Vom Winde verweht: 7.000 km

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Heute war es so windig, wie ich es selten in Rheinhessen erlebt habe. Solange der Wind von hinten oder seitlich hinten kam war alles bestens: Der Wind schob ordentlich an.

Kam der Wind aber von der Seite blähte er das Versatile-Dach so stark auf, dass es zwei- oder dreimal sogar die Einstiegsluke anhob!

Gut, dass man den Orca auch ganz gut mit einer Hand lenken kann.

Vor lauter Spass am „Windsurfen“ (auf der Rückfahrt kam der Wind meist von schräg hinten) hätte ich fast das Ereignis des Tages verpasst nämlich die Vollendung von 7.000 km mit dem Orca. 🙂

Foto des Orca-Tacho: Stand 7.000 km
7.000 km mit dem Orca geschafft!

 

Orca vs. Monstergully

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Der Blogbeitrag dieser Woche kommt, bedingt durch meinen Besuch auf der VeloBerlin bzw. der Berliner Fahrradschau mit einem Tag Verspätung.

Letzte Woche habe ich auf der Heimfahrt die Luft angehalten: Ein Autofahrer parkte rückwärts in eine Parklücke ein und ich musste bei knapp 38 km/h ausweichen. Platz genug war da, insoweit kein Problem. Was ich aber übersehen habe: Ein Gullydecke „lauerte“ ca. 2 cm unterhalb des Niveaus des Asphaltschicht. Und über den bin ich dann mit dem linken Rad drübergedonnert! Autsch!

Bild des Orca-Rads auf dem Gullydeckel
Das ist er, der „Monstergully“

Der Schlag war mehr als deutlich zu hören und zu spüren, und ich habe zumindest mit einem Snakebite, wenn nicht schlimmerem gerechnet. Ein paar Meter weiter habe ich vorsichtshalber angehalten und, etwas bang, die Haube geöffnet um mir das Malheur anzusehen.

Aber: Da war nix! Kein platter Reifen, keine in Stücke gehauene Felge! Und auch die noch verbleibenden rund 18 km bis nach Hause hielt der Reifen die Luft.  Zu Hause habe ich vorsichtshalber mal die Spur kontrolliert, aber auch da ist alles ok!

Ehrlich gesagt, bin sehr überrascht, wie stabil die Karbon-Komposit-Felgen des Orca offensichtlich sind. Ich denke, eine Stahlfelge hätte das nicht so ohne weiteres weggesteckt.

Vom Unterschied zwischen „Strom oder nicht Strom“

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Letzte Woche habe ich einmal ein bisschen in meinen Aufzeichnungen gebättert. Grund dafür war die Frage, wieviel Zeit der Pedelec Antrieb beim eOrca spart.

Deshalb habe ich mal die Zeiten  einer Fahrt jeweils mit und ohne Strom verglichen. Das Ergebnis sieht so aus:

Hinweg ohne Strom: 55 Minuten reine Fahrtzeit
Hinweg mit Strom: 53 Minuten reine Fahrtzeit

Heimweg ohne Strom: 75 Minuten reine Fahrtzeit
Heimweg mit Strom: 61 Minuten reine Fahrtzeit

Da mein Heimweg tendenziell mehr Steigungen hat ist auch an den Zahlen zu sehen, dass sich der E-Antrieb besonders an Steigungsstrecken deutlich in der Fahrtzeit auswirkt. Eigentlich auch logisch…

Ich fahre übrigens weit überwiegend (rumpelige) Rad- und Wirtschaftswege (sonst würde ich mich bei den Autos im Stau anstellen müssen), auf denen man teilweise andere Radler nicht überholen kann. Alleine schon deshalb fahre ich auf meiner Pendelstrecke selten Rennen (habe aber auch schon auf einem Teilstück zwei Mokick-Roller in Schach gehalten:), manchmal sticht einen halt doch der Hafer…)

Jetzt ist das natürlich kein streng wissenschaftlicher Vergleich da die Umgebungsfaktoren (z.B. Wind, Temperaturen…) nicht 100% gleich sind, und auf „Sahneasphalt“ (der auch auf Autostrassen bei uns eher selten ist) wären die Fahrtzeiten insgesamt vielleicht auch kürzer. Jedoch wird die Tendenz m.E. aber gleich sein.

