Archiv der Kategorie: 2. English speaking posts

Here you`ll find English-speaking posts, all of them are German-speaking, too.

Unfallriskio bei Pedelecs und normalen Fahrrädern gleich hoch

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Eine für mich doch überraschende Schlussfolgerung erbrachte eine Studie der Technischen Universität  in Chemnitz im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer.

In dieser Studie wurde das Fahrverhalten von 31 Fahrrad-, 49 Pedelec und 10 S-Pedelec-Fahrern im Alter zwischen 16 und 83 Jahren vier Wochen lang mit Kameras und diversen Sensoren aufgezeichnet und später mit den subjektiven Wahrnehmungen der Radler ausgewertet.

Das Ergebnis: Das Unfallrisiko ist bei Pedelecs und normalen Fahrrädern gleich hoch!

Aber viel wichtiger finde ich die Schlußfolgerung, dass dringend etwas für die Infrastruktur bei den Radwegen getan werden muss.
Inbesondere die Breite der Radwege sollte vergrößert werden um ein gefahrloses Überholen von Radfahrern durch Radfahrer zu ermöglichen.

Hoffentlich lesen diese Studie auch Städteplaner…

Hier der Link zum Bericht „Neues Riskiko Pedelec?“ der TU Chemitz.

 English version:

A study of the Technincal University of Chemnitz (TU Chemnitz) shows a (for me) surprising result.

Subject of this study was the daily driving-experience of 31 bicyclists, 49 pedelec – (e-assist up to 25 km/h) and 10 s-pedelec- (e-assist up to 45 km/h) drivers over a period of four weeks. The bikes were equipped with cameras and sonsors and the partcipients where asked about ther subjective perception.

The result: There is no difference for the risk of having an accident between „normal“ bikes and pedelecs!

But I hold it even more important that the study shows that the infrastructure for bicyclist, whether with or without e-assist, requires improvement. Especially the width of the bicycle-paths needs to be adjusted, so that it’s more safe for bicyclist to overtake other bicyclist.

Hopefully this study will be read by urban planners, too…

Here`s the link to the study of TU Chemnitz (unfortunately only in german).

 

100ster Blogbeitrag: Leitra, willkommen zu Hause!

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Heute gibt`s hier ein kleines Jubiläum:
Das hier ist der 100ste Blogebeitrag! 🙂

Nachdem ich den Rahmen der Leitra nach Dänemark zur Reparatur zum Hersteller geschickt habe, ist er letzte Woche wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. 🙂

Die Verpackung des Rahmens sah schon deutlich professioneller aus als meine, zum Vergleich:

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, von mir zum Versand verpackt

 

Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Rahmen der Leitra, von Leitra.dk zum Versand verpackt

Ausgepackt sieht der Rahmen dann so aus:

Rahmen, gestrippt und repariert
Rahmen, gestrippt & repariert

Die von Carl Georg Rasmussen reparierte Stelle ist deutlich zu sehen,  hier eine Nahaufnahme:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Reparierter Rahmen, Nahaufnahme

Zum Vergleich die gleiche Stelle vor der Reparatur:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Rahmen vor der Reparatur, Nahaufnahme

Das Ganze macht einen sehr guten Eindruck, bei dem eingesetzten Zwischenstück handelt es sich um ein Vierkantrohr und bei näherer Betrachtung habe ich noch eine Kleinigkeit entdeckt:

Rahmentraverse mit Bohrung
Rahmentraverse mit Bohrung

Die eingefügte Rahmentraverse verfügt über eine Bohrung, pfiffigerweise entgegen der Fahrtrichtung! Damit könnte das Thema „Rost von innen“ der Vergangenheit angehören.

