Ganz schön warm hier

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Letzte Woche Freitag war es mit ca. 35 Grad Außentemperatur auf dem nach Hause-Weg mal wieder schön warm. Immerhin haben wir ja Sommer. 🙂

Schon bei anderen Fahrten bei hohen Außentemperaturen fiel mir beim Aussteigen zu Hause auf, dass das Motorgehäuse des Orca sich ganz schön warm anfühlte. Das ist ja auch ok, denn immerhin geht es auf meinem Weg nach Hause überwiegend bergauf und da muss der Motor auch ein bisschen was tun.

streckenprofil_rueckweg
Höhenprofil meiner täglich Strecke nach Hause (lt. gpsies.com)

 

Denn trotz der mehr als 9.000km Orca-Training schaffe ich es auch eigener Kraft noch nicht, mit mehr als 25 km/h die Anstiege hinaufzufahren.

Aber zurück zum Thema „Wames Motorgehäuse“: Natürlich stellt sich immer die Frage „Wie warm ist warm?“ und deshalb habe ich heute mal das Thermometer zu Rate gezogen. Das Ergebnis seht ihr hier:

Foto des Thermometers mit der Temperaturangabe des Motorgehäuses
So warm ist das Motorgehäuse des Orca bei meiner Ankunft zu Hause.

Das Gehäuse (orangener Pfeil) ist zum Zeitpunkt des Fotos  61,5 Grad warm. Der „Max-Wert“ von 68,1 Grad war wenige Sekunden vor dem Fotografieren zum Start der Messung aktuell. Daran kann man sehen, dass sich der Motor sehr schnell abkühlt, sobald er nicht mehr in Betrieb ist.

Mal sehen, wie das im Winter aussieht 🙂

Blick über den Tellerrand: Velomobile der letzten 85 Jahre

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Heute geht’s mal ausnahmsweise nicht direkt ums Thema „Pedelec“.

Doch die Arbeit von Mads Phikamphon von icebike.org hat es wahrlich verdient mal einen Blick über den Tellerand zu werfen.

Mads hat in einer grandiosen Übersicht die (aus seiner Sicht) wichtigsten 30 Velomobildesigns der letzten 85 Jahre zusammengefasst:

30 iconic velomobile designs

Mich persönlich freut, dass auch Leitra und Orca dabei sind. 🙂

Auf der Seite icebike.org hat Mads zusätzlich noch weitere Betrachtungen zu den einzelnen Velomobildesigns und zum Velomobil allgemein angestellt, ein  wirklich sehr lesenswerter Beitrag.

Hier der Link zur Seite: www.icebike.org

9.000 km und 1.745 kg

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In der letzten Woche habe ich die 9.000 km-Marke hinter mir gelassen;  es schüttete gerade wie aus Kübeln, doch ich saß im trockenen Velomobil und konnte in aller Ruhe den Tacho fotografieren:orca_9000kmZu Hause fiel mir dann bei der Durchsicht der Unterlagen auf, dass ich tatsächlich die 8.000er Marke verpasst hatte. ..

Im Juni 2014 fuhr ich das erste Mal mit dem Orca ins Büro, in einem Jahr bin ich also 9.000 km mit dem Velomobil gefahren. Das meiste davon auf Pendelstrecken ins Büro, einige davon auf meiner Reise entlang des Mainradwegs im August 2014 und einige auch auf anderen Touren und Ausflügen.

Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Beitrag schon einmal über die CO2-Bilanz geschrieben. Diese Zahlen zu Grunde gelegt, habe ich der Natur im vergangenen Jahr 1.746 kg CO2 erspart!

Ziemlich beeindruckend, finde ich.

Und, ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich solche Jahres-Kilometerleistungen mal mit dem Fahrrad erreiche. 🙂

Vom Zwitschern und Klingeln

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Gestern war habe ich , gemeinsam mit einigen anderen Velomobilisten, Trike- und Liegeradfahrern (sogar ein Ruderrad war mit dabei!), eine kleine Ausfahrt gemacht.

