Archiv der Kategorie: Leitra

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„Mein“ 2014 in Zahlen

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Heute gibt es ein paar Zahlen zu meinem Pedelec-Jahr 2014:

Insgesamt habe ich  6.245 km mit dem Pedelec zurückgelegt. 🙂

Davon entfielen 628 km auf Radfahrten mit dem Centurion im Urlaub, 491 km auf Fahrten mit der Leitra und 5.126 km auf Fahrten mit dem Orca.

Darin enthalten sind 82 Fahrten mit den Velomobilen ins Büro, davon 4 mit der Leitra (wegen des Rahmenbruchs und einer langen Pause wegen gesundheitlicher Probleme)  und 78 Fahrten mit dem Orca.

Summiert war ich auf diesen 82 Fahrten insgesamt 166,12 Stunden oder 6,92 Tage mit den Velomobilen auf der Strasse, habe 3.961,14 km zurückgelegt und je Tag im Schnitt 1.066,39 kcal, insgesamt 87.444 kcal (!!) verbrannt 🙂 🙂

Der Umwelt habe ich mit der Nutzung des Velomobils statt des PKW für das Pendeln ins Büro  768,46 kg CO2 erspart,  🙂 auf die gesamte Fahrleistung von 6.245 km gerechnet sind es sogar rund 1.212 kg erspartes CO2, als mehr als eine Tonne! 🙂 🙂

Bedenkt man, das ein Baum etwa 10 kg CO2 pro Jahr (!!) aufnimmt (Quelle: plant-for-the-planet.org) entspricht das der „Jahresleistung“ von etwa 121 Bäumen! Das ist schon ein kleines Wäldchen. 😉

Alles in allem recht beeindruckende Zahlen, finde ich!

 

 

 

 

Mein persönlicher Pedelec-Jahresrückblick auf 2014

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Der letzte Blogbeitrag des Jahres ist bei mir „traditionell“ ein Rückblick auf das vergangenen Jahr. Hier kommt also mein

Rückblick auf 2014:

 

Im Januar habe ich die Leitra mit neuen Scheiben versorgt und in ein Feststoffkettenschmiersystem investiert, als erste Vorbereitung für die Velomobiltour Oslo-Berlin, für die ich mich angemeldet hatte. Zunächst wollte ich beim „Great Baltic Sea Ride“ mitfahren, aber mehr als 3.000 km in drei Wochen erschienen mir dann doch zu anspruchsvoll.

Weiterhin habe ich im Februar das Zwischengetriebe der Leitra gangbar gemacht, der Tourverlauf Oslo-Berlin versprach ja einige Höhenmeter.  Eines der beiden Röllchen des Feststoffketten-schmiersystems fiel bereits nach rd. 200 km aus, vom Hersteller bekam ich allerdings kostenfreien Ersatz.

So konnte ich im März die ersten Trainingstouren in Angriff nehmen. Ein weiterer Totalausfall des Feststoffkettenschmiersystems veranlasste mich zum Abbruch des Tests und reuiger Rückkehr zur Kettenschmierung nach Altväter-Sitte. 🙁

Im April ging es dann ernsthafter zur Sache, mein Trainingsplan sah einiges an Kilometern als Vorbereitung für Oslo-Berlin vor, und als Langstreckentraining hatte ich mir einen tollen Rundkurs ausgesucht. Heute weiss ich, das die geringen Geschwindigkeiten der Leitra wohl schon andeuteten, was kommen würde:

Im Mai wurden durch einen Rahmenbruch an der Leitra alle Ambitionen auf Berlin-Oslo schlagartig zunichte gemacht. 🙁  Die folgenden Wochen brachte ich mit der Recherche nach Reparaturmöglichkeiten zu, und es sah leider gar nicht gut aus. 🙁

Wie der Zufall so spielt ergab sich im Juli eine günstige Gelegenheit, an einen eOrca zu kommen. Unter uns: Mit dem Bild dieses Velomobils und einem langen Gespräch mit dem Deutschlandimporteur wurde ich im Jahr 2013 mit der „Velomobilitis“ infiziert.  😉

