Archiv der Kategorie: 1. Allgemeines

Zu Gast auf der 1. Wiesbadener Fahrradnacht

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Die letzten Wochen war es hier im Blog recht ruhig. Das lag vor allem daran, dass mich mein Start-Up ConoDrive sehr in Atem gehalten hat. Seit ein paar Tagen läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Startnest.de.

Wer Lust hat und sich für einen leichten Pedelec-Antrieb zum Nachrüsten interessiert ist herzlichen eingeladen, mal vorbeizuschauen: www.startnext.com/conodrive

Gestern fand in Wiesbaden die erste Wiesbadener Fahrradnacht statt. Anlass war die traurige Tatsache, das Wiesbaden sich beim ADFC-Fahrradklimatest vom vorletzten auf den letzten Platz verschlechtert hat.

Die 1. Wiesbadener Fahrradnacht sollte mit Gesprächen zum Thema Fahrrad darauf aufmerksam machen, dass das Fahrrad eine ernstzunehmende Mobilitätsalternative ist und für einen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in Wiesbaden werben.

Unter anderem war ich als Gesprächspartner zum Thema „Velomobil“ und „Pedelec“ geladen.

Velostrom auf der ersten Wiesbadner Fahrradnacht

Das Interesse am Orca war groß, und auch während der anschliessenden nächtlichen Radtour mit Polizeieskorte durch die hessische Landeshauptstadt wurde ich oft angesprochen.

[Ergänzung vom 16.09.15]

Ziel der nächtlichen Stadrunde war ein Zelt in der Nähe des alten Schlachthofs. Dort wurde als deutsche Erstaufführung der Film „BIKES VS. CARS“ gezeigt. Diese sehr beeindruckende Dokumentation schildert die Situation von Radlern in verschiedenen Städten sowie das globale Verkehrschaos einer vom Auto geprägten Mobilitätswelt.

Am 21.09.2015 wird der Film im Filmtheater der Murnau-Stifung in Wiesbaden erneut aufgeführt. Meine Empfehlung: Hingehen!

 

 

Alles neu macht der …April!

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Die letzte (April-)Woche hielt zwei weitere Überraschung für mich bereit:

Überraschung Nr. 1:

Seit einigen Tagen schon musste ich auf meiner täglichen Pendlerstrecke einen Umweg fahren: Der Rad-/Fußweg um die Kostheimer Mainschleuse (die erstaunlicherweise in Gustavsburg liegt…) war wegen Bauarbeiten gesperrt. Zuvor schon waren die Hecken um das Betriebsgelände entfernt worden, also dachte ich mir, dass es wohl einen neuen Zaun gibt.

So sah es dort vor den Bauarbeiten aus:

Foto des Radwegs um die Kostheimer Mainschleuse vor den Bauarbeiten.
So sah der Radweg um die Kostheimer Mainschleuse vor den Bauarbeiten aus.

Damit lag ich auch richtig, aber nur zum Teil: der vorher „wassergebundene“ Radweg wurde im Zug der Arbeiten auf der gesamten Breite neu asphaltiert und ist jetzt gut zwei Meter breit! An der Kurve Richtung Rüsselsheim wurde außerdem eine Bank aufgestellt, mal sehen ob die Kurve sich nun zur „Applauskurve“ entwickelt.

Foto des frisch asphaltierten Radwegs um die Kosteheimer Mainschleuse
Und so sieht der Radweg um die Kostheimer Mainschleuse nach den Bauarbeiten aus.

An dieser Stelle vielen Dank dafür an die Verantwortlichen und ein Apell an alle Radfahrer, den Weg, trotz des tollen Asphalts, rücksichtsvoll zu befahren. Immerhin sind dort auch Fußgänger unterwegs.

Überraschung Nr. 2:

Vor lauter Begeisterung für den Weg, den ich am vergangenen Mittwoch (28.04.) das erste Mal befahren konnte, habe ich tatsächlich das Erreichen der 8.000 km-Marke verpasst. 🙁

Damit habe ich für die letzten 1.000 km  seit dem 31.03.  nur 28 Tage gebraucht, wobei  ca. 270 km auf meine Fahrt von und zur Spezi nach Germersheim entfallen.

