Klar, das Pedelec ist über die Privathaftpflicht versichert…oder doch nicht??

Gestern flatterte die aktuelle ADAC-Mitgliederzeitung „Motorwelt“ ins Haus, Ausgabe August 2011, darin ein Test, der reißerisch verkündet:

„Elektro-Fahrräder: ADAC-Test deckt auf: Riesige Qualitätsunterschiede bei Pedelecs“

Das ist ja an und für sich nichts neues, und ein Rahmenbruch bei einem 2.000 € Pedelec ist, auch wenn es nach „knapp 10.000 Kilometer simulierter Fahrstrecke auf dem Prüfstand“ passiert, grundsätzlich eine böse Sache.

Aber für mich viel interessanter war, was da zum Thema „Versicherungslücke bei Pedelecs“ zu lesen stand:

„Anders sieht das bei Pedelecs mit einer Anfahrhilfe aus… . Da sie auch ohne Treten fahren können, werden sie als Kraftfahrzeuge eingestuft… . Das Größte Problem ist der Versicherungsschutz: Nicht alle privaten Haftpflichtver-sicherungen umfassen Pedelecs mit Anfahrhilfe.“

Da gingen bei mir sämtliche Lampen an: Denn mein Pededelc hat eine Anfahrhilfe  (vgl. mein Blogbeitrag vom 26.03. „Vom Nutzen der Anfahrhilfe und einem Steckerschutz“) die nur bis 6 km/h aktiv ist.

Also habe ich flugs eine Mail an meinen Versicherungsvertreter mit der Bitte, den Sachverhalt zu klären.

Kaum gesendet war auch schon die beruhigende Antwort da, was mich vermuten lässt, das ich nicht der erste war, der das nachfragte: Meine Versicherung behandelt mein Pedelec wie ein normales Fahrrad.

Ich kann also weiterhin beruhigt die Fahrten mit meinem Stromer genießen.

Und die Moral von der Geschicht‘: Im Zweifel die Versicherung befragen bevor man im Fall der Fälle in die Röhre kuckt…

Ein Gedanke zu „Klar, das Pedelec ist über die Privathaftpflicht versichert…oder doch nicht??“

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