9.000 km und 1.745 kg

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In der letzten Woche habe ich die 9.000 km-Marke hinter mir gelassen;  es schüttete gerade wie aus Kübeln, doch ich saß im trockenen Velomobil und konnte in aller Ruhe den Tacho fotografieren:orca_9000kmZu Hause fiel mir dann bei der Durchsicht der Unterlagen auf, dass ich tatsächlich die 8.000er Marke verpasst hatte. ..

Im Juni 2014 fuhr ich das erste Mal mit dem Orca ins Büro, in einem Jahr bin ich also 9.000 km mit dem Velomobil gefahren. Das meiste davon auf Pendelstrecken ins Büro, einige davon auf meiner Reise entlang des Mainradwegs im August 2014 und einige auch auf anderen Touren und Ausflügen.

Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Beitrag schon einmal über die CO2-Bilanz geschrieben. Diese Zahlen zu Grunde gelegt, habe ich der Natur im vergangenen Jahr 1.746 kg CO2 erspart!

Ziemlich beeindruckend, finde ich.

Und, ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich solche Jahres-Kilometerleistungen mal mit dem Fahrrad erreiche. 🙂

Vom Zwitschern und Klingeln

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Gestern war habe ich , gemeinsam mit einigen anderen Velomobilisten, Trike- und Liegeradfahrern (sogar ein Ruderrad war mit dabei!), eine kleine Ausfahrt gemacht.

Gegen Ende der Tour war der Strom des Bordakkus (versorgt Licht, Blinker und „Hupe“) im Orca leer. 🙁 Da kann der Akku aber nix für, denn ich habe ihn einfach vergessen zu laden.

Bei der Fahrt nach Hause war es noch hell, so dass ich das Licht nicht unbedingt brauchte und statt zu blinken konnte ich auch Handzeichen geben. Was mir etwas Sorgen machte war  dass ich nicht hupen bzw. „zwitschern“ (die Hupe meines Orca macht ein zwitscherndes Geräusch) konnte um mir die Aufmerksamkeit von Fußgängern zu verschaffen.

Jetzt ist der Orca ja ein Fahrrad und ein Fahrrad braucht (zumindest in Deutschland) eine Klingel. Und natürlich habe ich die auch:

Foto der Klingel am Orca
Am rechten Hebel der Panzerlenkung ist die Backup-Klingel befestigt.

Konzeptbedingt ist sie aber nun mal im Innenraum des Orca untergebracht und von daher wohl kaum draußen zu hören – dachte ich.

Natürlich kam es auf der Heimfahrt, wie es kommen musste: Spaziergänger nutzen die gesamte Breite des gemeinsamen Wegs aus, was ja ok ist. Im vollen Bewusstsein, dass es eh nichts nutzen würde klingelte ich,  – und das Wunder geschah: Die Fußgänger schauten sich um und machten breit lächelnd Platz!

Hätte ich „gezwitschert“ hätten die meisten, meiner Erfahrung nach, erst einmal nach oben nach einem Vogel Ausschau gehalten. Offensichtlich dient der Orca als Resonanzkörper, und das im Innern nur dezent hörbare Klingeln dringt, gut hörbar, auch nach draußen.  Das werde ich in den nächsten Tagen mal öfter testen.

Und die Moral von der Geschicht:
Unterschätz‘ die Macht der kleinen Backup-Klingel nicht! 😉