Schöne Überraschungen

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Die letzte Woche hielt zwei schöne Überraschungen bereit:

Zunächste wunderte ich mich am Dienstag auf dem Heimweg über eine Walze, die verlassen an einer Weggabelung stand. Beim Näherkommen konnte ich dann sehen, das ein Teil des Wirtschaftsweges neu asphaltiert war. Leider aber nicht meine Strecke. Sollte vielleicht…?

Der nächste Morgen gab meiner Hoffnung Auftrieb: Auf dem Weg ins Büro stand ein Strassenarbeiter auf dem holprigsten Teil meines Pendelweges und ebnete ein großes Schlagloch ein. Und auf dem Heimweg war es dann tatsächlich soweit:

Foto vom neuen Asphalt vor dem Velomobil Foto vom neuen Asphalt hinter dem Velomobil

 

 

 

 

 

 

 

Die bei weitem schlechteste Wegstrecke meiner Route war mit einer dünnen Schicht schwarz glänzendem Aspahlt überzogen! Ich strahlte mit dem Asphalt um die Wette 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle an die Stadt Mainz! So macht das Pendeln mit dem Pedelec noch mehr Spaß und wird sicher noch den ein oder anderen motivieren, ebenfalls auf’s Rad zu steigen.

Die zweite Überraschung der Woche war zwar unvermeidlich, aber trotzdem schön: Es scheint so, das jetzt tatsächlich der Frühling da ist: Es sind solche Anblicke und vor allem Düfte, die das Radfahren dem Auto gegenüber attraktiver machen. 🙂

Foto eines Velomobils unter einem blühenden Baum
Der Frühling ist da! 🙂

Sechs kleine Helfer

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Heute möchte ich mal sechs meiner kleinen Helfer vorstellen, die ich unterwegs nicht mehr missen will:

Drei Montage-Hebel von Schwalbe, zwei von Sigma und Schwalbe-Montage-Fluid
Fünf meiner kleinen Helfer für unterwegs: Schwalbe Montage-Fluid, drei Schwalbe- und zwei Sigma-Montage-Hebel

 

Helfer Nummer eins: Montage-Fluid von Schwalbe

Ich habe ja hier schon  geschrieben, wie schwer sich die Marathons auf die Felge ziehen lassen. Zu Hause kann man da ja zur Not nach Altväter-Sitte mit Wasser und Spülmittel nachhelfen, aber das ist unterwegs selten zu Hand. Das Montage Fluid ist dafür perfekt: Eine kurzer Druck auf den Schwamm tränkt diesen mit der Flüssigkeit, die  man dann mit dem Schwamm auf der Felge und der Reifenflanke verteilt. Und schon geht die Montage wesentlich leichter von der Hand. 🙂

Helfer Nummer zwei und drei: Montage-Hebelchen von Sigma

Diese beiden Montage-Hebelchen sind Teil eines Multi-Tool von Sigma. Sie sind erstaunlich widerstandsfähig und haben unterschiedlich geformte Enden: Eines ist perfekt dazu geeignet, den Reifen von der Felge zu holen, das andere perfekt um die Reifenflanke ins Felgenbett zu „schieben“: In Zusammenarbeit mit Helfer eins fährt man mit Druck über den Reifen und selbiger flutscht ins Felgenbett. Bei beiden Helfern hatte ich schon mehrfach die Befürchtung, sie würden die Demontage des Reifens nicht überleben, aber, wie gesagt, sie sind sehr widerstandsfähig und ich möchte sie nicht mehr missen. 🙂

