I`m driving in the rain…

English version: Please scroll down.

Am Mittwoch letzter Woche war es soweit: Morgens war noch schönes Wetter und Mittags begann es zunächst nur regnen um dann, als ich nach Hause fahren wollte, zu schütten wie aus Eimern. 🙁

Der Orca stand zu dem Zeitpunkt schon mehrere Stunden im teilweise heftigen Regen, wovon zwei kleine Pfützen rechts und links des Sitzes zeugten. Diese waren das Ergebnis des Regens, der sich auf den Seiten durch die Öffnung zwischen Dach und Karosserie „geschummelt“ hatte. Die Pfützen waren jedoch nicht weiter schlimm. Die Herausforderung bestand vielmehr darin, halbwegs trocken in den Orca einzusteigen und ihn dabei nicht durch die hochgeschwenkte Einstiegsluke vollaufen zu lassen. Für diese Übung gibt es noch Verbessungspotential, denn mit geöffnetem Regenschirm gelingt sie nicht ganz so gut. 😉

Als ich schließlich drin saß und die Klappe geschlossen hatte, tropfte es mir leicht auf die Brust. 🙁 Die Ursache dafür war schnell gefunden: An den Verbindungen zwischen Dachgewebe und Kunststoffscheibe drückt sich Wasser durch.

versatile_dach
Rund um die markierte Stelle sickert Wasser durch

Und eine dieser Verbindungen ist halt direkt in der Mitte über meiner Brust. 🙁 Da muss ich also mal nach einer Lösung suchen. Die erste Idee geht in Richtung Nahtdichter für Zelte…

Dem Wetter dagegen schien es überhaupt nicht zu passen, dass ich recht unbeeindruckt blieb und einfach wie gewohnt losradelte: Kurz nachdem ich losfuhr begann es dermaßen stark zu regnen, dass ich durch die Kunststoffscheibe nichts mehr sehen konnte. 🙁 Beim Versuch, zwischen Scheibe und Karosserie durchzuschauen, wurde meine Brille nass und beschlug fast augenblicklich. 🙁 Also erstmal rechts ranfahren…

Nach ein paar Momenten fuhr ich dann weiter, diesmal aber so, dass ich den Pedelec-Antrieb immer schön am laufen und meinen Puls (und damit meine körperliche Anstregnung) relativ niedrig hielt. Das Ergebnis: Kein Beschlagen der Brille mehr. 🙂 Ein etwas unerwarteter Vorteil des Pedelec-Antriebs. 🙂

So kam ich zwar etwas langsamer (4 Minuten reine Fahrtzeit mehr) als sonst, aber dafür sicher und erheblich trockener als alle anderen Radler, die ich unterwegs sah, zu Hause an.

Fazit:
Der Orca taugt auch für Regenfahrten. Der Wetterschutz ist zwar im Kopfbereich nicht so gut wie in der Leitra (deren Haube ja komplett geschlossen ist) und man muss daher mit Tropfen leben, die den Weg zwischen Dach und Karrosserie hindurch ins Innere finden.

Dafür kann man mit dem Orca, dessen Boden ja, bis auf die Fußlöcher, geschlossen ist, paktisch unbeeindruckt durch Pfützen fahren. 🙂

Bei beiden Velomobilen bleibt man erheblich trockener als jeder Radfahrer und braucht keine besondere Regenkleidung.

Die größte Herausforderung besteht darin, beim Ein- bzw. Aussteigen halbwegs trocken zu bleiben. Aber das ist bei PKW ja das Gleiche 🙂

Externer Link zu www.velovideo.de

 

 

English version:

Finalley it happend last wednesday: In the morning the weaher was beautiful, but at noon it began to rain. At first only light, later, when I wanted to go home, more heavy. 🙁

The Orca was at that time already standing several hours in the rain, of which two small puddles left and right of the seat testified. These were the result of the rain that had found it`s way on the sides through the opening between the roof and body. The puddles were not the problem. The challenge, rather, was to enter the Orca dry and not to leave him filled up with rain. In fact I was not that succesful as I hoped, because while entering I tried to cover myself with an umbrella…

Sitting in the velomobile I noticed was some dripping on my chest: The reason was water which found a way to enter round the mountings of the „window“ in the versatile-roof:

versatile_dach
Water drops from the mountings

These are only drops, but nevertheless I´m going to find a solution for this.

Shortly after I drove off it started to rain so strong that I could not see through the plastic window any more :-( So I tried to watch the street through the opening between the window and the body of the Orca. Because of that my glasses got wet and fogged up almost immediately… I had to stop and after a while my glasses became clear again. So I tried to let the pedal-assist do it`s work for the rest of the commuting back home, to prevent my glasses to get foggy again. As a result I was not that fast as in dry weather-conditions but came home much dryer that the other bicyclists 🙂

 

Conclusion:
The Orca`s good for rainy weather, too. The head is not that good covered as driving the Leitra (wich has a complete closed fairing) and you have to face some drops finding the way inside.

But because of the Orca`s nearly closed floor it`s possible to drive fast (and dry) through puddles 🙂

Driving in the rain with both, Orca or Leitra, you`ll get home dryer than every other bicyclist.

The challenge is to get in and out of the velomobile without getting too wet. But that`s the same with car`s 🙂

 

 

6 Gedanken zu „I`m driving in the rain…“

  1. Vorsicht beim durchfahren von Pfützen! Man weiß nie wie tief die sind und dann können die Fußlöcher eine wirkliche Schwachstelle sein. Ich spreche da aus Erfahrung…

    1. Hallo Oliver,

      danke für deinen Hinweis! Stimmt, man sollte schon Vorsicht walten lassen. Vor allem wenn z.B. in Unterführungen das Wasser steht, kann es durch die Fusslöcher schwappen. Allerdings kann ich auf meiner täglichen Pendelstrecke die Tiefe der Pfützen recht gut abschätzen, weil ich die dazugehörigen Schlaglöcher kenne. 😉

  2. I’ve got this problem of leaking too on the origenal soft hood and with my hard Sinner racinghood on my Quest. The mounting velcro’s where leaking water on my arm in heavy rain. I’ve dissambled the mountings first and glued the plastic together again. Be sure to use wateresistant glue.That will solve the problem.

    1. Thanks for your comment and hint for solving the problem with the waterleaking mountings of the versatile-roof! I`ll try it.

      Regards
      Alex

  3. Zwischenzeitlich habe ich das Gewebe rund um die Befestigungen mit Nahtdichter für Zelte behandelt. Die erste Regenfahrt hat gezeigt: Das Gewebe um die Löcher ist jetzt dicht, aber das Wasser sickert jetzt über die Schnittkante des Verdeckgewebes ein. 🙁 Da muss ich also nochmal ran…

    I sealed the holes with liquid seam-sealer for tents. Now the water drains through the rim of the fabric 🙁 So, that was not the final solution…

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