Schlagwort-Archive: Continental Speed King

Vielleicht machen ZWEI Schwalben endlich einen Sommer…? ;-)

Heute habe ich am Centurion nach rd. 125 km die montierten Big Apple, gegen Schwalbe Marathon Plus im Format 26×1,75 getauscht.

Hauptsächlich deshalb, weil die an meinem Reiserad „Laubfrosch“ montierten Continental TourRide nach 3.119 km Risse in der Lauffläche hatten.

Seit der Montage der BigApple am Centurion hatte sich die Federgabel ständig über mangelnde Beschäftigung beschwert. Außerdem erschien das Handling etwas träger und ich musste größere Bögen als noch mit den SpeedKing fahren. Beides ist möglicherweise ein Ergebnis der höheren Kreiselkräfte (verursacht durch die doch recht schweren BigApple) im Vergleich zum SpeedKing.

Der Laubfrosch hat keinen Hinterradfederung und muss auf Reisen viel Gepäck tragen, also habe ich die ursprünglich für mein Reiserad vorgesehenen Schwalbe Marathon Plus an meinen Stromer und dessen BigApple auf den Laubfrosch montiert.

Wenn eine Schwalbe keinen Sommer macht, vielleicht machen jetzt die zwei Schwalben am Stromer endlich einen Sommer… 😉

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Alles neu macht der …April: Big Apple statt SpeedKing

Heute habe ich die Conti Speed King gegen Schwalbe Big Apple getauscht, die eigentlich für mein Reiserad gedacht waren. Doch: Nach 666 fast ausschließlichen Asphalt-Kilometern ist das Negativ-Profil auf der Lauffläche der Speed King am Hinterrad fast komplett wegradiert. Da der Hinterreifen jetzt fast über die gesamte Reifenbreite kompletten Straßenkontakt hat, die Speed King keinen Pannenschutz haben und mir das Risiko einer Reifenpanne auf meiner Pendelstrecke zu hoch erscheint, habe ich vorsichtshalber die Big Apple montiert.

Gerade weil diese ja eine Federung überflüssig machen sollen bin ich mal gespannt, ob sich am Komfort signifikante Änderungen zeigen. Bei einer ersten Fahrt über etwa 25 Kilometer scheint mir an der Hinterhand tatsächlich mehr Eigendämpfung durch die Karkasse fühlbar zu sein, während vorne wenig davon zu spüren ist. Möglicherweise liegt das daran, dass die Reifen mit je ca. 4 bar an der oberen Grenze aufgepumpt sind: Durch die eher hecklastige Gewichtsverteilung und das Mehrgewicht des 8Fun-Hinterradmotors „sinkt“ dadurch der Hinterreifen mehr ein und kann besser dämpfen, während an der Vorderhand die Aufstandsfläche im Vergleich deutlich kleiner ist und durch den hohen Druck kaum Eigendämpfung aufgebaut werden kann. Mal sehen, wie es sich beim nächsten Mal mit weniger Luftdruck vorne fährt.

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Saisonrückblick 2012, 5. Teil: Fazit

Am letzten Tag des Jahres kommt der letzte Teil meines Jahresrückblicks.

Im Februar habe ich den Pedelec-Umbausatz vom Giant zum Centurion umgebaut (vgl. „Frühlingszeit = Bastelzeit…“) weil mir die Fahrten auf den ruppigen Wegen bei den Pedelec-Geschwindigkeiten zu holprig waren.

Eine gute Entscheidung, alles in allem habe ich 1.665 km mit meinem vollgefederten Stromer „unter Strom“ zurückgelegt, 1.400 km davon im Pendelverkehr ins und vom Büro (vgl. Saisonrückblick Teil 1).

Die restlichen Kilometer gehen aufs Konto von kleineren Besorgungsfahrten und der ein oder anderen Tour. Denn irgendwie kann man sich an das Pedelecfahren so sehr gewöhnen, das es schwer fällt, ohne Unterstützung unterwegs zu sein. 🙂

Im Juni kam es zu einem Akkudefekt (vgl. „Der Pedelecspass geht weiter…“), der von Elfei sehr kulant geregelt wurde.

Im Juli habe ich einen Magnet am Kettenblatt hinzugefügt um das Ansprechverhalten des Motors zu verbessern (vgl. „Ein bisschen Tuning“); der Magnet hält bis heute ohne Klebstoff.

Ende August hatte ich dann 1.000 km in Pendelverkehr auf dem Weg ins Büro zurückgelegt (vgl. „Geschafft: 1.000 km Pendelverkehr mit dem Stromer“) und kurz danach musste ich das erste und einzige Mal in strömendem Regen nach Hause fahren (vgl. „Stromer macht Freischwimmer“), was sämtliche Komponenten des Pedelec-Nachrüstsatzes völlig unbeeindruckt lies.