Helfer vier, fünf und sechs: Montage-Hebel von Schwalbe

Diese drei sind recht neu in meinem Werkzeugset. Es handelt sich um originale Montagehebel von Schwalbe. Ich habe sie gekauft, weil ich dachte, der Hersteller der Reifen wüsste wohl am besten, wie Montagehebel für die Reifen aus eigener Produktion gestaltet sein müssten. Nun, das weiß er wohl auch:  Zumindest die Demontage des Reifens geht leichter von der Hand. Bei der Montage des Reifens sind zwei und drei besser. Besonders pfiffig ist die „Unterbringung“ gelöst: Der Schwalbe-Schriftzug ist  auf der Oberfläche erhaben und unten versenkt. Dadurch kann man die Hebel einfach ineinander stecken. 🙂

Ergebnisse ADFC-Fahrradklimatest 2014

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Nach dem Start des ADFC-Fahrradklimatest 2014 im September 2014 liegen jetzt die Ergebnisse vor.

Insgesamt bewerteten 100.000 Teilnehmer die Fahrradfreundlichkeit Ihrer Stadt oder Gemeinde. Das ist ein neuer Rekord, beim letzten Fahrradklimatest 2012 waren es noch 25% weniger! Ich denke,  dass der anhaltende Pedelec-Boom einen großen Anteil an der erfreulichen Zunahme hat.

Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt zeichnet der Test Kommunen aus, die den Radverkehr besonders fördern und bietet Anregung zur Verbesserungen von Wegenetz, Sicherheit oder Abstellmöglichkeiten.

Die Auswertung ist komplex: Um einen Vergleich von Äpfeln mit Birnen zu vermeiden wurden die Kommunen nach Größen getrennt beurteilt.

Am besten schnitten folgende Teilnehmer beim ADFC-Fahrradklima-Test 2014 ab:
Münster, Karlsruhe, Freiburg, Erlangen, Oldenburg, Ingolstadt, Bocholt, Nordhorn, Wesel, Reken, Ketzin und Rhede.

Die ausführlichen Ergebnisse können auf der Website des ADFC www.adfc.de oder unter www.fahrradklima-test.de nachgelesen werden.

 

Mehr Luft: Der Rennkompressor

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Nachdem ich mit einer billigen Standpumpe mehrere Reifenplatzer fabriziert habe (es stellte sich heraus, dass das Manometer viel zu wenig Druck anzeigte!) ist das nun vorbei:

Seit Weihnachten ziert der Rennkompressor von SKS meinen Keller 🙂

Die Standluftpumpe Rennkompressor von SKS
Macht schon optisch was her: Die Standluftpumpe „Rennkompressor“ von SKS

Und ich muss sagen: Nie ging das Aufpumpen leichter von der Hand als mit diesem Edel-Teil: Pumpenkopf ansetzen, Hebel umlegen, Pumpen, fertig! Bei meinen bisherigen Pumpen war schon alleine das richtige Aufsetzen des Pumpenkopfs eine Geduldsprobe. 🙁

Die 20“-Räder von Orca und Leitra sind mit dem Rennkompressor ruckzuck aufgepumpt,  bei den 26-Zöllern des Centurion und Elektrik-Trek dauert es unwesentlich länger.

Alles an dieser Standluftpumpe macht einen überaus soliden Eindruck: Der Zylinder ist aus Stahl, alle Teile sind einzeln erhältlich und im Fall der Fälle austauschbar. Da sie in vielen Profi-Rennställen Verwendung findet (wenn man dem Herstelleraufdruck auf der Verpackung Glauben schenken darf) sollte dieses Teil bei mir eigenlich das ewige Leben haben. 🙂

Auf der Verpackung wird stolz verkündet, dass diese die einzige Pumpe sei, die in die „Hall of fame“ des Radsports aufgenommen wurde.  Mein bisheriger Eindruck: Völlig zu recht! 🙂

„Mein“ 2014 in Zahlen

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Heute gibt es ein paar Zahlen zu meinem Pedelec-Jahr 2014:

Insgesamt habe ich  6.245 km mit dem Pedelec zurückgelegt. 🙂

Davon entfielen 628 km auf Radfahrten mit dem Centurion im Urlaub, 491 km auf Fahrten mit der Leitra und 5.126 km auf Fahrten mit dem Orca.