Mittlerweile war es August geworden, und es war klar, dass ich an der Tour Oslo-Berlin auf Grund meines Trainingsrückstands, trotz fleissigen Pendelns ins Büro, nicht teilnehmen konnte. 🙁 Deshalb machte ich mich mit dem eOrca von Fichtelberg aus über Bayreuth entlang des Main-Radwegs auf die Reise nach Mainz. Seitdem weiß ich, das man auch mit dem Velomobil reisen kann, allerdings auf gar keinen Fall unauffällig 🙂 Ebenfalls im August fiel die 3.000 km-Marke.

Im September baute ich beim Elektrik-Trek die „Magnetscheibe“ an den rechten Tretlagerarm um, trat den filmischen Beweis an, das man auch mit dem Velomobil Drängelgitter u.ä. meistern kann und habe dem Orca erfolgreich das „Reifenfressen“ abgewöhnt 🙂

Im Oktober schickte ich den Rahmen der Leitra zum Konstrukteur Carl Georg Rasmussen zur Reparatur nach Dänemark, liess die 4.000 km-Marke mit dem eOrca hinter mir und stellte fest, dass sich bei mir im Lauf der Zeit die Prioritäten zum Thema Pedelec verschoben haben.

Der November sah ein kleines Jubiläum, nämlich meinen 100. Blogbeitrag und es kam zu einer längeren Velomobilpause durch einen Gemüsehobel.

Durch die Erntearbeiten und das regnerische Wetter kamen im Dezember die Vorteile des gekapselten Antriebs voll zur Geltung. Das ein Velomobil auch bei schlechtem Wetter als Pendlerfahrzeug taugt beweist das Erreichen der 5.000-km-Marke im Dezember (die ich ohne das Eingreifen des Gemüsehobels wohl schon im November geschafft hätte…), und kurz vor Weihnachten hatte ich dann auch eine Lösung für kalte Füsse während der Fahrt gefunden.

Fazit:
Das Jahr 2104 war für mich velomobiltechnisch sehr ereignisreich und ich freue mich schon auf 2015!

100ster Blogbeitrag: Leitra, willkommen zu Hause!

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Heute gibt`s hier ein kleines Jubiläum:
Das hier ist der 100ste Blogebeitrag! 🙂

Nachdem ich den Rahmen der Leitra nach Dänemark zur Reparatur zum Hersteller geschickt habe, ist er letzte Woche wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. 🙂

Die Verpackung des Rahmens sah schon deutlich professioneller aus als meine, zum Vergleich:

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, von mir zum Versand verpackt

 

Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Rahmen der Leitra, von Leitra.dk zum Versand verpackt

Ausgepackt sieht der Rahmen dann so aus:

Rahmen, gestrippt und repariert
Rahmen, gestrippt & repariert

Die von Carl Georg Rasmussen reparierte Stelle ist deutlich zu sehen,  hier eine Nahaufnahme:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Reparierter Rahmen, Nahaufnahme

Zum Vergleich die gleiche Stelle vor der Reparatur:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Rahmen vor der Reparatur, Nahaufnahme

Das Ganze macht einen sehr guten Eindruck, bei dem eingesetzten Zwischenstück handelt es sich um ein Vierkantrohr und bei näherer Betrachtung habe ich noch eine Kleinigkeit entdeckt:

Rahmentraverse mit Bohrung
Rahmentraverse mit Bohrung

Die eingefügte Rahmentraverse verfügt über eine Bohrung, pfiffigerweise entgegen der Fahrtrichtung! Damit könnte das Thema „Rost von innen“ der Vergangenheit angehören.