Demnächst steht dann der Wiederaufbau der Leitra an. 🙂

 

English version:

There`s a little anniversary today: This is blogpost no. 100! 🙂

After sending the Leitra`s frame to Denmark to get it repaired by the manufacturer, the frame returned last week. 🙂

The packing looked much more professional than mine, here`s a comparision:

Rahmen der Leitra, verpackt
Package, done by me
Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Package, done by Leitra.dk

Unpacked, the frame looked like this:

Rahmen, gestrippt und repariert
Frame, unpacked and repaired

A closeup of the part of it, which has been repaired by Carl Georg Rasmussen:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Closeup of the repaired part of the frame

Here`s a picture of the damaged frame, for comparison:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Closeup of the damaged frame

The repaired part of the frame looks quite well! And by checking it in detail I found another interesting „feature“:

Rahmentraverse mit Bohrung
Repaired frame with a „ventilation-hole“

There`s a smartish „ventilation-hole“ against the driving direction, that hopefully prevents rust in the interior of the frame!

The reassembly of the Leitra will follow soon! 🙂

Nebel, Nebel, weiße Wand…

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Spätestens heute nach der Zeitumstellung  ist es klar:  Der Sommer ist vorbei! 🙁

Letzte Woche war es zweimal morgens soweit, dass ich im Nebel mit dem Orca ins Büro fahren musste. Und natürlich gilt beim Velomobil das Gleiche wie beim Auto: Die Fahrweise muss der Witterung angepasst werden!

Allerdings bin ich, vermutlich auch wegen der kühlen Witterung etwas langsamer unterwegs, wovon die täglichen Aufzeichnungen künden. Das sind zwar nur 2-3 Minuten pro Strecke, aber die Zeit für neue „Strecken-Rekorde“ scheint vorerst vorbei zu sein.

Die Sicht bei Nebel ist etwas besser als im Auto, denn ich kann zwischen dem Süllrand um dem Versatile-Dach (bzw.des Fensters, das natürlich auch mit Nebelfeuchte benetzt ist) durchschauen

Sicht aus dem Cockpit nach draussen
Der Spalt zwischem Süllrand und dem „Fenster“ reicht um auch bei Nebel ausreichende Sicht zu haben.

und habe vor allem praktisch keinen Gegenverkehr und habe die Radwege fast für mich alleine! 🙂

Im Vergleich zur im Kopfbereich komplett geschlossenen Leitra…

Leitra von vorne
Die Leitra ist im Kopfbereich komplett geschlossen.

…zieht es aber bei Seitenwind teilweise empfindlich rein. Dagegen hilft mein Wärmekragen, den ich mir mal für`s Motorradfahren gekauft habe. Erstaunlicherweise wird`s damit nicht zu warm.

Langsam scheint auch die Zeit des kurzen Funktionsshirts und der Armlingen wirklich rum zu sein. 🙁 Vorgestern habe ich sogar für die ersten 3-4 km die Softshelljacke drüber getragen. Als Beinbe-kleidung genügt noch eine lange Zip-Hose, allerdings bekomme ich auf den letzten paar Kilometern langsam kalte Füße….

Dem Antriebsakku scheinen die kühleren Temperaturen noch nichts auszumachen, eine außergewöhnlich schnell nachlassende Kapazität kann ich noch nicht feststellen. Sobald es aber auch tagsüber kaum über fünf Grad warm wird, werde ich den Akku vorsichtshalber mit ins warme Büro nehmen. Aber das wird hoffentlich noch eine Weile dauern…

English version:

Now, after the time changed to the winter-mode it’s obvious: Summer is gone… 🙁

Last week I had to ride in foggy weather-conditions to work. And it`s the same like drinving a car: You have to drive more carefull when the view isn’t good.

Maybe it’s  well because of the cool temperatures that I’m slower than usual, about 2-3 minutes each way. Seems that the time for new „records“ is over for this year.

Driving in fog the sight is better than in the car because of the opening beetween the versatile-roof and the body….

Sicht aus dem Cockpit nach draussen
Looking beetween the versatile-roof and the body the sight is relatively good even in fog.

..and there are nearly no other cylists on the cycling-path. 🙂

Having wind from the side it is getting cooler than in the Leitra, which is closed round the head,

Leitra von vorne
Leitra`s completely closed round the head

but with a special neck-warmer (normally used for motorcycling) this is good to manage.

The season for driving with short-armed t-shirts is gone now, last week I had to wear even a softshell for the first kilometers in the morning. For the legs a long hiking-trouser fit`s the needs, but I´m getting cold feet on the last few kilometers of the commuting.

