15.000 km und die Grenze des Machbaren

Seit dem letzten Posting ist einige Zeit vergangen. Der eOrca schnurrt problemlos und so habe ich in der letzen Woche die 15.000 km voll gemacht. 🙂

orca_15000km
Der Orca hat 15.000km erreicht.

Meine Pendelstrecke hat sich von ca. 25 km einfach auf knapp 37 km einfach verlängert. Und damit habe ich, trotz E-Unterstützung, die Grenze des für mich derzeit machbaren erreicht. Warum?

Ich nutze auf dem Weg soweit es irgend geht Radwege. Würde ich das nicht tun, stünde ich mit den Autos gemeinsam im Stau. 🙁

Auf den Radwegen gibt es jedoch viele Abschnitte die für höhere Geschwindigkeiten nicht geeignet sind, allen voran große Teile des von mir genutzten Radweges in der Mainzer Stadt. Von Wurzelaufbrüchen will ich nicht reden, ich liebe Bäume und die müssen ja auch irgendwoher Wasser und Nährstoffe bekommen.

Aber warum pflanzt man junge (!) Bäume (die alten standen wohl schon da, bevor man einen „Radweg“ drumherum baute) mitten zwischen Rad- und Fußweg? Und das, wo ca. einen Meter weiter zur Seite ein wunderbarer Grünstreifen zur Verfügung stünde?

So brauche ich für die 37 km knapp unter 90 Minuten Fahrzeit, also ein Schnitt von rd. 25 km/h. Da ist sicher noch die ein oder andere Minute drin (vor allem, wenn Radwege nicht mehr urplötzlich in Baustellen verschwinden und man sehen muss, wie man sich in den vorbeirauschenden Verkehr einordnet), aber letztendlich bedeutet es ca. 3h Fahrzeit je Tag. Addiert man mindesten 8,5h Arbeitszeit und ein bisschen Schlaf dazu, bleibt von einem Tag nicht mehr viel übrig.

Und trotz E-Unterstützung strengt mich die Fahrerei doch (noch) sehr an.  Das, und auch der ein oder andere private Termin, sorgt dafür, dass ich den eOrca noch nicht an jedem Arbeitstag nutzen kann.

DAS meine ich mit der Grenze des derzeit für mich Machbaren.

Doch ein positive Nebeneffekt muss noch genannt werden: Pro Tag verbrauche ich alleine durchs Pendeln ca. 1.700 kcal 🙂