Kalte Füsse verhindern, Teil 2

English version/Nederlands versie: Click button „Translate“ in the lower right corner

Hier kommt ein Nachtrag zum Thema „Kalte Füsse verhindern“:

Wie bereits geschildert hielt der Kleber des Klettbands ja nicht so gut, um das Bohren kam ich also nicht herum. Vorsichtshalber habe ich bei Flevelo mal nachgefragt. Dort hat man mich beruhigt, es sei nicht zu erwarten, dass die Löcher ausreissen oder ähnliches.

Vorher habe ich m ir noch den Schlauch besorgt, den auch Tüfti aus dem Velomobilforum benutzt hat: Bild Fahrradschlauch Conti Supersonic

Einen Conti Supersonic in der Größe 47/54-559.

Bei meinem ersten Versuch hatte ich einen aus meinem Fundus benutzt, der schien aber nicht breit genug zu sein.

Der eigentliche Grund für die Verwendung des Conti-Schlauchs scheint aber die erheblich bessere Elastizität gewesen zu sein: Der Schlauch ist viel dünner als der urprünglich von mir verwendete.

Vergleich zweier Fahrradschläuche
Links der ursprünglich von mir benutze Schlauch, rechts der Conti Supersonic. Der Unterschied ist deutlich zu sehen.

Deshalb lässt er sich viel besser dehnen und kann damit zwischen den Befestigungspunkten prima straff gespannt werden.

Zum Maßnehmen und besseren Zugriff habe ich den Orca vorn auf zwei Auffahrrampen gestellt:

Velomobil steht auf Auffahrrampen
So kommen die alten Auffahrrampen zu neuen Ehren 🙂

Das Bohren als solches war sehr unspektakulär: Mit einem 5er Holzbohrer liess sich die untere Karosserie des Orca prima anbohren, es fühlte sich fast an, als würde man in Holz bohren.

Zur Befestigung habe ich Edelstahlschrauben mit selbstsichernden Muttern benutzt und habe die Klebestellen zwischen den Acrylaufhängern und dem Schlauch zusätzlich mit Kabelbindern gesichert.

fussloecher_verschlossen
Die Befestigung mit selbstsichernden Muttern

Die erste Probefahrt war sehr überzeugend, auch beim Aufsetzten des Orca im Schnee blieben die Fusslochabdeckungen an ihrem Platz. 🙂

Velomobil im Schnee
Es kommt hier nicht ganz so rüber: Aber der Orca setzt komplett unten auf dem Schnee auf.

Vor dieser Fahrt hatte ich den hinteren Marathon Plus nach  rund 4.800 gefahrenen Kilometern ersetzt.

Vergleich alter und neuer Reifen
Links der neue, rechts der alte Marathon Plus

Wirklich viel geholfen hat`s nicht 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.