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Saisonrückblick 2012, 5. Teil: Fazit

Am letzten Tag des Jahres kommt der letzte Teil meines Jahresrückblicks.

Im Februar habe ich den Pedelec-Umbausatz vom Giant zum Centurion umgebaut (vgl. „Frühlingszeit = Bastelzeit…“) weil mir die Fahrten auf den ruppigen Wegen bei den Pedelec-Geschwindigkeiten zu holprig waren.

Eine gute Entscheidung, alles in allem habe ich 1.665 km mit meinem vollgefederten Stromer „unter Strom“ zurückgelegt, 1.400 km davon im Pendelverkehr ins und vom Büro (vgl. Saisonrückblick Teil 1).

Die restlichen Kilometer gehen aufs Konto von kleineren Besorgungsfahrten und der ein oder anderen Tour. Denn irgendwie kann man sich an das Pedelecfahren so sehr gewöhnen, das es schwer fällt, ohne Unterstützung unterwegs zu sein. 🙂

Im Juni kam es zu einem Akkudefekt (vgl. „Der Pedelecspass geht weiter…“), der von Elfei sehr kulant geregelt wurde.

Im Juli habe ich einen Magnet am Kettenblatt hinzugefügt um das Ansprechverhalten des Motors zu verbessern (vgl. „Ein bisschen Tuning“); der Magnet hält bis heute ohne Klebstoff.

Ende August hatte ich dann 1.000 km in Pendelverkehr auf dem Weg ins Büro zurückgelegt (vgl. „Geschafft: 1.000 km Pendelverkehr mit dem Stromer“) und kurz danach musste ich das erste und einzige Mal in strömendem Regen nach Hause fahren (vgl. „Stromer macht Freischwimmer“), was sämtliche Komponenten des Pedelec-Nachrüstsatzes völlig unbeeindruckt lies.

Kurz vor Ende meiner Saison habe ich den Stromer auf andere Reifen gestellt (vgl. „Stromer auf Speed (King)“, die sich bisher bewährt haben und einen sicherlich erheblichen Anteil daran hatten, dass die kurze Schneetour (vgl. Beitrag „Wird’s dem Stromer zu heiss…“) so viel Spaß machte. An dem dabei aufgetretenen Speichenbruch am Hinterrad sind sie sicher nicht schuld:

Speichenbruch_klein

Wahrscheinlicher ist mangelnde Wartung meinerseits. Vielleicht erfordern die Belastungsspitzen des Fullys an den Speichen, bedingt durch die Bewegungen der hohen ungefederten Massen am Hinterrad, einen erhöhten Wartungsbedarf? Vielleicht liest ja ein Fahrwerksspezialist mit und kann was dazu sagen?

Natürlich ist eine Speiche auf der rechten Seite betroffen, d.h. der Zahnkranz muss runter.

Außerdem hat sich irgendwann eine Schraube am Freeload-Gepäckträger gelöst (vgl. „Saisonrückblick 2012, 2.Teil“), was sicherlich an den ständigen Bewegungen des Hinterbaus durch die Federung bedingt ist.

Das im April umgebaute Trek (vgl. „Das Elektrik-Trek“) hat im Laufe des Jahres 769, im positiven Sinn, sehr unauffällige Kilometer zurückgekelegt.

Alles in allem haben die Pedelecs über’s Jahr außerordentlich viel Spaß bereitet, die Umbauten haben sich auf jeden Fall bezahlt gemacht und ich freue mich schon auf die neue Saison!

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Saisonrückblick 2012, Teil 1: 1.400km Pendelverkehr

Wenn ich so aus dem Fenster schaue komme ich nicht umhin festzustellen, dass zumindest meine Radsaison praktisch so gut wie beendet ist. Die morgendliche Kälte macht mir zu schaffen, und so werde ich dieses Jahr wohl nicht mehr mit dem Rad ins Büro fahren.

Deshalb beginne ich schonmal mit meinem Saisonrückblick für 2012.

Im Jahr 2011 bin ich an 13 Tagen mit dem Stromer zur Arbeit gefahren, 2012 kamen erstaunlicherweise 28 Fahrten zusammen! Das ergibt eine Strecke von 1.400 km und ca. 112 l ersparten Sprit. 🙂

An erstaunlicherweise nur einem der 28 Tage hat mich auf der Heimfahrt ein anhaltender Regen begleitet, auf diese Weise konnte sich dann meine Regenklamotten beweisen.

Die Rechnung, ob der Umbau sich finanziell gelohnt hat oder nicht, lasse ich dieses Jahr einfach beiseite. Denn zum einen hat das Radeln enormen Spaß gemacht, und ohne den Umbau hätte ich das nie erlebt. Zum anderen hat sich meine Fitness verbessert und zum dritten kam ich sowohl im Büro als auch zu Hause wesentlich entspannter an, diese Faktoren kann man einfach nicht berechnen. Und zum vierten schlagen die Kosten für das Umspeichen des Motors in eine 26“-Felge durch das Umrüsten des Centurion mit 80,80€  € noch in die Kosten. Der Defekt des Akkus im Juni schlug sich jedoch dank der Kulanz von Elfei nicht negativ auf die Bilanz nieder.