The battery of the pedelec-motor seems not to have any problems with the cooler temperatures yet. But as soon as the temperature will not rise above 5 degrees Celsius in the daytime, I will take the battery with me in the warm office. But this will last some time hopefully…

 

Von verschobenen Prioritäten

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Zu Beginn meiner Beschäftigung mit dem Thema Pedelec stand für mich das Thema „nicht durchgeschwitzt im Büro ankommen“ sehr weit oben auf der Prioritätenliste, zum Beispiel in dem Beitrag „Warum überhaupt ein Pedelec“ oder „That`s what this Pedelec is made for…“.

Zwischenzeitlich nutze ich praktisch ausschliesslich den eOrca als Pendlerfahrzeug ins Büro. Und im Velomobil kann ich das Schwitzen, trotz aller Belüftung, bisher nicht vermeiden.  Was vielleicht auch daran liegt, dass ich versuche, immer noch einen Tick schneller zu sein. 🙂

Allerdings ziehe ich mich im Büro einmal komplett um; so muss ich nicht den ganzen Tag in feuchter Funktionswäsche rumlaufen. Bisher hat sich auch noch niemand beschwert 😉 und der Spaß, den das Radfahren macht, ist den kleinen Umzugsaufwand wert.

English version:

At the beginning of my pedelec-carreer the focus  was  on the spot „not to sweat while commuting to the office“ (i.e. in the blogposts „Warum überhaupt ein Pedelec“ oder „That`s what this Pedelec is made for…“.)

In the meantime I mostly use the eOrca for commuting, and in the velomobile I`m not able to drive without sweating, although the ventilation isn`t too bad. Maybe it`s because I try every day to ride a bit faster… 🙂

However I change my clothing completely after arriving at the office, so that I don`t need to walk the whole day in the cycling-underwear. Until now there weren`t any complaints about that. 😉

And the fun of cycling to work, is worth the little investment in changing the clothing.

 

 

 

 

4.000 km mit dem eOrca!

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Heute habe ich auf dem Weg vom Büro nach Hause die 4.000-km-Marke geknackt! 🙂

Tachoanzeige Orca zeigt 4000 Kilometer
4.000-km-Marke im Stadtpark Mainz

Für die 1.000km seit der 3.000er-Marke habe  ich etwas länger gebraucht: Es gab ein paar Tage, an denen ich aus terminlichen Gründen nicht mit dem Velomobil fahren konnte.

Beeindruckend: Auf den 1.000km gab es keinen einzigen technischen Defekt! Ab und an mal Luft nachpumpen und den Akku laden und ansonsten einfach fahren, fahren, fahren 🙂

Mal sehen, wie lange es bis zur 5.000er-Marke dauert…

 

English version:

On the way home from the office I reached today the 4.000-km-mark!

"Milage"-gauge Orca
Reached the 4.000-km-mark in the city-park.

I took some more time from 3.000 km to 4.000 km because of some necessary commuting with the car.  Impressive: There was no techincal problem at all over the whole 1.000 km! Charging the battery, pumping some air in the tires that`s all! 🙂

5.000-km-mark, here I come 🙂

Die Leitra geht auf Reisen…

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Nach dem Rahmenbruch an der Leitra war zunächst guter Rat teuer, jedoch ist Carl Georg Rasmussen (Hersteller der Leitra) der Meinung, den Rahmenbruch dauerhaft reparieren zu können.

Irgendwie müssen Leitra und Carl Georg aber zusammen kommen; und da Dänemark, von Mainz aus gesehen, nicht „mal eben um die Ecke“ liegt, muss der Versand auf dem Postweg erfolgen. Und um den Preis widerrum erträglich zu halten, wird nur der Hauptrahmen auf die Reise gehen.

Nach ca. 2,5h hatte ich die Leitra komplett bis auf den Hauptrahmen demontiert…

Rahmen der Leitra, gestrippt
Rahmen der Leitra, gestrippt.

 

…das Verpacken dauerte dann nochmal fast genauso lange 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, versandfertig verpackt

…so dass ich das Paket heute (ein Kiosk in der Nähe ist GLS-Station und hat auch Sonntags geöffnet :-))per GLS auf den Weg schicken.