Darin enthalten sind 82 Fahrten mit den Velomobilen ins Büro, davon 4 mit der Leitra (wegen des Rahmenbruchs und einer langen Pause wegen gesundheitlicher Probleme)  und 78 Fahrten mit dem Orca.

Summiert war ich auf diesen 82 Fahrten insgesamt 166,12 Stunden oder 6,92 Tage mit den Velomobilen auf der Strasse, habe 3.961,14 km zurückgelegt und je Tag im Schnitt 1.066,39 kcal, insgesamt 87.444 kcal (!!) verbrannt 🙂 🙂

Der Umwelt habe ich mit der Nutzung des Velomobils statt des PKW für das Pendeln ins Büro  768,46 kg CO2 erspart,  🙂 auf die gesamte Fahrleistung von 6.245 km gerechnet sind es sogar rund 1.212 kg erspartes CO2, als mehr als eine Tonne! 🙂 🙂

Bedenkt man, das ein Baum etwa 10 kg CO2 pro Jahr (!!) aufnimmt (Quelle: plant-for-the-planet.org) entspricht das der „Jahresleistung“ von etwa 121 Bäumen! Das ist schon ein kleines Wäldchen. 😉

Alles in allem recht beeindruckende Zahlen, finde ich!

 

 

 

 

Mein persönlicher Pedelec-Jahresrückblick auf 2014

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Der letzte Blogbeitrag des Jahres ist bei mir „traditionell“ ein Rückblick auf das vergangenen Jahr. Hier kommt also mein

Rückblick auf 2014:

 

Im Januar habe ich die Leitra mit neuen Scheiben versorgt und in ein Feststoffkettenschmiersystem investiert, als erste Vorbereitung für die Velomobiltour Oslo-Berlin, für die ich mich angemeldet hatte. Zunächst wollte ich beim „Great Baltic Sea Ride“ mitfahren, aber mehr als 3.000 km in drei Wochen erschienen mir dann doch zu anspruchsvoll.

Weiterhin habe ich im Februar das Zwischengetriebe der Leitra gangbar gemacht, der Tourverlauf Oslo-Berlin versprach ja einige Höhenmeter.  Eines der beiden Röllchen des Feststoffketten-schmiersystems fiel bereits nach rd. 200 km aus, vom Hersteller bekam ich allerdings kostenfreien Ersatz.

So konnte ich im März die ersten Trainingstouren in Angriff nehmen. Ein weiterer Totalausfall des Feststoffkettenschmiersystems veranlasste mich zum Abbruch des Tests und reuiger Rückkehr zur Kettenschmierung nach Altväter-Sitte. 🙁

Im April ging es dann ernsthafter zur Sache, mein Trainingsplan sah einiges an Kilometern als Vorbereitung für Oslo-Berlin vor, und als Langstreckentraining hatte ich mir einen tollen Rundkurs ausgesucht. Heute weiss ich, das die geringen Geschwindigkeiten der Leitra wohl schon andeuteten, was kommen würde:

Im Mai wurden durch einen Rahmenbruch an der Leitra alle Ambitionen auf Berlin-Oslo schlagartig zunichte gemacht. 🙁  Die folgenden Wochen brachte ich mit der Recherche nach Reparaturmöglichkeiten zu, und es sah leider gar nicht gut aus. 🙁

Wie der Zufall so spielt ergab sich im Juli eine günstige Gelegenheit, an einen eOrca zu kommen. Unter uns: Mit dem Bild dieses Velomobils und einem langen Gespräch mit dem Deutschlandimporteur wurde ich im Jahr 2013 mit der „Velomobilitis“ infiziert.  😉

Mittlerweile war es August geworden, und es war klar, dass ich an der Tour Oslo-Berlin auf Grund meines Trainingsrückstands, trotz fleissigen Pendelns ins Büro, nicht teilnehmen konnte. 🙁 Deshalb machte ich mich mit dem eOrca von Fichtelberg aus über Bayreuth entlang des Main-Radwegs auf die Reise nach Mainz. Seitdem weiß ich, das man auch mit dem Velomobil reisen kann, allerdings auf gar keinen Fall unauffällig 🙂 Ebenfalls im August fiel die 3.000 km-Marke.

