelec-FahrerInnen kann dieser Umfrage zusätzliches Gewicht verliehen werden.  Egal wie man zum ADFC stehen mag, der Fragebogen ist eine der wenigen Gelegenheiten für uns Radler, unserer Stimme Gehör zu verschaffen!  Also ran an die Tasten bzw. die virtuelle Tastatur! 🙂

4.000 km mit dem eOrca!

English version: Please scroll down

Heute habe ich auf dem Weg vom Büro nach Hause die 4.000-km-Marke geknackt! 🙂

Tachoanzeige Orca zeigt 4000 Kilometer
4.000-km-Marke im Stadtpark Mainz

Für die 1.000km seit der 3.000er-Marke habe  ich etwas länger gebraucht: Es gab ein paar Tage, an denen ich aus terminlichen Gründen nicht mit dem Velomobil fahren konnte.

Beeindruckend: Auf den 1.000km gab es keinen einzigen technischen Defekt! Ab und an mal Luft nachpumpen und den Akku laden und ansonsten einfach fahren, fahren, fahren 🙂

Mal sehen, wie lange es bis zur 5.000er-Marke dauert…

 

English version:

On the way home from the office I reached today the 4.000-km-mark!

"Milage"-gauge Orca
Reached the 4.000-km-mark in the city-park.

I took some more time from 3.000 km to 4.000 km because of some necessary commuting with the car.  Impressive: There was no techincal problem at all over the whole 1.000 km! Charging the battery, pumping some air in the tires that`s all! 🙂

5.000-km-mark, here I come 🙂

Die Leitra geht auf Reisen…

English version: Please scroll down

Nach dem Rahmenbruch an der Leitra war zunächst guter Rat teuer, jedoch ist Carl Georg Rasmussen (Hersteller der Leitra) der Meinung, den Rahmenbruch dauerhaft reparieren zu können.

Irgendwie müssen Leitra und Carl Georg aber zusammen kommen; und da Dänemark, von Mainz aus gesehen, nicht „mal eben um die Ecke“ liegt, muss der Versand auf dem Postweg erfolgen. Und um den Preis widerrum erträglich zu halten, wird nur der Hauptrahmen auf die Reise gehen.

Nach ca. 2,5h hatte ich die Leitra komplett bis auf den Hauptrahmen demontiert…

Rahmen der Leitra, gestrippt
Rahmen der Leitra, gestrippt.

 

…das Verpacken dauerte dann nochmal fast genauso lange 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, versandfertig verpackt

…so dass ich das Paket heute (ein Kiosk in der Nähe ist GLS-Station und hat auch Sonntags geöffnet :-))per GLS auf den Weg schicken.

 

English version:

The Leitra`s frame is broken, and Carl Georg Rasmussen (constructor of the Leitra) says, that he can fix it durable.

Because of Denmark isn`t just „round the corner“ (seen from Mainz), the Leitra must be sent via GLS (a parcel-service) to Denmark.

To keep the costs low, only the mainframe is taking it`s way to the north, ans so I had to disassemble the velomobile. This took only approx. 2,5 hours…

Rahmen der Leitra, gestrippt
The Leitra`s maniframe

…and wrapping the frame took nearly as long. 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Mainframe packed, ready to start the journey 🙂

Finally I took the parcel today to a kiosk nearby (which is both, a GLS-Station and opened on sundays 🙂 ) and the frame startet it`s journey to Carl Georg Rasmussen.

Bringt Pedelec-Fahren etwas für`s Herz-Kreislauf-System?

English version: Please scroll down

Hin und wieder hört oder liest man die die Behauptung, Pedelec-Fahrer würden ja nichts für Ihre Herz-Kreislauf-System tun, weil sie sich ja nicht anstrengen müssten.

Sicherlich kommt das auf die Art an, wie man mit dem Pedelec fährt. Ich für meinen Teil fahre so, das ich noch merke, dass ich trete. Gerade mit dem Motor des eOrca, der drehmomentgesteuert ist, fällt das leichter als mit dem Motor des Centurion, der über die Kadenz gesteuert ist.

Zufälligerweise nehme ich seit 2009, also ca. 2 Jahre, bevor ich mit dem Pedelec-Fahren begann, an einer medizinischen Studie teil. Bei dieser Studie werden in regelmäßigen Abständen so ziemlich alle Parameter erfasst, die derzeit ohne großen Eingriff in den Körper erfasst werden können.

Die letzte Untersuchung war im Februar 2014, also bevor ich mit dem eOrca unterwegs war. Und die Werte dieser Untersuchung, verglichen mit der aus 2009, sprechen m.E. eine deutliche Sprache:

Ruhepuls 02/2009: 60 Schläge pro Minute
Ruhepuls 02/2014: 48 Schläge pro Minute

Volumen Herzkammer 02/2009: 49 ccm
Volumen Herzkammer 02/2014: 58 ccm

Gewicht 02/2009: 91,2 kg
Gewicht 02/2014: 84,3 kg

Für mich kann ich die Frage danach, ob das Pedelec-Fahren etwas für das Herz-Kreislauf-System bringt, mit einem deutlichen JA! beantworten. 🙂

 

English version:

Sometimes people talk about, that pedelec-driving/pedal-assisted-driving won`t train the cardiovascular system because they don`t have to make an effort while driving.

This depends surely on the type of driving. I`m driving the way that I feel my muscles work. Driving the eOrca this is easier (because of the torque-sensing drive) than driving the Centurion (with it`s cadence-sensing drive).

Since 2009, two years before I begun driving with a pedelecs, I`m participating in a study, where many parameters are captured, i.e. about the cardiovascular system. The last examination was in february 2014, months before I begun riding the eOrca. The results of this examination, compared with the results of 2009, talk for themselves:

Heartbeat, idle 02/2009: 60 beats per minute
Heartbeat, idle 02/2014: 48 beats per minute

Volume chamber of the heart 02/2009: 49 ccm
Volume cahmber of the heart 02/2014: 58 ccm

Weight 02/2009: 91,2 kg
Weight 02/2014: 84,3 kg

So, for myself I can answer the question if pedelec-driving trains the
cardiovascular system with a loud an clear: YES! 🙂