 

English version:

The Leitra`s frame is broken, and Carl Georg Rasmussen (constructor of the Leitra) says, that he can fix it durable.

Because of Denmark isn`t just „round the corner“ (seen from Mainz), the Leitra must be sent via GLS (a parcel-service) to Denmark.

To keep the costs low, only the mainframe is taking it`s way to the north, ans so I had to disassemble the velomobile. This took only approx. 2,5 hours…

Rahmen der Leitra, gestrippt
The Leitra`s maniframe

…and wrapping the frame took nearly as long. 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Mainframe packed, ready to start the journey 🙂

Finally I took the parcel today to a kiosk nearby (which is both, a GLS-Station and opened on sundays 🙂 ) and the frame startet it`s journey to Carl Georg Rasmussen.

Bringt Pedelec-Fahren etwas für`s Herz-Kreislauf-System?

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Hin und wieder hört oder liest man die die Behauptung, Pedelec-Fahrer würden ja nichts für Ihre Herz-Kreislauf-System tun, weil sie sich ja nicht anstrengen müssten.

Sicherlich kommt das auf die Art an, wie man mit dem Pedelec fährt. Ich für meinen Teil fahre so, das ich noch merke, dass ich trete. Gerade mit dem Motor des eOrca, der drehmomentgesteuert ist, fällt das leichter als mit dem Motor des Centurion, der über die Kadenz gesteuert ist.

Zufälligerweise nehme ich seit 2009, also ca. 2 Jahre, bevor ich mit dem Pedelec-Fahren begann, an einer medizinischen Studie teil. Bei dieser Studie werden in regelmäßigen Abständen so ziemlich alle Parameter erfasst, die derzeit ohne großen Eingriff in den Körper erfasst werden können.

Die letzte Untersuchung war im Februar 2014, also bevor ich mit dem eOrca unterwegs war. Und die Werte dieser Untersuchung, verglichen mit der aus 2009, sprechen m.E. eine deutliche Sprache:

Ruhepuls 02/2009: 60 Schläge pro Minute
Ruhepuls 02/2014: 48 Schläge pro Minute

Volumen Herzkammer 02/2009: 49 ccm
Volumen Herzkammer 02/2014: 58 ccm

Gewicht 02/2009: 91,2 kg
Gewicht 02/2014: 84,3 kg

Für mich kann ich die Frage danach, ob das Pedelec-Fahren etwas für das Herz-Kreislauf-System bringt, mit einem deutlichen JA! beantworten. 🙂

 

English version:

Sometimes people talk about, that pedelec-driving/pedal-assisted-driving won`t train the cardiovascular system because they don`t have to make an effort while driving.

This depends surely on the type of driving. I`m driving the way that I feel my muscles work. Driving the eOrca this is easier (because of the torque-sensing drive) than driving the Centurion (with it`s cadence-sensing drive).

Since 2009, two years before I begun driving with a pedelecs, I`m participating in a study, where many parameters are captured, i.e. about the cardiovascular system. The last examination was in february 2014, months before I begun riding the eOrca. The results of this examination, compared with the results of 2009, talk for themselves:

Heartbeat, idle 02/2009: 60 beats per minute
Heartbeat, idle 02/2014: 48 beats per minute

Volume chamber of the heart 02/2009: 49 ccm
Volume cahmber of the heart 02/2014: 58 ccm

Weight 02/2009: 91,2 kg
Weight 02/2014: 84,3 kg

So, for myself I can answer the question if pedelec-driving trains the
cardiovascular system with a loud an clear: YES! 🙂

 

 

 

Velomobil, Drängelgitter & Co

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Eine der mir am meist gestellten Fragen zum Velomobil lautet:

Kommst du damit durch Drängelgitter?

Bisher sind mir zwei Drängelgitter auf dem Main-Radweg begegnet,
durch die ich nicht ohne auszusteigen durchgekommen bin.
Aber im täglich Einsatz gibt`s keine ernsthaften Hindernisse. Aber seht selbst (und macht die Lautsprecher an):

English version:

One of the most asked question concerning the velomobile is:

How do you deal with barriers and things like that?