Gegen Ende der Tour war der Strom des Bordakkus (versorgt Licht, Blinker und „Hupe“) im Orca leer. 🙁 Da kann der Akku aber nix für, denn ich habe ihn einfach vergessen zu laden.

Bei der Fahrt nach Hause war es noch hell, so dass ich das Licht nicht unbedingt brauchte und statt zu blinken konnte ich auch Handzeichen geben. Was mir etwas Sorgen machte war  dass ich nicht hupen bzw. „zwitschern“ (die Hupe meines Orca macht ein zwitscherndes Geräusch) konnte um mir die Aufmerksamkeit von Fußgängern zu verschaffen.

Jetzt ist der Orca ja ein Fahrrad und ein Fahrrad braucht (zumindest in Deutschland) eine Klingel. Und natürlich habe ich die auch:

Foto der Klingel am Orca
Am rechten Hebel der Panzerlenkung ist die Backup-Klingel befestigt.

Konzeptbedingt ist sie aber nun mal im Innenraum des Orca untergebracht und von daher wohl kaum draußen zu hören – dachte ich.

Natürlich kam es auf der Heimfahrt, wie es kommen musste: Spaziergänger nutzen die gesamte Breite des gemeinsamen Wegs aus, was ja ok ist. Im vollen Bewusstsein, dass es eh nichts nutzen würde klingelte ich,  – und das Wunder geschah: Die Fußgänger schauten sich um und machten breit lächelnd Platz!

Hätte ich „gezwitschert“ hätten die meisten, meiner Erfahrung nach, erst einmal nach oben nach einem Vogel Ausschau gehalten. Offensichtlich dient der Orca als Resonanzkörper, und das im Innern nur dezent hörbare Klingeln dringt, gut hörbar, auch nach draußen.  Das werde ich in den nächsten Tagen mal öfter testen.

Und die Moral von der Geschicht:
Unterschätz‘ die Macht der kleinen Backup-Klingel nicht! 😉

Orca: Topspeed

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Vor einigen Tagen nahm ich auf dem Weg in die Stadt eine andere Strecke als sonst, denn ich wollte mal sehen wie gut der Orca tatsächlich rollt.

Diese Strecke ist geprägt von zwei langen und einer sehr langen Abfahrt, letztere mit recht gutem Asphalt. Zudem war es noch windstill (eine Seltenheit in Rheinhessen), die Sicht war gut und das Korn noch nicht sehr hoch, so dass die Bedingungen günstig waren.

Foto der Vmax-Anzeige des Fahrradtachos
Meine derzeit höchste erzielte Geschwindigkeit mit dem Orca. Mein dank gilt der Schwerkraft 🙂

Ich mache es kurz: Mit knapp über 67 km/h schoß ich die Abfahrt hinunter! Dabei lag der Orca, wohl vor allem dank der Länge, sehr ruhig.

Trotzdem war ich, ehrlich gesagt, froh, dass ich von weitem gut sehen konnte, das an der einzigen Wegeinmündung von rechts niemand kam…

Bremsen wollte ich allerdings auch nicht, denn direkt nach der Abfahrt geht es ja wieder hoch und ich wollte sehen, ob ich den Anstieg ohne treten zu müssen hinaufkäme. Es klappte leider nicht.

Irgendwo im Velomobilforum habe ich den Spruch gelesen, die Velomobilisten würden nur deshalb Anstiege „fürchten“ weil die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Abfahrt und Anstieg so groß wäre. Da ist was wahres dran 🙂

 

Alles neu macht der …April!

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Die letzte (April-)Woche hielt zwei weitere Überraschung für mich bereit:

Überraschung Nr. 1:

Seit einigen Tagen schon musste ich auf meiner täglichen Pendlerstrecke einen Umweg fahren: Der Rad-/Fußweg um die Kostheimer Mainschleuse (die erstaunlicherweise in Gustavsburg liegt…) war wegen Bauarbeiten gesperrt. Zuvor schon waren die Hecken um das Betriebsgelände entfernt worden, also dachte ich mir, dass es wohl einen neuen Zaun gibt.