Demnächst steht dann der Wiederaufbau der Leitra an. 🙂

 

English version:

There`s a little anniversary today: This is blogpost no. 100! 🙂

After sending the Leitra`s frame to Denmark to get it repaired by the manufacturer, the frame returned last week. 🙂

The packing looked much more professional than mine, here`s a comparision:

Rahmen der Leitra, verpackt
Package, done by me
Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Package, done by Leitra.dk

Unpacked, the frame looked like this:

Rahmen, gestrippt und repariert
Frame, unpacked and repaired

A closeup of the part of it, which has been repaired by Carl Georg Rasmussen:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Closeup of the repaired part of the frame

Here`s a picture of the damaged frame, for comparison:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Closeup of the damaged frame

The repaired part of the frame looks quite well! And by checking it in detail I found another interesting „feature“:

Rahmentraverse mit Bohrung
Repaired frame with a „ventilation-hole“

There`s a smartish „ventilation-hole“ against the driving direction, that hopefully prevents rust in the interior of the frame!

The reassembly of the Leitra will follow soon! 🙂

Energie-Speicher, zum Ersten…

Neben der Reichweite ist die „Akku-Technologie“  beim Pedelec auch ein großes Thema. Deshalb will ich hier mal verschiedenen Akkus vorstellen.

Den Anfang machen die beiden Akkus im eOrca:

Bild der Akkus des eOrca
Akkus des eOrca, links für den Antrieb, rechts für die Bordelektrik

Warum zwei Akkus?

Der kleinere Akku ist zur Versorgung der „Bordelektrik“, also im wesentlichen von Beleuchtung und Blinker verantwortlich. Es handelt sich hierbei um einen Li-Ionen-Akku mit 11,1 Volt / 73,2 Wh.
Auf meiner Tour entlang des Mainradwegs hielt eine Akku-Ladung rd. 30 Betriebsstunden. Zwischenzeitlich habe ich auch schon nach 36 Betriebsstunden noch Strom gehabt.

Jetzt, in der dunklen und kalten Jahreszeit, benötige ich den 2. Scheinwerfer am Orca öfter mal. Deshalb werde ich jeweils am Wochenende (also in der Regel nach 10 Betriebsstunden) den Akku aufladen, rein zur Vorsicht… 😉

Das Aufladen dauert mit dem mitglieferten Netzteil mehrere Stunden.

Der große Akku ist der Akku für den Pedelec-Antrieb. Er ist durch die Form und den Tragegriff sehr handlich, in Lithium-Eisen-phosphat-Technik aufgebaut und verfügt über 38,4 Volt / 507 WH.
Durch diese Technik gilt der Akku als sehr sicher, das sogenannte „thermische Durchgehen“ gilt als ausgeschlossen. Außerdem ist er dadurch für eine hohe Dauerstromentnahme geeignet, was für einen Pedelec-Antrieb ja geradzu ideal ist.  🙂 Meine höchste Reichweite in der „Eco“-Stufe betrug 108 km.

Dieser Akku kann mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladegerät innerhalb von kurzer Zeit (ca. 90 Minuten) aufgeladen werden.

Zum Vergleich hier ein Bild des Akkus des Antriebs, der im Centurion, dem Trek oder Leitra verbaut ist:

Flaschenakku des ElFei-Umbausatzes
Flaschenakku des ElFei-Umbausatzes

Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine Li-Ionen-Akku mit 36V / 324 WH. Meine höchste Reichweite mit diesem Akku betrug bisher in  höchster Unterstützungsstufe 72 km (vgl. Blogbeitrag „Reichweitentest, 2ter Versuch“).

Der Akku ist durch eine Griffmulde am oberen Ende auch sehr handlich und gut zu tragen, die Ladezeit beträgt mit dem mitgelieferten Ladegerät ca. 6-7 Stunden.

Nebel, Nebel, weiße Wand…

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Spätestens heute nach der Zeitumstellung  ist es klar:  Der Sommer ist vorbei! 🙁

Letzte Woche war es zweimal morgens soweit, dass ich im Nebel mit dem Orca ins Büro fahren musste. Und natürlich gilt beim Velomobil das Gleiche wie beim Auto: Die Fahrweise muss der Witterung angepasst werden!