Well, on the tour following the Main-cycle-path there were two barriers, where I had to exit the velomobile to get through. But in everyday use there are no severe problems. Just take a look at the video (and turn on the speakers).

Mit dem Rad ins Büro, was bringt das eigentlich?

 

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Ja, was bringt denn das Radeln ins Büro?

Nun, zunächst einmal fühle ich mich besser, ich komme nach rd. 25 km Radfahren einfach entspannter im Büro oder zu Hause an.

Jetzt ist es aber recht schwierig, „Entspannung“ in Zahlen auszudrücken, man muss es einfach erleben. In Zahlen ausdrücken kann man aber z.B. das Körpergewicht. Und das hat sich in den letzten 10 Wochen bei mir um 6,5 kg reduziert ohne dass ich meine Ernährung umgestellt hätte! Das ist doch schon mal was, oder?

Aber über den reinen persönlichen Effekt hinaus bringt das Radeln noch etwas, jedoch muss ich dazu ein wenig ausholen:

Vor kurzem hat REWE einen Aktionstag veranstaltet:
Für jeden Kunden, der mit dem Rad in den Laden kam, wurde ein Baum gepflanzt. Natürlich nicht vom Marktleiter persönlich, sondern in Zusammenarbeit mit der Initiative „Plant-for-the-Planet“, die 2007 auf Initiative des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner gegründet wurde. Seit dem hat die Organisation in 193 Ländern übrigens bisher über 12,9 Milliarden Bäume gepflanzt!

Jeder radelnde REWE-Kunde konnte sich später eine Urkunde aus dem Web laden. So weiß ich nun, das „mein“ Baum in Campeche (Mexiko) stehen wird: 🙂

baumurkunde
„Mein“ Baum wird in Campeche stehen 🙂

OK, und was hat das jetzt mit dem Radfahren ins Büro zu tun?

Ganz einfach:

Wenn ich mit meinem Auto ins Büro fahre, erzeuge ich auf 50 km Wegstrecke ca. 9,7 kg CO2. Das ist jetzt erst einmal nur eine Zahl.

Wenn man aber berücksichtigt, das ein Baum etwa 10 kg CO2 pro Jahr (!!) aufnimmt (Quelle: plant-for-the-planet.org) , sehen diese 9,7 kg CO2 pro Fahrt schon ganz anders aus:
Rein rechnerisch müsste ich dann, um meinen CO2-Ausstoß für die Fahrten mit dem Wagen ins Büro auszugleichen, also praktisch jeden Tag einen Baum pflanzen!

Alleine durch meine Fahrten mit dem Rad bzw. Velomobil ins Büro habe ich in den letzten Wochen der Umwelt hingegen etwa 369 kg CO2 erspart! 🙂 Das ist ziemlich beeindruckend, oder?

Da ich meinen Pedelec-Akku mit zertifiziertem (CO2-neutralem) Ökostrom fülle, fällt die Tatsache, dass ich mit einem Pedelec pendele, nicht negativ ins Gewicht.

 

Fazit:
Das Pendeln mit dem Rad ins Büro bringt also sowohl mir selbst, als auch der Umwelt so einiges!

Übrigens: Eine besonders leckere Art, die beim Radeln verbrauchte Energie wieder aufzufüllen, ist „Die gute Schokolade“: Von jeder verkauften Tafel gehen 20 Cent an „Plant-for-the-Planet“, für 5 verkaufte Tafeln wird ein Baum gepflanzt. Ist das nicht eine leckere, großartige Idee? 🙂

 

English version:

What`s commuting with the bike good for?

At first I feel better and arrive more relaxed at work or at home instead of commuting by car. Well you can`t measure relaxation, you have to feel it. But you can measure weight:  In the last 10 weeks I lost 6,5 kg, without changing my diet!

But there`s even more what using the bike for commuting is good for:

Some days ago the german supermarket REWE started an event: For every customer, who drove to the market by bicycle, they planted a tree. In fact all these trees weren`t planted by the manager, but by „Plant-for-the-Planet“, an organisation foundet in 2007 by the initiative of the (at this time) 9 year old Felix Finkbeiner. Since 2007 „Plant-for-the-Planet“ planted more than 12,9 billion trees!

