Radfahrer fährst du mit Sparta…

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In den letzen beiden Wochen fiel mir gerade auf den Steigungen meines Heimwegs auf, dass sich die Sohlen meiner Radschuhe beim Druck auf das Pedal etwas durchbogen. Das fühlte sich unangenehm an und sicherlich litt auf die „Performance“, aber darauf liegt nicht mein Hauptaugenmerkt.

Einige Fahrten lang rang ich mit mir, denn die Red-Schuhe sind ja noch nicht sooo alt. Allerdings wollte ich die Fahrt auf die Spezi in Germersheim  mit neuen Schuhen antrete. Immerhin würde das meine erste lange Tour in die Jahr werden.

Am Dienstag letzter Woche war ich zufällig in einem Radladen in der Nähe und wollte eigentlich nur meine bestellen Schläuche abholen. Der Kunde vor mir hatte jedoch großen Beratungsbedarf und so schaute ich mich mal ein bisschen um. Mein Blick fiel auf ein paar sehr schicke Radschuhe in strahlendem weiß, aber das ist nichts für mich. Direkt daneben standen ein Paar Northwave Sparta in schwarz. Da meine Winterschuhe von Northwave sind und ich mit denen sehr zufrieden mit, hatte ich Northwave schon auf der Liste der möglichen Schuhe. Die Sparta waren sogar in der richtigen Größe, Zufälle gibt’s. Ich mache es kurz: Aus dem Laden ging ich nach Umschrauben der Cleats mit den Sparta, die bestellten Schläuche und die alten Radschuhe unter’m Arm.;-)

Foto von Radschuhen von Red und Northwave, Modell Sparta
Alt (Red-Schuhe, links) und neu (Northwave Sparta, rechts)

Die ersten Kilometer waren schon eine Art Offenbarung: Die Sohle der Sparta ist dermaßen steif, da biegt sich nichts durch! Und vor allem ist der gesamte Druck viel besser auf den Fuß verteilt. Was sicher auch die „Performance“ verbessert 🙂

Am nächsten Tag lernte ich das Airflow-System kennen, von dem ich bis zu dem Zeitpunkt eher dachte, es wäre „Marketing-Sprech“: Am Morgen war es etwas kühl und ich bekam plötzlich kalte Fersen, mehr noch, ich spürte, wie es praktisch durch den ganzen Schuh durchzog!

Foto des Auslass des Airflow-Systems an der Ferse des Northwave Sparta
Auslass des Airflow-System an der Ferse des Northwave Sparta

Nach den 273 km vom letzten Wochenende (Anfahrt  und Abfahrt zur und von der Spezi in Germersheim) hatte ich keine Probleme, ich schätzte, sie sind jetzt eingefahren. Bei Innentemperaturen im Orca von rd. 23 Grad herrschte am Fuß ein gutes Klima, das Airflow-System scheint also auch im Velomobil zu funktionieren. 🙂

Schöne Überraschungen

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Die letzte Woche hielt zwei schöne Überraschungen bereit:

Zunächste wunderte ich mich am Dienstag auf dem Heimweg über eine Walze, die verlassen an einer Weggabelung stand. Beim Näherkommen konnte ich dann sehen, das ein Teil des Wirtschaftsweges neu asphaltiert war. Leider aber nicht meine Strecke. Sollte vielleicht…?

Der nächste Morgen gab meiner Hoffnung Auftrieb: Auf dem Weg ins Büro stand ein Strassenarbeiter auf dem holprigsten Teil meines Pendelweges und ebnete ein großes Schlagloch ein. Und auf dem Heimweg war es dann tatsächlich soweit:

Foto vom neuen Asphalt vor dem Velomobil Foto vom neuen Asphalt hinter dem Velomobil

 

 

 

 

 

 

 

Die bei weitem schlechteste Wegstrecke meiner Route war mit einer dünnen Schicht schwarz glänzendem Aspahlt überzogen! Ich strahlte mit dem Asphalt um die Wette 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle an die Stadt Mainz! So macht das Pendeln mit dem Pedelec noch mehr Spaß und wird sicher noch den ein oder anderen motivieren, ebenfalls auf’s Rad zu steigen.

Die zweite Überraschung der Woche war zwar unvermeidlich, aber trotzdem schön: Es scheint so, das jetzt tatsächlich der Frühling da ist: Es sind solche Anblicke und vor allem Düfte, die das Radfahren dem Auto gegenüber attraktiver machen. 🙂

Foto eines Velomobils unter einem blühenden Baum
Der Frühling ist da! 🙂

Im Wendekreis des Orca :-)

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Laut den technischen Daten auf der Website von Flevelo hat der Orca einen Wendekreis von 6 Metern.

Letzte Woche hatte ich ein paar Regenfahrten und dabei ergab sich ein interessanter Schnappschuss. Für alle, die sich 6 Meter nicht vorstellen können, hier also eine kleine Visualisierung:

Bild von Reifenspuren des Orca mit einem Durchmesser von 6 Metern
Die nassen Spuren des Orca auf dem trockenen Boden machen den Wendekreis des Orca deutlich (Klicken zum Vergrössern)

Neben diesem Video zeigt das schön, dass der Orca handlich genug auch für verschlungenere Kurse ist.