Kurz vor Ende meiner Saison habe ich den Stromer auf andere Reifen gestellt (vgl. „Stromer auf Speed (King)“, die sich bisher bewährt haben und einen sicherlich erheblichen Anteil daran hatten, dass die kurze Schneetour (vgl. Beitrag „Wird’s dem Stromer zu heiss…“) so viel Spaß machte. An dem dabei aufgetretenen Speichenbruch am Hinterrad sind sie sicher nicht schuld:

Speichenbruch_klein

Wahrscheinlicher ist mangelnde Wartung meinerseits. Vielleicht erfordern die Belastungsspitzen des Fullys an den Speichen, bedingt durch die Bewegungen der hohen ungefederten Massen am Hinterrad, einen erhöhten Wartungsbedarf? Vielleicht liest ja ein Fahrwerksspezialist mit und kann was dazu sagen?

Natürlich ist eine Speiche auf der rechten Seite betroffen, d.h. der Zahnkranz muss runter.

Außerdem hat sich irgendwann eine Schraube am Freeload-Gepäckträger gelöst (vgl. „Saisonrückblick 2012, 2.Teil“), was sicherlich an den ständigen Bewegungen des Hinterbaus durch die Federung bedingt ist.

Das im April umgebaute Trek (vgl. „Das Elektrik-Trek“) hat im Laufe des Jahres 769, im positiven Sinn, sehr unauffällige Kilometer zurückgekelegt.

Alles in allem haben die Pedelecs über’s Jahr außerordentlich viel Spaß bereitet, die Umbauten haben sich auf jeden Fall bezahlt gemacht und ich freue mich schon auf die neue Saison!

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Wird`s dem Stromer zu heiß…

Gestern hat`s geschneit. Und die Gelegenheit, den Grip der Speed King zu testen wollte ich mir nicht entgehen lassen:

Centurio_im_Schnee

Ein kurzes Video (ca. 9 Minuten) dazu gibt’s hier:

Ich bin schon seit Jahren nicht mehr bei Schnee Rad gefahren (und war auch der einzige weit und breit…) und bin wirklich positiv überrascht über den Grip der Reifen. Mit vorausschauender Fahrweise und ohne hektische Fahrmanöver macht das sogar wirklich Spaß! An den Steigungen kam mir der eingebaute Rückenwind natürlich entgegen, vor allem, da er sehr sanft einsetzt. Wobei ich vorsichtshalber nur mit mittlerer Unterstützung gefahren bin…

Bei einem kurzen Fotostop bemerkte ich dann, das eine Speiche am Hinterrad gebrochen ist, gerade am Übergang vom Schraubnippel zur Speiche. 🙁

Speichenbruch_klein

Ob das jetzt durch das Fahren im Schnee passiert ist? Kann die Belastung da wirklich so groß sein? Ich denke eher, dass ich öfter mal die korrekte Spannung der Speichen hätte prüfen sollen…

Aber auch ohne den Speichenbruch werde ich mein Radtraining die nächsten Monate lieber nach drinnen verlegen:

Ergometer

Ein kurzes Video zu dem Ergometer ist hier zu finden.Anzeige_VeloVideo

Saisonrückblick 2012, Teil 1: 1.400km Pendelverkehr

Wenn ich so aus dem Fenster schaue komme ich nicht umhin festzustellen, dass zumindest meine Radsaison praktisch so gut wie beendet ist. Die morgendliche Kälte macht mir zu schaffen, und so werde ich dieses Jahr wohl nicht mehr mit dem Rad ins Büro fahren.

Deshalb beginne ich schonmal mit meinem Saisonrückblick für 2012.

Im Jahr 2011 bin ich an 13 Tagen mit dem Stromer zur Arbeit gefahren, 2012 kamen erstaunlicherweise 28 Fahrten zusammen! Das ergibt eine Strecke von 1.400 km und ca. 112 l ersparten Sprit. 🙂

An erstaunlicherweise nur einem der 28 Tage hat mich auf der Heimfahrt ein anhaltender Regen begleitet, auf diese Weise konnte sich dann meine Regenklamotten beweisen.

Die Rechnung, ob der Umbau sich finanziell gelohnt hat oder nicht, lasse ich dieses Jahr einfach beiseite. Denn zum einen hat das Radeln enormen Spaß gemacht, und ohne den Umbau hätte ich das nie erlebt. Zum anderen hat sich meine Fitness verbessert und zum dritten kam ich sowohl im Büro als auch zu Hause wesentlich entspannter an, diese Faktoren kann man einfach nicht berechnen. Und zum vierten schlagen die Kosten für das Umspeichen des Motors in eine 26“-Felge durch das Umrüsten des Centurion mit 80,80€  € noch in die Kosten. Der Defekt des Akkus im Juni schlug sich jedoch dank der Kulanz von Elfei nicht negativ auf die Bilanz nieder.