So sah es dort vor den Bauarbeiten aus:

Foto des Radwegs um die Kostheimer Mainschleuse vor den Bauarbeiten.
So sah der Radweg um die Kostheimer Mainschleuse vor den Bauarbeiten aus.

Damit lag ich auch richtig, aber nur zum Teil: der vorher „wassergebundene“ Radweg wurde im Zug der Arbeiten auf der gesamten Breite neu asphaltiert und ist jetzt gut zwei Meter breit! An der Kurve Richtung Rüsselsheim wurde außerdem eine Bank aufgestellt, mal sehen ob die Kurve sich nun zur „Applauskurve“ entwickelt.

Foto des frisch asphaltierten Radwegs um die Kosteheimer Mainschleuse
Und so sieht der Radweg um die Kostheimer Mainschleuse nach den Bauarbeiten aus.

An dieser Stelle vielen Dank dafür an die Verantwortlichen und ein Apell an alle Radfahrer, den Weg, trotz des tollen Asphalts, rücksichtsvoll zu befahren. Immerhin sind dort auch Fußgänger unterwegs.

Überraschung Nr. 2:

Vor lauter Begeisterung für den Weg, den ich am vergangenen Mittwoch (28.04.) das erste Mal befahren konnte, habe ich tatsächlich das Erreichen der 8.000 km-Marke verpasst. 🙁

Damit habe ich für die letzten 1.000 km  seit dem 31.03.  nur 28 Tage gebraucht, wobei  ca. 270 km auf meine Fahrt von und zur Spezi nach Germersheim entfallen.

Radfahrer fährst du mit Sparta…

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In den letzen beiden Wochen fiel mir gerade auf den Steigungen meines Heimwegs auf, dass sich die Sohlen meiner Radschuhe beim Druck auf das Pedal etwas durchbogen. Das fühlte sich unangenehm an und sicherlich litt auf die „Performance“, aber darauf liegt nicht mein Hauptaugenmerkt.

Einige Fahrten lang rang ich mit mir, denn die Red-Schuhe sind ja noch nicht sooo alt. Allerdings wollte ich die Fahrt auf die Spezi in Germersheim  mit neuen Schuhen antrete. Immerhin würde das meine erste lange Tour in die Jahr werden.

Am Dienstag letzter Woche war ich zufällig in einem Radladen in der Nähe und wollte eigentlich nur meine bestellen Schläuche abholen. Der Kunde vor mir hatte jedoch großen Beratungsbedarf und so schaute ich mich mal ein bisschen um. Mein Blick fiel auf ein paar sehr schicke Radschuhe in strahlendem weiß, aber das ist nichts für mich. Direkt daneben standen ein Paar Northwave Sparta in schwarz. Da meine Winterschuhe von Northwave sind und ich mit denen sehr zufrieden mit, hatte ich Northwave schon auf der Liste der möglichen Schuhe. Die Sparta waren sogar in der richtigen Größe, Zufälle gibt’s. Ich mache es kurz: Aus dem Laden ging ich nach Umschrauben der Cleats mit den Sparta, die bestellten Schläuche und die alten Radschuhe unter’m Arm.;-)

Foto von Radschuhen von Red und Northwave, Modell Sparta
Alt (Red-Schuhe, links) und neu (Northwave Sparta, rechts)

Die ersten Kilometer waren schon eine Art Offenbarung: Die Sohle der Sparta ist dermaßen steif, da biegt sich nichts durch! Und vor allem ist der gesamte Druck viel besser auf den Fuß verteilt. Was sicher auch die „Performance“ verbessert 🙂

Am nächsten Tag lernte ich das Airflow-System kennen, von dem ich bis zu dem Zeitpunkt eher dachte, es wäre „Marketing-Sprech“: Am Morgen war es etwas kühl und ich bekam plötzlich kalte Fersen, mehr noch, ich spürte, wie es praktisch durch den ganzen Schuh durchzog!