Im September baute ich beim Elektrik-Trek die „Magnetscheibe“ an den rechten Tretlagerarm um, trat den filmischen Beweis an, das man auch mit dem Velomobil Drängelgitter u.ä. meistern kann und habe dem Orca erfolgreich das „Reifenfressen“ abgewöhnt 🙂

Im Oktober schickte ich den Rahmen der Leitra zum Konstrukteur Carl Georg Rasmussen zur Reparatur nach Dänemark, liess die 4.000 km-Marke mit dem eOrca hinter mir und stellte fest, dass sich bei mir im Lauf der Zeit die Prioritäten zum Thema Pedelec verschoben haben.

Der November sah ein kleines Jubiläum, nämlich meinen 100. Blogbeitrag und es kam zu einer längeren Velomobilpause durch einen Gemüsehobel.

Durch die Erntearbeiten und das regnerische Wetter kamen im Dezember die Vorteile des gekapselten Antriebs voll zur Geltung. Das ein Velomobil auch bei schlechtem Wetter als Pendlerfahrzeug taugt beweist das Erreichen der 5.000-km-Marke im Dezember (die ich ohne das Eingreifen des Gemüsehobels wohl schon im November geschafft hätte…), und kurz vor Weihnachten hatte ich dann auch eine Lösung für kalte Füsse während der Fahrt gefunden.

Fazit:
Das Jahr 2104 war für mich velomobiltechnisch sehr ereignisreich und ich freue mich schon auf 2015!

Unfallriskio bei Pedelecs und normalen Fahrrädern gleich hoch

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Eine für mich doch überraschende Schlussfolgerung erbrachte eine Studie der Technischen Universität  in Chemnitz im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer.

In dieser Studie wurde das Fahrverhalten von 31 Fahrrad-, 49 Pedelec und 10 S-Pedelec-Fahrern im Alter zwischen 16 und 83 Jahren vier Wochen lang mit Kameras und diversen Sensoren aufgezeichnet und später mit den subjektiven Wahrnehmungen der Radler ausgewertet.

Das Ergebnis: Das Unfallrisiko ist bei Pedelecs und normalen Fahrrädern gleich hoch!

Aber viel wichtiger finde ich die Schlußfolgerung, dass dringend etwas für die Infrastruktur bei den Radwegen getan werden muss.
Inbesondere die Breite der Radwege sollte vergrößert werden um ein gefahrloses Überholen von Radfahrern durch Radfahrer zu ermöglichen.

Hoffentlich lesen diese Studie auch Städteplaner…

Hier der Link zum Bericht „Neues Riskiko Pedelec?“ der TU Chemitz.

 English version:

A study of the Technincal University of Chemnitz (TU Chemnitz) shows a (for me) surprising result.

Subject of this study was the daily driving-experience of 31 bicyclists, 49 pedelec – (e-assist up to 25 km/h) and 10 s-pedelec- (e-assist up to 45 km/h) drivers over a period of four weeks. The bikes were equipped with cameras and sonsors and the partcipients where asked about ther subjective perception.

The result: There is no difference for the risk of having an accident between „normal“ bikes and pedelecs!

But I hold it even more important that the study shows that the infrastructure for bicyclist, whether with or without e-assist, requires improvement. Especially the width of the bicycle-paths needs to be adjusted, so that it’s more safe for bicyclist to overtake other bicyclist.

Hopefully this study will be read by urban planners, too…

Here`s the link to the study of TU Chemnitz (unfortunately only in german).

 

Energie-Speicher, die zweite :-)

Auch wenn viele anderer Meinung sind, ohne Muskelkraft bewegt sich auch bei einem Pedelec nichts. 🙂

Deshalb geht es in meinem heutigen Blogpost mal ausnahmsweise um das Thema „Ernährung“.