Die Entscheidung, den Pedelc-Umbausatz vom Giant auf das Centurion-Fully „umzuschrauben“ hat sich als goldrichtig herausgestellt. Der Federungskomfort und damit der Fahrspaß ist tatsächlich wesentlich höher und hat sich sogar nach Montage der Conti Speed-King noch verbessert – auch wenn der Stromer jetzt fast wie ein Unimog klingt. Wobei: Das kaschiert auch ein bisschen das Summen des Antriebs.. 😉

Fortsetzung folgt…

Stromer auf Speed (King)

Heute habe ich meinen Stromer mal auf Conti Speed King-Reifen gestellt; vom Laubfroschumbau  (vgl. „Fahrradkeller“ auf meiner Homepage, bis „Carver Pure 150“ scollen) hatte ich noch einen Satz im Keller liegen. Ich wollte einfach mal testen, wie viel Dämpfung ein breiterer, nicht zu stark aufgepumpter Reifen mitbringt.

Jetzt ist so einen Radwechsel ja kein Hexenwerk, sollte man meinen. Nicht aber in diesem Fall:

Das Hinterrad war ruckzuck umgerüstet. Beim Entlüften des Vorderrads fiel mir wieder ein, das ich letztes Jahr im Herbst, als ich das Centurion auf Schwalbe Marathon Plus stellte, aus Mangel an Alternativen einen Baumarktschlauch mit Dichtmittel verwendete habe. Dieses Dichtmittel wird bei der Produktion in den Schlauch gefüllt und wartet darauf, dass sich ein spitzer Gegenstand erdreistet, den Schlauch in der Absicht zu durchdringen, die Luft entweichen zu lassen. Dann stürzt sich das Dichtmittel in das entstehende Loch und dichtet den Schlauch ab. Eine feine Sache, eigentlich.

Das Dichtmittel als solches ist aber leider nicht in der Lage, die Ursache des Druckabfalls im Schlauch zu beurteilen. Und ein Ventil, aus dem man Luft geplant ablässt, ist ja irgendwie auch ein Loch…

Also stürzt sich das Dichtmittel beim Luftablassen in das entstehende Loch und tut das, was es wirklich prima kann: Es dichtet das Loch, in dem Fall also das Ventil, ab. Mit dem Ergebnis, das man den Schlauch jetzt nicht mehr komplett entlüften kann…

Irgendwie habe ich dann doch den Reifen mit halb aufgepumpten Schlauch von der Felge bekommen. Beim neuen Reifen wollte ich einen neuen Schlauch verwenden, ich habe ja immer mindestens einen in Reserve.

Also den Schlauch (ein Markenprodukt der Firma Schwalbe, die mich noch NIE enttäuscht hat) ausgepackt und, wie man das halt so tut, ein bisschen aufgepumpt. Beim Absetzen der Pumpe dringt ein feines Zischen an mein Ohr! Nach kurzer Inspektion steht fest: Das Ventil ist undicht! 🙁

Also suche ich den nächsten Schlauch, finde aber nur noch eine 26er in Baumarktqualität mit einem Sclaverandventil. Die mag ich zwar nicht so, aber, nun denn. Der Einbau geht problemlos von statten, doch nach kurzem Pumpen gibt es einen kräftigen Knall: Der Schlauch ist bei ca. 2,5 bar geplatzt!

Geplatzter Schlauch

So etwas habe ich ja noch nie erlebt! Zunächst hatte ich ja einen Fremdkörper oder einen beim Einbau eingeklemmte Schlauch in Verdacht, aber nichts dergleichen konnte ich feststellen! Na ja, dann nehme ich halt den nächsten Schlauch. Dummerweise finde ich aber nur noch 28er Schläuche. Was jetzt?

Mein Blick fällt auf den halb aufgepumpten Schlauch mit dem Dichtmittel…

Mit ein bisschen Mühe montiere ich den halb gefüllte Schlauch und irgendwie scheint das Dichtmittel die Luft eher IN den Schlauch als aus selbigem heraus zu lassen, zumindest ist das Vorderrad recht schnell fahrbereit. Wie ich für den nächsten Radwechsel die Luft aber wieder aus dem Schlauch bekomme, ohne mit Messereinsatz auch noch den Speed King zu zerstören, weiß ich noch nicht so genau…

Mein Stromer steht also jetzt auf Mountainbike-adäquater Bereifung und sieht ziemlich martialisch aus:

Stromer mit Speedking

Vorder- und Hinterrad haben ca. 3 bar, die erhöhte Dämpfung ist deutlich zu spüren und das Abrollgeräusch gleicht dem eines Unimog 🙂

Allerdings habe ich das Gefühl, an der Hinterhand ist beim Pedalieren jetzt mehr Bewegung und in Kurven auf Asphalt scheinen beide Reifen zu walken. Das liegt, denke ich, an dem geringeren Luftdruck und den weniger steifen Seitenwänden im Vergleich zum bisher gefahrenen Schwalbe Marathon 26×1,75.

Mal sehe, wie lange ich die Reifen drauf lasse; vor allem das Thema Pannenschutz macht mir Sorgen. Wobei: Zumindest beim Vorderrad sind diese Sorgen ja eigentlich unbegründet… 🙂