Allerdings bin ich, vermutlich auch wegen der kühlen Witterung etwas langsamer unterwegs, wovon die täglichen Aufzeichnungen künden. Das sind zwar nur 2-3 Minuten pro Strecke, aber die Zeit für neue „Strecken-Rekorde“ scheint vorerst vorbei zu sein.

Die Sicht bei Nebel ist etwas besser als im Auto, denn ich kann zwischen dem Süllrand um dem Versatile-Dach (bzw.des Fensters, das natürlich auch mit Nebelfeuchte benetzt ist) durchschauen

Sicht aus dem Cockpit nach draussen
Der Spalt zwischem Süllrand und dem „Fenster“ reicht um auch bei Nebel ausreichende Sicht zu haben.

und habe vor allem praktisch keinen Gegenverkehr und habe die Radwege fast für mich alleine! 🙂

Im Vergleich zur im Kopfbereich komplett geschlossenen Leitra…

Leitra von vorne
Die Leitra ist im Kopfbereich komplett geschlossen.

…zieht es aber bei Seitenwind teilweise empfindlich rein. Dagegen hilft mein Wärmekragen, den ich mir mal für`s Motorradfahren gekauft habe. Erstaunlicherweise wird`s damit nicht zu warm.

Langsam scheint auch die Zeit des kurzen Funktionsshirts und der Armlingen wirklich rum zu sein. 🙁 Vorgestern habe ich sogar für die ersten 3-4 km die Softshelljacke drüber getragen. Als Beinbe-kleidung genügt noch eine lange Zip-Hose, allerdings bekomme ich auf den letzten paar Kilometern langsam kalte Füße….

Dem Antriebsakku scheinen die kühleren Temperaturen noch nichts auszumachen, eine außergewöhnlich schnell nachlassende Kapazität kann ich noch nicht feststellen. Sobald es aber auch tagsüber kaum über fünf Grad warm wird, werde ich den Akku vorsichtshalber mit ins warme Büro nehmen. Aber das wird hoffentlich noch eine Weile dauern…

English version:

Now, after the time changed to the winter-mode it’s obvious: Summer is gone… 🙁

Last week I had to ride in foggy weather-conditions to work. And it`s the same like drinving a car: You have to drive more carefull when the view isn’t good.

Maybe it’s  well because of the cool temperatures that I’m slower than usual, about 2-3 minutes each way. Seems that the time for new „records“ is over for this year.

Driving in fog the sight is better than in the car because of the opening beetween the versatile-roof and the body….

Sicht aus dem Cockpit nach draussen
Looking beetween the versatile-roof and the body the sight is relatively good even in fog.

..and there are nearly no other cylists on the cycling-path. 🙂

Having wind from the side it is getting cooler than in the Leitra, which is closed round the head,

Leitra von vorne
Leitra`s completely closed round the head

but with a special neck-warmer (normally used for motorcycling) this is good to manage.

The season for driving with short-armed t-shirts is gone now, last week I had to wear even a softshell for the first kilometers in the morning. For the legs a long hiking-trouser fit`s the needs, but I´m getting cold feet on the last few kilometers of the commuting.

The battery of the pedelec-motor seems not to have any problems with the cooler temperatures yet. But as soon as the temperature will not rise above 5 degrees Celsius in the daytime, I will take the battery with me in the warm office. But this will last some time hopefully…

 

Die Leitra geht auf Reisen…

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Nach dem Rahmenbruch an der Leitra war zunächst guter Rat teuer, jedoch ist Carl Georg Rasmussen (Hersteller der Leitra) der Meinung, den Rahmenbruch dauerhaft reparieren zu können.

Irgendwie müssen Leitra und Carl Georg aber zusammen kommen; und da Dänemark, von Mainz aus gesehen, nicht „mal eben um die Ecke“ liegt, muss der Versand auf dem Postweg erfolgen. Und um den Preis widerrum erträglich zu halten, wird nur der Hauptrahmen auf die Reise gehen.

Nach ca. 2,5h hatte ich die Leitra komplett bis auf den Hauptrahmen demontiert…

Rahmen der Leitra, gestrippt
Rahmen der Leitra, gestrippt.

