Zwangspause hoffentlich beendet!

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Die letzten beiden Wochen hatte der Orca eine „Zwangspause“, an der er völlig unschuldig war.  Denn nachdem ich mich mit einem Gemüsehobel angelegt hatte, sah mein Daumen so aus:

verbundener Daumen
Mit dem Verband kommt man in keinen Handschuh 🙁

Damit passte ich nun zum einen in keinen Handschuh (bei Außentemperaturen um 5 Grad brauch ich die auch im VM) und zum anderen kann ich mit dem Verband rechts weder blinken noch gut bremsen…

Zufällig kam ich in Kontakt mit einem belgischen eOrca-Fahrer, der gerade einen Liste aller Orcas erstellt. Stand heute sind es 53 Stück, von denen, für mich überraschend, 24 Stück nach Deutschland geliefert wurden. Wo sind die nur alle…? 🙂

 

Unfallriskio bei Pedelecs und normalen Fahrrädern gleich hoch

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Eine für mich doch überraschende Schlussfolgerung erbrachte eine Studie der Technischen Universität  in Chemnitz im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer.

In dieser Studie wurde das Fahrverhalten von 31 Fahrrad-, 49 Pedelec und 10 S-Pedelec-Fahrern im Alter zwischen 16 und 83 Jahren vier Wochen lang mit Kameras und diversen Sensoren aufgezeichnet und später mit den subjektiven Wahrnehmungen der Radler ausgewertet.

Das Ergebnis: Das Unfallrisiko ist bei Pedelecs und normalen Fahrrädern gleich hoch!

Aber viel wichtiger finde ich die Schlußfolgerung, dass dringend etwas für die Infrastruktur bei den Radwegen getan werden muss.
Inbesondere die Breite der Radwege sollte vergrößert werden um ein gefahrloses Überholen von Radfahrern durch Radfahrer zu ermöglichen.

Hoffentlich lesen diese Studie auch Städteplaner…

Hier der Link zum Bericht „Neues Riskiko Pedelec?“ der TU Chemitz.

 English version:

A study of the Technincal University of Chemnitz (TU Chemnitz) shows a (for me) surprising result.

Subject of this study was the daily driving-experience of 31 bicyclists, 49 pedelec – (e-assist up to 25 km/h) and 10 s-pedelec- (e-assist up to 45 km/h) drivers over a period of four weeks. The bikes were equipped with cameras and sonsors and the partcipients where asked about ther subjective perception.

The result: There is no difference for the risk of having an accident between „normal“ bikes and pedelecs!

But I hold it even more important that the study shows that the infrastructure for bicyclist, whether with or without e-assist, requires improvement. Especially the width of the bicycle-paths needs to be adjusted, so that it’s more safe for bicyclist to overtake other bicyclist.

Hopefully this study will be read by urban planners, too…

Here`s the link to the study of TU Chemnitz (unfortunately only in german).

 

Energie-Speicher, die zweite :-)

Auch wenn viele anderer Meinung sind, ohne Muskelkraft bewegt sich auch bei einem Pedelec nichts. 🙂

Deshalb geht es in meinem heutigen Blogpost mal ausnahmsweise um das Thema „Ernährung“.

Gerade auf meinen längeren Radtouren, egal ob mit dem Pedelec oder dem „normalen“ Rad, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man es nie zu einem „Hungerast“ kommen lassen sollte. Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer eine Notration in Form eines „Power-Riegels“ dabei zu haben und dazu einen ordentlichen Schluck Wasser zu trinken.

Zwischenzeitlich ist die Anzahl der angebotenen Riegel ins scheinbar Unermessliche gewachsen, und damit ich nicht jedesmal erneut auf die Suche gehen muss, stelle ich heute meine rein subjektiven Erfahrungen mit einigen Riegeln vor:

  • Multaben Vita Fitness-Riegel „Joghurt-Müsli“ (ca. 35g),
    Preis ca. 0,49 € (Stand 25.10.2014)Bild des Energie-Riegels Multaben Joghurt-Muesli
    Geschmack OK, hält nicht lange vor,
    Konsistenz etwas gummiartigNährwertangaben
    405 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Na ja…