Because of a certificate, which I downloaded from the internet, I know, that „my“ tree will grow in Camepche/Mexico: 🙂

baumurkunde
„My “ tree will grow in Campeche/Mexico 🙂

Ok, but what`s about commuting by bike/velomobile? It`s simple, just look:

Every day I’m commuting by car, I produce approx. 9,7 kg of CO2.

A tree will reabsorb approx. 10 kg of CO2 every year (origin: plant-for-the-planet.org).

This means, that I have to plant every day 1 tree just for keeping my car-commuting CO2-neutral!

Commuting by bike/velomobile, I saved approx. 369 kg CO2 in the last weeks for the environment! 🙂 Isn`t that amazing impressive?

As I use CO2-neutral electricity to charge the battery of the pedelec this calculation works even for me.

Result:
Commuting using the bicycle instead of the car is good for both, health and environment!

By the way: There`s a delicious way to fill up the calories burned by cycling: The „good chocolate“! From every sold bar 20 cent are payed to „Plant-for-the-Planet“ and for every 5 sold bars a tree will be planted. Isnt`t that a tasty great idea?

 

Daumen hoch für die Stadtwerke Mainz!

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Meist liest und hört man über Stadtwerke, egal in welcher Stadt, wenig Gutes.

Deshalb breche ich hier einmal für die Stadtwerke Mainz zwei Lanzen, eine für das Umwelt- und eine für das Grünamt!

Warum?

Am 20.08.14 bin ich um kurz vor 8 Uhr mit dem Orca auf dem Weg ins Büro. Mitten auf einem Gefällestück, wo ich es sonst prima laufen lassen kann, bietet sich mir dieser Anblick:

Bauschutt auf dem Radweg
Bauschutt auf dem Radweg

Da hat doch tatsächlich einer seinen Bauschutt scheinbar einfach so entsorgt! Gut, dass noch genügend Platz ist, so kann ich einfach drumherum kurven.

Ein freundliches Telefonat und eine Mail meinerseits mit dem Foto und den Geo-Koordinaten später, und das Umweltamt der Stadt Mainz kümmerte sich drum.
Und das tat das Amt auch: Mittags ist der Schutt fast spurlos verschwunden! 🙂 Ich hoffe nur, dass der Übeltäter ermittelt werden kann!

Heute, am 27.08.14, auch wieder auf dem Weg ins Büro, kann ich nicht mehr weiter:

Baum über Radweg
Kein Durchkommen: Baum über Radweg

Die Nacht zuvor hat es, wie die letzten Tage auch, stark geregnet, deshalb kann (und will) ich den Baum nicht über den angrenzenden Acker umgehen und muss deshalb zurück und über die Landstrasse fahren. 🙁

Aber auch hier: Ein ebenso freundliches Telefonat und eine Mail mit Bild und Geo-Koordinaten später, und das Grünamt der Stadt Mainz nimmt sich der Sache an. Knapp zwei Stunden später erhalten ich die Info, dass der Baum vom Weg weggeräumt ist, prima!

An dieser Stelle ein dickes Lob an alle mit den Arbeiten betrauten MitarbeiterInnen von Umwelt- und Grünamt der Stadtwerke Mainz!

Link zu www.velovideo.de

 

 

English version:

Mostly you don`t here much good things of the municipal utilities, regardless of which city.

Because of that I`ve got to take up two cudgels for the municipal utilities of the city of Mainz. Why?

20.08.14: Cummuting to work I found some demolition waste upon the cycle path!

Bauschutt auf dem RadwegLuckily there was some space to drive round it. A friendly telephone call and a email (with photo an GPS-data) later the environment department of the city of Mainz took care of the waste! And commuting home in the evening I found nothing but some lite dust of it! 🙂

27.08.14: The night was rainy and stormy, and in the morning, commuting with the velomobile to work, I found the cycle-path beeing blocked by a tree!

Baum über RadwegNo chance to drive round it, because of the muddy field, I had to drive back and use the road. 🙁 Again, a friendliy telephone call an email later the department for plants attended to the tree, and about two hours later I received a note, that the cycle path is cleared! 🙂

A big acclamation to all, who where engaged with these two events!