 

…das Verpacken dauerte dann nochmal fast genauso lange 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, versandfertig verpackt

…so dass ich das Paket heute (ein Kiosk in der Nähe ist GLS-Station und hat auch Sonntags geöffnet :-))per GLS auf den Weg schicken.

 

English version:

The Leitra`s frame is broken, and Carl Georg Rasmussen (constructor of the Leitra) says, that he can fix it durable.

Because of Denmark isn`t just „round the corner“ (seen from Mainz), the Leitra must be sent via GLS (a parcel-service) to Denmark.

To keep the costs low, only the mainframe is taking it`s way to the north, ans so I had to disassemble the velomobile. This took only approx. 2,5 hours…

Rahmen der Leitra, gestrippt
The Leitra`s maniframe

…and wrapping the frame took nearly as long. 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Mainframe packed, ready to start the journey 🙂

Finally I took the parcel today to a kiosk nearby (which is both, a GLS-Station and opened on sundays 🙂 ) and the frame startet it`s journey to Carl Georg Rasmussen.

Leitra: Rahmenbruch :-(

Heute ist mir an meiner Leitra ein Rahmenbruch aufgefallen:

Unterhalb des Sitzes, direkt vor dem Hinterrad ist eine Querstrebe des Rahmens an der (in Fahrtrichtung) rechten Seite gebrochen…

rahmenbruch_04
Rahmenbruch unterm Sitz vor dem Hinterrad, in Fahrtrichtung rechts

…und in Fahrtrichtung auf der linken Seite angebrochen:

rahmenbruch_06
Rahmenbruch unterm Sitz vor dem Hinterrad, in Fahrtrichtung links

So wie es aussieht war auch Gevatter Rost mit im Spiel; der Rahmen ist pulverbeschichtet, da sieht man ja leider nicht, wie`s drunter aussieht…

Nach 20 Jahren, wer weiß wie vielen Gesamtkilometern und den leider bei uns hier üblichen ruppigen Wegen muss man damit ja irgendwie rechnen. Und trotzdem…Jetzt frage ich mich natürlich, wie lange es nach einer Reparatur bis zum nächsten Rahmenbruch dauert…

Nur gut, dass das nicht auf einer längeren Tour passiert ist!

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Mit dem Velomobil auf dem Rundkurs

Im letzten Absatz in diesem Blogbeitrag hatte ich ja schon vermutet, dass die Beschaffenheit des Belags eine große Rolle für die zu erzielende Geschwindigkeit spielt.

Gestern hat sich diese Vermutung für mich bestätigt: Bei uns in der Nähe gibt es einen recht neuen Polder, um den ein sehr gut ausgebauter Radweg auf einer Länge von 7,5 km herumführt. Eine ideale Teststrecke, um meine Vermutung zu überprüfen. Um es kurz zu machen: Es war überaus faszinierend zu erleben, dass ich auf ebener Strecke praktisch ständig über 25 km/h unterwegs war. Einige Radler und Skater, die bei fantastischem Frühlingswetter auch auf dieser Strecke unterwegs waren, drückten meine Durchschnitts-geschwindigkeit etwas, so dass ich über einen Schnitt von 23,68 km/h nicht hinauskam. Auf den wenigen kurzen Abfahrten waren es in der Spitze bis zu 33 km/h!

Ich werde demnächst hier mal ein paar Runden drehen, mal sehen, wie sich da die Geschwindigkeit entwickelt. Außerdem ist das ein prima Langstreckentraining. 🙂

Auch interessant: Bei herrlichstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel hatte ich in der Leitra nur rund 23 Grad. Die Belüftung funktioniert also. 🙂

Externer Link zu www.VeloVideo.de

Feststoffkettenschmiersystem: Abbruch Dauertest nach nur ca. 250 km :-(

Nachdem ich die letzten Wochen aus gesundheitlichen Gründen nicht mit der Leitra fahren konnte, war ich heute erstmals wieder Brötchen holen. Kurz bevor ich wieder zu Hause ankam hörte ich ähnliche Geräusche wie seinerzeit, als kurz darauf das erste Kettenröllchen zerbröselte (s. Blogbeitrag vom 13.02.2014).