Die Entscheidung, den Pedelc-Umbausatz vom Giant auf das Centurion-Fully „umzuschrauben“ hat sich als goldrichtig herausgestellt. Der Federungskomfort und damit der Fahrspaß ist tatsächlich wesentlich höher und hat sich sogar nach Montage der Conti Speed-King noch verbessert – auch wenn der Stromer jetzt fast wie ein Unimog klingt. Wobei: Das kaschiert auch ein bisschen das Summen des Antriebs.. 😉

Fortsetzung folgt…

Neuer Akku: Erster Reichweitentest bestanden!

Am mutmaßlich bisher heissesten Tag dieses Sommers habe ich bei Temperaturen um ca. 35 Grad beschlossen, den neuen Akku einem ersten Reichweitentest zu unterziehen.

Dazu habe ich einfach meinen normalen „nach-Hause-Weg“ von etwa 25 km auf gut 47 km verlängert. Mit den 25 km ins Büro von heute morgen, kamen heute insgesamt 72 km Strecke zusammen. Das meiste davon verlief auf ebenem Gelände, allerdings war auch die eine oder andere kräftigere, kurze Steigung und gegen Ende auch eine lange, steile Strecke (geschätzt 8% einen ruppigen Feldweg hinauf) dabei.

Auf ca. 24 km des Wegs fuhr ich in der 2ten von 3 Unterstützungsstufen, den Rest in der 3ten Stufe, wie immer ohne „pseudopedalieren“ (schließlich will ich ja auch meine Form verbessern), der Schnitt betrug auf der gesamten Strecke 22,65 km/h.

Am Ende des Tages war der Akku noch zu Hälfte gefüllt. Das Display am Lenker zeigte auf der letzten Steigung zwar nur noch eine LED, zeitweise blinkte diese sogar. Das gab sich aber, sobald die Steigung bezwungen war. Auf der folgenden Strecke hatte ich noch nicht den Eindruck, dass die Unterstützung vom Motor nachlassen würde.

Mit dem Ergebnis bin ich vollauf zufrieden!

Auch wenn ich einen Teil der Strecke nur mit 2/3 der möglichen Unterstützung gefahren bin, bestätigt das Ergebnis meine Einschätzung von der Saarland-Tour mit dem Stromer, dass ein Pedelec mit diesem Antrieb auch grundsätzlich reisetauglich ist.

Der Pedelec-Spass geht weiter – Dank an Elfei!

Nachdem der Akku ja nur noch zur Hälfte geladen wurde, habe ich mal bei Elfei angefragt, woran das liegen könnte.

Da eine Ferndiagnose in so einem Fall natürlich fast unmöglich ist, hat man mir angeboten, den Akku mal zur Überprüfung einzuschicken. Natürlich nicht ohne den berechtigten Hinweis, das für Akkus nur 12 Monate Gewährleistung gelten, da sie als Verbrauchsmaterial angesehen werden. Und natürlich ist mein Akku gerade 15 Monate alt…

Ohne große Hoffnungen habe ich also meinen Akku gut verpackt per Post auf den Weg nach Fürth geschickt und mich innerlich darauf vorbereitet, dass die Pedelec-Kostenbilanz durch den Neukauf eines Akkus um rd. 350 € getrübt wird.

Vier Tage später finde ich zwei Mails von Elfei in meinem Posteingang.

Inhalt der ersten Mail: Der Akku ist eingetroffen.

Inhalt der zweiten Mail: Man wird mir kostenlosen Ersatz zusenden, das gehe aber erst in der 27.KW, da dann erst die nächste Akku-Lieferung ankomme.

Die zweite Mail muss ich tatsächlich zweimal lesen, dann damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet! Und ich meine natürlich nicht die Lieferung erst ab der 27. KW! 🙂

Eine Nachfrage per Mail ergibt, das am alten Akku vermutlich ein Fehler an der Platine des Batterie-Management-Systems  vorlag.

Der Pedelec-Spaß kann jetzt also ohne Belastung meiner Kostenbilanz weitergehen Dank einer (unerwartet) kulanten Lösung seitens Elfei für mein Akku-Problem.

An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön nach Fürth!

Hoher Komfort mit halber Akkuladung…

Nach ein paar Fahrten auf die Arbeit hat sich bestätigt, was sich schon angekündigt hat:

Die Idee, ein Fully zu elektrifizieren hat den Fahrkomfort erheblich gesteigert! Etwas übertrieben könnte man sagen: Welche Schlaglöcher? 😉

Nicht ganz so toll ist, das der Akku seit den letzen beiden Ladevorgängen nur zur Hälfte geladen wird. 🙁

Gerade komme ich von einer Testrunde zurück: Mit Stufe 3 zügig auf ruppigen Feldwegen, teilweise steil bergauf bewegt, allerdings ohne „Pseudopedalieren“ kam ich auf eine Reichweite von 16 km… 🙁     🙁     🙁