Foto des Auslass des Airflow-Systems an der Ferse des Northwave Sparta
Auslass des Airflow-System an der Ferse des Northwave Sparta

Nach den 273 km vom letzten Wochenende (Anfahrt  und Abfahrt zur und von der Spezi in Germersheim) hatte ich keine Probleme, ich schätzte, sie sind jetzt eingefahren. Bei Innentemperaturen im Orca von rd. 23 Grad herrschte am Fuß ein gutes Klima, das Airflow-System scheint also auch im Velomobil zu funktionieren. 🙂

Schöne Überraschungen

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Die letzte Woche hielt zwei schöne Überraschungen bereit:

Zunächste wunderte ich mich am Dienstag auf dem Heimweg über eine Walze, die verlassen an einer Weggabelung stand. Beim Näherkommen konnte ich dann sehen, das ein Teil des Wirtschaftsweges neu asphaltiert war. Leider aber nicht meine Strecke. Sollte vielleicht…?

Der nächste Morgen gab meiner Hoffnung Auftrieb: Auf dem Weg ins Büro stand ein Strassenarbeiter auf dem holprigsten Teil meines Pendelweges und ebnete ein großes Schlagloch ein. Und auf dem Heimweg war es dann tatsächlich soweit:

Foto vom neuen Asphalt vor dem Velomobil Foto vom neuen Asphalt hinter dem Velomobil

 

 

 

 

 

 

 

Die bei weitem schlechteste Wegstrecke meiner Route war mit einer dünnen Schicht schwarz glänzendem Aspahlt überzogen! Ich strahlte mit dem Asphalt um die Wette 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle an die Stadt Mainz! So macht das Pendeln mit dem Pedelec noch mehr Spaß und wird sicher noch den ein oder anderen motivieren, ebenfalls auf’s Rad zu steigen.

Die zweite Überraschung der Woche war zwar unvermeidlich, aber trotzdem schön: Es scheint so, das jetzt tatsächlich der Frühling da ist: Es sind solche Anblicke und vor allem Düfte, die das Radfahren dem Auto gegenüber attraktiver machen. 🙂

Foto eines Velomobils unter einem blühenden Baum
Der Frühling ist da! 🙂

Im Wendekreis des Orca :-)

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Laut den technischen Daten auf der Website von Flevelo hat der Orca einen Wendekreis von 6 Metern.

Letzte Woche hatte ich ein paar Regenfahrten und dabei ergab sich ein interessanter Schnappschuss. Für alle, die sich 6 Meter nicht vorstellen können, hier also eine kleine Visualisierung:

Bild von Reifenspuren des Orca mit einem Durchmesser von 6 Metern
Die nassen Spuren des Orca auf dem trockenen Boden machen den Wendekreis des Orca deutlich (Klicken zum Vergrössern)

Neben diesem Video zeigt das schön, dass der Orca handlich genug auch für verschlungenere Kurse ist.

Vom Winde verweht: 7.000 km

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Heute war es so windig, wie ich es selten in Rheinhessen erlebt habe. Solange der Wind von hinten oder seitlich hinten kam war alles bestens: Der Wind schob ordentlich an.

Kam der Wind aber von der Seite blähte er das Versatile-Dach so stark auf, dass es zwei- oder dreimal sogar die Einstiegsluke anhob!

Gut, dass man den Orca auch ganz gut mit einer Hand lenken kann.

Vor lauter Spass am „Windsurfen“ (auf der Rückfahrt kam der Wind meist von schräg hinten) hätte ich fast das Ereignis des Tages verpasst nämlich die Vollendung von 7.000 km mit dem Orca. 🙂

Foto des Orca-Tacho: Stand 7.000 km
7.000 km mit dem Orca geschafft!

 

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