Mein Fazit:
Orca geht auch ohne Strom, macht aber mit erheblich mehr Spass!(y) 🙂

Sechs kleine Helfer

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Heute möchte ich mal sechs meiner kleinen Helfer vorstellen, die ich unterwegs nicht mehr missen will:

Drei Montage-Hebel von Schwalbe, zwei von Sigma und Schwalbe-Montage-Fluid
Fünf meiner kleinen Helfer für unterwegs: Schwalbe Montage-Fluid, drei Schwalbe- und zwei Sigma-Montage-Hebel

 

Helfer Nummer eins: Montage-Fluid von Schwalbe

Ich habe ja hier schon  geschrieben, wie schwer sich die Marathons auf die Felge ziehen lassen. Zu Hause kann man da ja zur Not nach Altväter-Sitte mit Wasser und Spülmittel nachhelfen, aber das ist unterwegs selten zu Hand. Das Montage Fluid ist dafür perfekt: Eine kurzer Druck auf den Schwamm tränkt diesen mit der Flüssigkeit, die  man dann mit dem Schwamm auf der Felge und der Reifenflanke verteilt. Und schon geht die Montage wesentlich leichter von der Hand. 🙂

Helfer Nummer zwei und drei: Montage-Hebelchen von Sigma

Diese beiden Montage-Hebelchen sind Teil eines Multi-Tool von Sigma. Sie sind erstaunlich widerstandsfähig und haben unterschiedlich geformte Enden: Eines ist perfekt dazu geeignet, den Reifen von der Felge zu holen, das andere perfekt um die Reifenflanke ins Felgenbett zu „schieben“: In Zusammenarbeit mit Helfer eins fährt man mit Druck über den Reifen und selbiger flutscht ins Felgenbett. Bei beiden Helfern hatte ich schon mehrfach die Befürchtung, sie würden die Demontage des Reifens nicht überleben, aber, wie gesagt, sie sind sehr widerstandsfähig und ich möchte sie nicht mehr missen. 🙂

Helfer vier, fünf und sechs: Montage-Hebel von Schwalbe

Diese drei sind recht neu in meinem Werkzeugset. Es handelt sich um originale Montagehebel von Schwalbe. Ich habe sie gekauft, weil ich dachte, der Hersteller der Reifen wüsste wohl am besten, wie Montagehebel für die Reifen aus eigener Produktion gestaltet sein müssten. Nun, das weiß er wohl auch:  Zumindest die Demontage des Reifens geht leichter von der Hand. Bei der Montage des Reifens sind zwei und drei besser. Besonders pfiffig ist die „Unterbringung“ gelöst: Der Schwalbe-Schriftzug ist  auf der Oberfläche erhaben und unten versenkt. Dadurch kann man die Hebel einfach ineinander stecken. 🙂

Geschafft: 6.000 km mit dem eOrca!

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Letzten Freitag (27.02.15) war es soweit: Im strömenden Regen habe ich auf der Fahrt ins Büro die 6.000 km-Marke geknackt! 🙂 🙂

Bild des Tachos mit 6.000 km
Geschafft: 6.000 km!

Die 5.000er fiel am 16.12.14, dazwischen lagen die Weihnachtstage,  Urlaub und der ein oder andere Tag, an dem ich nicht mit dem Orca pendeln konnte. Die Schneegefahr scheint für dieses Jahr gebannt, und so denke ich, dass die 7.000er Schwelle nicht über zwei Monate auf sich warten lässt.

Seit zwei Wochen ist die Schiersteiner Brücke, eine Hauptverkehrsverbindung im Rhein-Main-Gebiet gesperrt, was morgens und abends zu kilometerlangen Staus auf dem Mainzer Ring (A60) . Wie gut, dass ich mit dem Orca wetterunabhängig pendeln kann! 🙂

Demnächst ist  der Ölwechsel bei der Rohloff fällig, mal sehen, vielleicht fahre ich ja mit dem Orca nach Dronten und  lasse den machen. Warum nicht selbst machen: Der Pedelec-Antrieb sitzt direkt auf der Rohloff und muss zum Ölwechsel runter.