  • Multaben Vita Fitness-Riegel „Erdbeer-Vanille“ (ca. 35g)
    Preis ca. 0,49 € (Stand 25.10.2014)
    Bild des Energie-Riegels Multaben Erdbeer-Vanille
    Geschmak und Konsistenz super, hält länger vor als der „Joghurt-Müsli“Nährwertangaben
    412 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Gut

  • Power-System Protein-Bar „Joghurt“ (ca. 45g)
    Preis ca. 0,89 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Energie-Riegel Power-System-Joghurt
    Konsistenz und Geschmack gut, rel. wenig Zucker, deshalb kein kurzfristiger „Kick“, hält länger vorNährwertangaben
    393 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Gut


  • Power-System Protein-Bar „Himbeer-Biskuit“ (ca. 45g)
    Preis ca. 0,89 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Riegel Power-System Bisquit
    Konsistenz und Geschmack gut, „Himbeerstücke“ stören mich etwas, rel. wenig Zucker, deshalb kein kurzfristiger „Kick“, hält länger vorNährwertangaben
    390 kcal/100g
    Subjektives Urteil:
    Befriedigend


  • Power Bar Protein Plus „Vanille“
    Preis ca. 1,19 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Power-Bar Protein Plus Vanille
    Konsistenz fast fluffig, Geschmack gut, rel. wenige Kohlenhydrate, kein kurzfristiger „Kick“, aber prima als Belohnung nach einem langen Tourtag. 🙂Nährwertangaben
    379 kcal/100g
    Subjektives Urteil:
    Befriedigend (als Belohnung aber: Sehr gut)


  • Power Bar Protein Plus „Chocolate Brownie“
    Preis ca. 1,19 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Power-Bar Proteine-Plus Chocolate-Brownie
    Konsistenz fast fluffig, Geschmack sehr gut, rel. wenige Kohlenhydrate, kein kurzfristiger „Kick“, aber prima als Belohnung nach einem langen Tourtag. 🙂

    Nährwertangaben

    308 kcal/100gSubjektives Urteil: Befriedigend (als Belohnung aber: Super!)


  • Power Bar Ride-Riegel „Erdnuss-Karamel“
    Preis ca.  1,59 € (Stand 25.10.2014)
    Konsistenz angenehm, nicht zu zäh, nicht zu trocken, gibt kurzfristigen „Kick“, für mich ideal als Notfall-Reserve387 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Sehr gut!


  • Selbst gemachte „Power Riegel“,
    z.B. nach diesem Rezept 

    Konstistenz gut, Haltbarkeit ohne Kühlung max. 1 Woche,
    Rezept kann nach Geschmack variiert werden, auch als „Unterlage“ für Frühstück gut nutzbar, hält lange vor, aber kein
    ausgeprägt kurzfristiger „Kick“

    Subjektives Urteil: Sehr gut!


    Unerreicht ist aber die Wirkung einer großen Protion Pommes-Frites mit Ketchup und Majonnaise 🙂

    Aber wenn gerade kein Imbiss in der Nähe ist, sind die Riegel eine prima Alternative!

 

 

 

100ster Blogbeitrag: Leitra, willkommen zu Hause!

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Heute gibt`s hier ein kleines Jubiläum:
Das hier ist der 100ste Blogebeitrag! 🙂

Nachdem ich den Rahmen der Leitra nach Dänemark zur Reparatur zum Hersteller geschickt habe, ist er letzte Woche wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. 🙂

Die Verpackung des Rahmens sah schon deutlich professioneller aus als meine, zum Vergleich:

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, von mir zum Versand verpackt

 

Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Rahmen der Leitra, von Leitra.dk zum Versand verpackt

Ausgepackt sieht der Rahmen dann so aus:

Rahmen, gestrippt und repariert
Rahmen, gestrippt & repariert

Die von Carl Georg Rasmussen reparierte Stelle ist deutlich zu sehen,  hier eine Nahaufnahme:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Reparierter Rahmen, Nahaufnahme

Zum Vergleich die gleiche Stelle vor der Reparatur:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Rahmen vor der Reparatur, Nahaufnahme

Das Ganze macht einen sehr guten Eindruck, bei dem eingesetzten Zwischenstück handelt es sich um ein Vierkantrohr und bei näherer Betrachtung habe ich noch eine Kleinigkeit entdeckt:

Rahmentraverse mit Bohrung
Rahmentraverse mit Bohrung

Die eingefügte Rahmentraverse verfügt über eine Bohrung, pfiffigerweise entgegen der Fahrtrichtung! Damit könnte das Thema „Rost von innen“ der Vergangenheit angehören.

