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Alles neu macht der …April: Big Apple statt SpeedKing

Heute habe ich die Conti Speed King gegen Schwalbe Big Apple getauscht, die eigentlich für mein Reiserad gedacht waren. Doch: Nach 666 fast ausschließlichen Asphalt-Kilometern ist das Negativ-Profil auf der Lauffläche der Speed King am Hinterrad fast komplett wegradiert. Da der Hinterreifen jetzt fast über die gesamte Reifenbreite kompletten Straßenkontakt hat, die Speed King keinen Pannenschutz haben und mir das Risiko einer Reifenpanne auf meiner Pendelstrecke zu hoch erscheint, habe ich vorsichtshalber die Big Apple montiert.

Gerade weil diese ja eine Federung überflüssig machen sollen bin ich mal gespannt, ob sich am Komfort signifikante Änderungen zeigen. Bei einer ersten Fahrt über etwa 25 Kilometer scheint mir an der Hinterhand tatsächlich mehr Eigendämpfung durch die Karkasse fühlbar zu sein, während vorne wenig davon zu spüren ist. Möglicherweise liegt das daran, dass die Reifen mit je ca. 4 bar an der oberen Grenze aufgepumpt sind: Durch die eher hecklastige Gewichtsverteilung und das Mehrgewicht des 8Fun-Hinterradmotors „sinkt“ dadurch der Hinterreifen mehr ein und kann besser dämpfen, während an der Vorderhand die Aufstandsfläche im Vergleich deutlich kleiner ist und durch den hohen Druck kaum Eigendämpfung aufgebaut werden kann. Mal sehen, wie es sich beim nächsten Mal mit weniger Luftdruck vorne fährt.

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Speiche gut, alles gut ;-)

Bei meiner Schneetour Anfang Dezember 2012 (vgl. „Wird`s dem Stromer zu heiß…“) kam es zu einem Speichenbruch im Hinterrad, den ich jetzt endlich reparieren konnte.

Natürlich ist eine Speiche auf der Antriebsseite betroffen, so dass der Schraubkranz runter muss. 🙁

Den nötigen Schraubkranzabzieher und die passende Speiche (vorsichtshalber habe ich insgesamt vier bestellt, man weiß ja nie…) habe ich bei Elektrofahrrad-einfach.de bestellt. Der Grund liegt auf der Hand: Dort werden die Hinterräder eingespeicht und die Zahnkränze montiert, also hat man dort auch passenden Speichen und Werkzeug vorrätig. 🙂

Bevor ich die Speiche montiert habe, habe ich sie mal gemessen:

speichenlaenge_26_zoll_hinterrad_mit_8fun_nabenmotor

In Zukunft weiß ich jetzt, das ich bei einem 26“-Rad mit 8fun-Hinterradnabenmotor im Fall der Fälle 230mm lange Speichen brauche. 🙂

Über die Demontage des Schraubkranz habe ich ein kurzes Video erstellt:

Das Einfädeln der Speiche kostet schon etwas Überwindung, da es ohne ein klein wenig biegen nicht klappt. Leider habe ich keinen Zentrierständer, so dass ich mir anders weiterhelfen musste:

An der linken Kettenstrebe habe ich einen passend gekürzten Kabelbinder befestigt, der sowohl an der Flanke der Felge (zur Bestimmung des Seitenschlags, vgl. Bild 1) als auch an deren Rand (zur Bestimmung des Höhenschlags, vgl. Bild 2) anliegen kann.

Bild 1:

kabelbinder_an_felgenflanke

Bild 2:

kabelbinder_am_felgenrand

Danach habe ich die Felge (ohne Schlauch & Reifen) montiert. Mit viel Geduld ist es mir dann gelungen, die Speiche so zu spannen, dass die Felge annehmbar rund läuft. Den Kabelbinder habe ich gerade da gelassen, wo er ist. Dort stört er nicht, ist aber bereit, sollte er mal auf großer Tour gebraucht werden.

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Alex

Hurra – der Bausatz ist da!

So, nachdem statt der versprochenen ein bis drei Tage Lieferzeit letztendlich sieben Tage bis zur Lieferung vergangen sind ist er endlich da! 🙂
Wie telefonische Nachfragen ergaben, lag der Bausatz  mindestens zwei Tage däumchendrehend im Laden und wartete auf das Versenden. Nicht wirklich toll, aber Schwamm drüber.

Leider komme ich aber unter der Woche nicht dazu, den Umbau in Angriff zu nehmen, und so mache ich heute erst mal nur ein paar Bilder und halte allgemeine Daten fest und werde den Umbau am kommenden Wochenende durchführen.

Der Bausatz besteht aus:

a) Akku, inkl. Ladegerät

  • Gewicht: 2,6 kg, zzgl. 300g für den Halter ergibt 2,9 kg
  • Maße: Durchmesser 96 mm, Länge 325 mm

Akku mit Halter, Ladegerät und Schlüssel

Das Bild zeigt (v.l.n.r.: Akkuhalter, Schlüssel für Arretierung, Ladegerät, Akku)

b) Controller mit Bremsgriffen, Anfahrhilfe (klingt schon ein bisschen komisch, ich geb`s ja zu) und
der Bedieneinheit

  • Gewicht: 1,1 kg
  • Maße Controller: 165 x 48 x 31 mm (Quelle: elektrofahrrad-einfach.de)

Controller mit Bremsgriffen, Bedienkonsole, Tretlagersensor, Anfahrhilfe und jeder Menge KabelDas Bild zeigt (v.l.n.r.): Controller, Tretlagersensor, Bremsgriffe, Bedienkonsole und die passenden Kabel.

c) Motor, im Laufrad eingespeicht.

  • Motor: Bafang 8Fun (SWXH)
  • Gewicht (inkl. Felge und Speichen): 4,7 kg

Hinterradfelge mit Motor

Das Bild zeigt die Felge mit eingespeichtem Motor. Es ist schön zu erkennen, das der Motor hinter dem Zahnkranz kaum auffällt. 🙂

  • Felge: Rigida Sputnik, schwarz

Rigida Sputnik

Dummerweise habe ich versäumt,  bei der Bestellung zu erwähnen, dass ich den Motor gerne mit schwarzen Speichen eingespeicht hätte; da muss ich also nochmal ran. Aber das kommt später …

Außerdem wurde eine 15-seitige Anbauanleitung mitgeliefert. Der Einbau soll in etwa drei Stunden erledigt sein, schaun‘ mer mal …

Um eine Illusion bin ich aber bereits jetzt schon ärmer: Alle Gewichte zusammenaddiert komme ich auf 11,3 kg, das Gewicht des Rads (14,4 kg) dazu gerechnet ergibt 25,7 kg ! Selbst wenn ich das momentan noch eingebaute Hinterrad vom Gesamtgewicht abziehe, war es also nichts mit „leichtem Pedelec“ 🙁