Ergebnisse ADFC-Fahrradklimatest 2014

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Nach dem Start des ADFC-Fahrradklimatest 2014 im September 2014 liegen jetzt die Ergebnisse vor.

Insgesamt bewerteten 100.000 Teilnehmer die Fahrradfreundlichkeit Ihrer Stadt oder Gemeinde. Das ist ein neuer Rekord, beim letzten Fahrradklimatest 2012 waren es noch 25% weniger! Ich denke,  dass der anhaltende Pedelec-Boom einen großen Anteil an der erfreulichen Zunahme hat.

Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt zeichnet der Test Kommunen aus, die den Radverkehr besonders fördern und bietet Anregung zur Verbesserungen von Wegenetz, Sicherheit oder Abstellmöglichkeiten.

Die Auswertung ist komplex: Um einen Vergleich von Äpfeln mit Birnen zu vermeiden wurden die Kommunen nach Größen getrennt beurteilt.

Am besten schnitten folgende Teilnehmer beim ADFC-Fahrradklima-Test 2014 ab:
Münster, Karlsruhe, Freiburg, Erlangen, Oldenburg, Ingolstadt, Bocholt, Nordhorn, Wesel, Reken, Ketzin und Rhede.

Die ausführlichen Ergebnisse können auf der Website des ADFC www.adfc.de oder unter www.fahrradklima-test.de nachgelesen werden.

 

My Orca’s my Castle…

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Bisher war ich ja auf Grund guter Erfahrungen (und möglicherweise einer großen Portion „nicht-Wissen“) der Meinung, dass sich die verständliche Neugier meiner Mitmenschen bezüglich des Velomobils auf’s Kucken beschränkt. Zumal mein Orca tagsüber im kameraüberwachten Bereich vor dem Bürogebäude parkt.

In den letzten Tagen habe ich aber mehrfach, ohne die Möglichkeit eingreifen zu können, beobachten müssen, dass mal eben die Haube des Orcas geöffnet wurde, um mal reinzusehen. Am Mittwoch hatte sich dann offensichtlich jemand reingesetzt: Ich nehme bei den derzeitigen Temperaturen den Akku raus und „verriegele“ die Lehne danach nicht, sondern lasse sie nur auf den „Lager“ aufliegen. Wenn man sich jetzt reinsetzt, gleiten die „Lager“ nach unten und die Lehne legt sich hinten an das Gepäckfach an. Und so fand ich den Orca dann vor, als ich nach Hause fahren wollte. Ich verstehe solche Leute nicht, warum kann man nicht einfach die Finger vom Eigentum anderer lassen und nur kucken?!

Für alle die, die sich jetzt fragen „Warum stellt der sich so an?“ hier ein Gedankenspiel: Stellt euch vor, euer Auto steht auf einem Parkplatz und ihr habt vergessen es abzuschließen. Von weitem seht ihr zufällig, wie jemand die Tür eures Autos öffnet und sich reinsetzt. Eure Reaktion? Noch Fragen?

Dazu kommt, das ein Velomobil auf Leichtbau getrimmt ist: Bei unsachgemäßem Einstieg kann man durchaus durch den Boden treten und damit erheblichen Schaden anrichten. Und das war dann sicherlich keiner…

Die Lösung für mein Problem: Ich muss die Haube beim geparkten Orca irgendwie verriegeln. Vom Velomobilforum inspiriert habe ich mich für ein Schloss von Abus entschieden, nämlich das Abus Multicombiloop 215.

Es handelt sich dabei um ein Kabelschloss mit 185cm Länge, hier ein Produktvideo von Abus zum Multicombiloop 215:

Beim Orca lege ich das Mulitcombiloop durch das „Fenster“  nach draussen und verriegele es am Hinterrad.  Natürlich hält das Kabel wohl keinem Bolzenschneider stand, aber den wird wohl nicht jeder Neugierige mit sich herum tragen.

Orca, gesichtert mit Abus Bordo, Abus Multicombiloop
Castle Orca: Gesichert mit Abus Bordo und Abus Multicombiloop, mit Stahlkabel an massivem Geländer „angeleint“

Zusammen mit dem Abus Bordo am Vorderrad und einem Kabelschloss zum Anschliessen sollte das jetzt eigentlich reichen.