Gerade auf meinen längeren Radtouren, egal ob mit dem Pedelec oder dem „normalen“ Rad, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man es nie zu einem „Hungerast“ kommen lassen sollte. Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer eine Notration in Form eines „Power-Riegels“ dabei zu haben und dazu einen ordentlichen Schluck Wasser zu trinken.

Zwischenzeitlich ist die Anzahl der angebotenen Riegel ins scheinbar Unermessliche gewachsen, und damit ich nicht jedesmal erneut auf die Suche gehen muss, stelle ich heute meine rein subjektiven Erfahrungen mit einigen Riegeln vor:

  • Multaben Vita Fitness-Riegel „Joghurt-Müsli“ (ca. 35g),
    Preis ca. 0,49 € (Stand 25.10.2014)Bild des Energie-Riegels Multaben Joghurt-Muesli
    Geschmack OK, hält nicht lange vor,
    Konsistenz etwas gummiartigNährwertangaben
    405 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Na ja…


  • Multaben Vita Fitness-Riegel „Erdbeer-Vanille“ (ca. 35g)
    Preis ca. 0,49 € (Stand 25.10.2014)
    Bild des Energie-Riegels Multaben Erdbeer-Vanille
    Geschmak und Konsistenz super, hält länger vor als der „Joghurt-Müsli“Nährwertangaben
    412 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Gut

  • Power-System Protein-Bar „Joghurt“ (ca. 45g)
    Preis ca. 0,89 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Energie-Riegel Power-System-Joghurt
    Konsistenz und Geschmack gut, rel. wenig Zucker, deshalb kein kurzfristiger „Kick“, hält länger vorNährwertangaben
    393 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Gut


  • Power-System Protein-Bar „Himbeer-Biskuit“ (ca. 45g)
    Preis ca. 0,89 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Riegel Power-System Bisquit
    Konsistenz und Geschmack gut, „Himbeerstücke“ stören mich etwas, rel. wenig Zucker, deshalb kein kurzfristiger „Kick“, hält länger vorNährwertangaben
    390 kcal/100g
    Subjektives Urteil:
    Befriedigend


  • Power Bar Protein Plus „Vanille“
    Preis ca. 1,19 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Power-Bar Protein Plus Vanille
    Konsistenz fast fluffig, Geschmack gut, rel. wenige Kohlenhydrate, kein kurzfristiger „Kick“, aber prima als Belohnung nach einem langen Tourtag. 🙂Nährwertangaben
    379 kcal/100g
    Subjektives Urteil:
    Befriedigend (als Belohnung aber: Sehr gut)


  • Power Bar Protein Plus „Chocolate Brownie“
    Preis ca. 1,19 € (Stand 25.10.2014)
    Bild Power-Bar Proteine-Plus Chocolate-Brownie
    Konsistenz fast fluffig, Geschmack sehr gut, rel. wenige Kohlenhydrate, kein kurzfristiger „Kick“, aber prima als Belohnung nach einem langen Tourtag. 🙂

    Nährwertangaben

    308 kcal/100gSubjektives Urteil: Befriedigend (als Belohnung aber: Super!)


  • Power Bar Ride-Riegel „Erdnuss-Karamel“
    Preis ca.  1,59 € (Stand 25.10.2014)
    Konsistenz angenehm, nicht zu zäh, nicht zu trocken, gibt kurzfristigen „Kick“, für mich ideal als Notfall-Reserve387 kcal/100g

    Subjektives Urteil: Sehr gut!


  • Selbst gemachte „Power Riegel“,
    z.B. nach diesem Rezept 

    Konstistenz gut, Haltbarkeit ohne Kühlung max. 1 Woche,
    Rezept kann nach Geschmack variiert werden, auch als „Unterlage“ für Frühstück gut nutzbar, hält lange vor, aber kein
    ausgeprägt kurzfristiger „Kick“

    Subjektives Urteil: Sehr gut!


    Unerreicht ist aber die Wirkung einer großen Protion Pommes-Frites mit Ketchup und Majonnaise 🙂

    Aber wenn gerade kein Imbiss in der Nähe ist, sind die Riegel eine prima Alternative!