Demnächst steht dann der Wiederaufbau der Leitra an. 🙂

 

English version:

There`s a little anniversary today: This is blogpost no. 100! 🙂

After sending the Leitra`s frame to Denmark to get it repaired by the manufacturer, the frame returned last week. 🙂

The packing looked much more professional than mine, here`s a comparision:

Rahmen der Leitra, verpackt
Package, done by me
Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Package, done by Leitra.dk

Unpacked, the frame looked like this:

Rahmen, gestrippt und repariert
Frame, unpacked and repaired

A closeup of the part of it, which has been repaired by Carl Georg Rasmussen:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Closeup of the repaired part of the frame

Here`s a picture of the damaged frame, for comparison:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Closeup of the damaged frame

The repaired part of the frame looks quite well! And by checking it in detail I found another interesting „feature“:

Rahmentraverse mit Bohrung
Repaired frame with a „ventilation-hole“

There`s a smartish „ventilation-hole“ against the driving direction, that hopefully prevents rust in the interior of the frame!

The reassembly of the Leitra will follow soon! 🙂

Energie-Speicher, zum Ersten…

Neben der Reichweite ist die „Akku-Technologie“  beim Pedelec auch ein großes Thema. Deshalb will ich hier mal verschiedenen Akkus vorstellen.

Den Anfang machen die beiden Akkus im eOrca:

Bild der Akkus des eOrca
Akkus des eOrca, links für den Antrieb, rechts für die Bordelektrik

Warum zwei Akkus?

Der kleinere Akku ist zur Versorgung der „Bordelektrik“, also im wesentlichen von Beleuchtung und Blinker verantwortlich. Es handelt sich hierbei um einen Li-Ionen-Akku mit 11,1 Volt / 73,2 Wh.
Auf meiner Tour entlang des Mainradwegs hielt eine Akku-Ladung rd. 30 Betriebsstunden. Zwischenzeitlich habe ich auch schon nach 36 Betriebsstunden noch Strom gehabt.

Jetzt, in der dunklen und kalten Jahreszeit, benötige ich den 2. Scheinwerfer am Orca öfter mal. Deshalb werde ich jeweils am Wochenende (also in der Regel nach 10 Betriebsstunden) den Akku aufladen, rein zur Vorsicht… 😉

Das Aufladen dauert mit dem mitglieferten Netzteil mehrere Stunden.

Der große Akku ist der Akku für den Pedelec-Antrieb. Er ist durch die Form und den Tragegriff sehr handlich, in Lithium-Eisen-phosphat-Technik aufgebaut und verfügt über 38,4 Volt / 507 WH.
Durch diese Technik gilt der Akku als sehr sicher, das sogenannte „thermische Durchgehen“ gilt als ausgeschlossen. Außerdem ist er dadurch für eine hohe Dauerstromentnahme geeignet, was für einen Pedelec-Antrieb ja geradzu ideal ist.  🙂 Meine höchste Reichweite in der „Eco“-Stufe betrug 108 km.

Dieser Akku kann mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladegerät innerhalb von kurzer Zeit (ca. 90 Minuten) aufgeladen werden.

Zum Vergleich hier ein Bild des Akkus des Antriebs, der im Centurion, dem Trek oder Leitra verbaut ist:

Flaschenakku des ElFei-Umbausatzes
Flaschenakku des ElFei-Umbausatzes

Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine Li-Ionen-Akku mit 36V / 324 WH. Meine höchste Reichweite mit diesem Akku betrug bisher in  höchster Unterstützungsstufe 72 km (vgl. Blogbeitrag „Reichweitentest, 2ter Versuch“).

Der Akku ist durch eine Griffmulde am oberen Ende auch sehr handlich und gut zu tragen, die Ladezeit beträgt mit dem mitgelieferten Ladegerät ca. 6-7 Stunden.