 

 

Orca im Hausflur

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Manchmal werde ich gefragt, ob denn der Orca durch eine Tür passt. Ich denke, ein Bild sagt da mehr als tausend Worte:

Orca im Hausflur
Orca im Hausflur

Als Rampe dient mir eine Metallplatte, die normalerweise unsere Aluleiter zu einem kleinen Gerüst macht. Zufälligerweise passt sie von der Länge genau: Die gekantete Seite liegt in der Verlegenut des Pflasters und schützt die Rampe gegen Wegrutschen und das obere Ende liegt genau an der gefasten Kante der Stufe an. 🙂

Jetzt brauche ich den Orca nur noch vorne anheben und kann ihn dann mit dem Hinterrad über die Rampe durch die Tür in den Hausflur ziehen. Rechts und links ist noch genügend Platz. 🙂

Glassplitter: Marathon Plus kapituliert

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Seit mehreren tausend Kilometern fahre ich schon auf verschiedenen Rädern Marathon Plus und hatte nie einen Durchstich.

Jedoch letzte Woche war es soweit, natürlich morgens auf dem Weg ins Büro, 🙁  aber immerhin war es trocken 🙂

Urheber der Panne war ein Glassplitter, der Form nach zu urteilen ein Splitter aus einer Verbundglasscheibe. Ein Bild habe ich leider nicht, der Splitter hat sich durch Flucht in einen naheliegenden Papierkorb der „erkennungsdienstlichen Registrierung“ entzogen 🙂  Den „Tathergang“ vermute ich wie folgt: Beim Überfahren (wo auch immer) hat sich der Splitter im Restprofil des Marathon Plus festgesetzt und bei jeder Umdrehung weiter eingearbeitet. An dem Tag war es morgens glatt, und ich bin bei einer Bremsung ein oder zwei Meter mit stehenden Reifen gerutscht. Wahrscheinlich war der Splitter gerade unten und das blockierende Rad hat ihn durch den Pannenschutzgürtel gedrückt.

Bild Marathon Plus mit Loch aussen
Marathon Plus von aussen: Durch das Loch kann man die blauen Pannenschutzeinlage sehen
Bild Loch Marathon Plus von innen
Marathon Plus von innen: Hier hat sich der Splitter durchgedrückt

Zunächst habe ich versucht, nochmal aufzupumpen, aber nach ein paar Metern war klar: Es hilft nur ein Schlauchwechsel. Dabei habe ich dann den Splitter entdeckt.
Ich habe zwar seit meinem Erlebnis von letzem Jahr immer einen Reservemantel (Tryker in Faltversion) dabei, habe mich aber entschieden, nur den Schlauch zu wechseln und darauf zu hoffen, dass sich nicht noch ein Splitter genau in das Loch setzt.  Das ging auch gut. 🙂

Doch immer wenn’s beim Orca ans Reifenwechseln geht, komme ich mir vor als wenn ich das zum ersten Mal im Leben machen würde: Die Marathon Plus sitzen dermaßen stramm, das dass Ab- und Aufziehen jedesmal ein Kampf ist. Mit dem Montage-Fluid und einer Kombination von Reifenhebern (zwei aus dem Miniwerkzeug von Sigma, einer aus der Box von Rose) geht es einigermassen, aber leicht ist ‚was anderes. Gut, dass man die Marathons so selten wechseln muss. 🙂

Bild Reifenheber und Montagefluid
Unentbehrliche Helfer beim Marathon-Wechseln: Reifenheber & Montagefluid

Den Rest der Woche konnte ich aus terminlichen Gründen nicht mit dem Orca pendeln, und so habe ich gestern beide vorderen Marathon gegen neue getauscht, die ich noch vorrätig hatte. Dabei habe ich auch mal die Reifenheber von Schwalbe probiert, mit ein bisschen Übung könnte es tatsächlich leichter gehen. Allerdings ist wurde beim Rausheben eines Reifen vom Heber etwas Gummi vom Draht „abgeschält“. Vielleicht ein Anwenderfehler?

Und wo ich schon gerade dabei war, habe ich die Bremsbowdenzüge gegen solche von Jagwire getauscht. 🙂