Diesmal war das Kettenröllchen vom Zwischengetriebe betroffen: Der Blick zum Umwerfer zeigte eine leere Montagestelle! Dieses mal konnte ich jedoch die kläglichen Reste des Kettenröllchens etwa einen Meter hinter der Leitra ausfindig machen und zusammensetzen:

kettenroellchen_zwischengetriebe_klaegliche_reste_02
Die kläglichen Reste des Kettenröllchens aus dem Zwischengetriebe

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Detailaufnahme erinnert mich irgendwie an ein Stück Holzkohle, zumindest ist der Zustand nach nur rund 250 km Laufleistung erschreckend:

kettenroellchen_zwischengetriebe_klaegliche_reste_03
Detailaufnahme des zerbrochenen Kettenröllchens

 

Sollte ich zweimal ein Montagsprodukt“ erhalten haben, dass nur einen Bruchteil der auf der Website von „Carbon for Bikes“ (Stand: 23.03.2014) versprochenen Standzeit von ca. 1.500 – 2.500 km hält?

 

Auch wenn die Kette sauber und trotz der rund fünfwöchigen abgedeckten Standzeit der Leitra im Freien ohne einen Anflug von Rost sehr gut ausschaut, erscheint mir das Gebotene für einen Preis von 19,90 € pro Kettenröllchen entschieden zu wenig!

Das vom Hersteller für das defekte Röllchen des Sekundärantriebs (s. Blogbeitrag vom 09.03.2014) kostenfrei ersetzte Kettenröllchen werde ich vorerst nicht an der Leitra verbauen und wieder wie bisher die Kette regelmäßig schmieren. Zumindest bis zu einer Reaktion des Herstellers.

Der am 19.01.2014 begonnenen Dauertest des Feststoffkettenschmiersystems (s. Blogbeitrag) endet nach nur 250 km mit dem enttäuschenden Fazit, dass dieses System der Fahrradkettenschmierung (noch?) nicht für den alltäglichen Gebrauch geeignet zu sein scheint. 🙁Externer Link zu www.VeloVideo.de

Masse und Maße ;-)

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich bisher weder die Masse noch die Maße meiner Leitra zusammengetragen habe. Das will ich hiermit mal nachholen.

Zunächst zur Masse:

Das Gewicht habe ich mit Hilfe einer Personenwaage bestimmt, die ich nacheinander unter die Räder der Leitra gestellt habe; die Ergebnisse habe ich dann einfach addiert. Diese Methode ist zwar sicher nicht die genaueste, aber das Resultat ist für mich ausreichend.

Hier das Ergebnis:

Vorne rechts: 12 kg
Vorne links:    11 kg
Hinten:           16 kg
Summe:        39 kg

Im Gewicht enthalten ist der Akku des Antriebs, der Antrieb selbst und das Schloß. Bei meiner Messung in diesem Beitrag war noch das Werkzeug, ein paar Ersatzteile und ein bleischweres Abus Bordo (Schloß) mit an Bord. Außerdem waren die Hookworm-Reifen noch montiert, jeder ca. 130g schwerer als die jetzt montierten Big Apple. 😉
Die Differenz zwischen links und rechts erkläre ich mir u.a. damit, dass die Leitra (von der Mitte aus gemessen) rechts etwas breiter ist als links, was natürlich auch mehr Material bedeutet. 😉

Jetzt zu den Maßen:

Max. Länge:
(gemessen vom Beginn der Nase bis zum Ende der Heckverkleidung)

200 cm

Max. Breite:
(gemessen vom jeweils äußersten Rand des Reifens rechts bis zum Reifen links, Bereifung zum Zeitpunkt des Messens: Schwalbe Big Apple 20×2,15)

103 cm

Max. Höhe:
(gemessen vom Boden bis zur Höhe des
Spiegels)

130 cm

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