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100ster Blogbeitrag: Leitra, willkommen zu Hause!

English version: Please scroll down.

Heute gibt`s hier ein kleines Jubiläum:
Das hier ist der 100ste Blogebeitrag! 🙂

Nachdem ich den Rahmen der Leitra nach Dänemark zur Reparatur zum Hersteller geschickt habe, ist er letzte Woche wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. 🙂

Die Verpackung des Rahmens sah schon deutlich professioneller aus als meine, zum Vergleich:

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, von mir zum Versand verpackt

 

Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Rahmen der Leitra, von Leitra.dk zum Versand verpackt

Ausgepackt sieht der Rahmen dann so aus:

Rahmen, gestrippt und repariert
Rahmen, gestrippt & repariert

Die von Carl Georg Rasmussen reparierte Stelle ist deutlich zu sehen,  hier eine Nahaufnahme:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Reparierter Rahmen, Nahaufnahme

Zum Vergleich die gleiche Stelle vor der Reparatur:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Rahmen vor der Reparatur, Nahaufnahme

Das Ganze macht einen sehr guten Eindruck, bei dem eingesetzten Zwischenstück handelt es sich um ein Vierkantrohr und bei näherer Betrachtung habe ich noch eine Kleinigkeit entdeckt:

Rahmentraverse mit Bohrung
Rahmentraverse mit Bohrung

Die eingefügte Rahmentraverse verfügt über eine Bohrung, pfiffigerweise entgegen der Fahrtrichtung! Damit könnte das Thema „Rost von innen“ der Vergangenheit angehören.

Demnächst steht dann der Wiederaufbau der Leitra an. 🙂

 

English version:

There`s a little anniversary today: This is blogpost no. 100! 🙂

After sending the Leitra`s frame to Denmark to get it repaired by the manufacturer, the frame returned last week. 🙂

The packing looked much more professional than mine, here`s a comparision:

Rahmen der Leitra, verpackt
Package, done by me
Von Leitra.dk verpackter Rahmen
Package, done by Leitra.dk

Unpacked, the frame looked like this:

Rahmen, gestrippt und repariert
Frame, unpacked and repaired

A closeup of the part of it, which has been repaired by Carl Georg Rasmussen:

Reparierter Rahmen, Nahaufnahme
Closeup of the repaired part of the frame

Here`s a picture of the damaged frame, for comparison:

Rahmen, vor Reparatur, Nahaufnahme
Closeup of the damaged frame

The repaired part of the frame looks quite well! And by checking it in detail I found another interesting „feature“:

Rahmentraverse mit Bohrung
Repaired frame with a „ventilation-hole“

There`s a smartish „ventilation-hole“ against the driving direction, that hopefully prevents rust in the interior of the frame!

The reassembly of the Leitra will follow soon! 🙂

Die Leitra geht auf Reisen…

English version: Please scroll down

Nach dem Rahmenbruch an der Leitra war zunächst guter Rat teuer, jedoch ist Carl Georg Rasmussen (Hersteller der Leitra) der Meinung, den Rahmenbruch dauerhaft reparieren zu können.

Irgendwie müssen Leitra und Carl Georg aber zusammen kommen; und da Dänemark, von Mainz aus gesehen, nicht „mal eben um die Ecke“ liegt, muss der Versand auf dem Postweg erfolgen. Und um den Preis widerrum erträglich zu halten, wird nur der Hauptrahmen auf die Reise gehen.

Nach ca. 2,5h hatte ich die Leitra komplett bis auf den Hauptrahmen demontiert…

Rahmen der Leitra, gestrippt
Rahmen der Leitra, gestrippt.

 

…das Verpacken dauerte dann nochmal fast genauso lange 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Rahmen der Leitra, versandfertig verpackt

…so dass ich das Paket heute (ein Kiosk in der Nähe ist GLS-Station und hat auch Sonntags geöffnet :-))per GLS auf den Weg schicken.

 

English version:

The Leitra`s frame is broken, and Carl Georg Rasmussen (constructor of the Leitra) says, that he can fix it durable.

Because of Denmark isn`t just „round the corner“ (seen from Mainz), the Leitra must be sent via GLS (a parcel-service) to Denmark.

To keep the costs low, only the mainframe is taking it`s way to the north, ans so I had to disassemble the velomobile. This took only approx. 2,5 hours…

Rahmen der Leitra, gestrippt
The Leitra`s maniframe

…and wrapping the frame took nearly as long. 🙂

Rahmen der Leitra, verpackt
Mainframe packed, ready to start the journey 🙂

Finally I took the parcel today to a kiosk nearby (which is both, a GLS-Station and opened on sundays 🙂 ) and the frame startet it`s journey to Carl Georg Rasmussen.

Blog-Untertitel umbenannt: Zuwachs im Radkeller :-)

In letzter Zeit ist es etwas still geworden auf diesem Blog, 🙁 das wird sich in der nächsten Zeit aber ändern, denn seit dem Rahmenbruch der Leitra gab es Zuwachs im Radkeller. 🙂

Deshalb habe ich den Untertitel des Blog von „Meine (Langzeit-)Erfahrungen mit Pedelec-Umbauten“ in „Meine (Langzeit-)Erfahrungen mit Pedelecs“ geändert.

Es muss sich also um ein „Fertigpedelec“ handeln, aber um welches genau? Die Auflösung erfolgt nächste Woche… 🙂

Diese Woche soll es nochmal um die Leitra gehen: So wie es aussieht, werde ich die Leitra, bzw. nur deren Hauptrahmen, nach Dänemark zum Hersteller schicken. Der Konstrukteur Carl Georg Rasmussen ist zuversichtlich, das er den Rahmen haltbar reparieren kann.  🙂  Bevor das aber passieren kann, muss ich die Leitra soweit es geht zerlegen. Vor allem um meinen selbstgezogenen „Kabelbaum“ ist das schade. Wer weiß ob ich den nochmal so hinbekomme…

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Endlich raus aus dem Keller: Velomobil endlich fahrbereit! (Teil 3)

Nach dem Einstellen der Spur (s. letzten Blogpost) lief die Leitra gefühlt etwas besser. Allerdings hat sich das bei der nächsten Fahrt ins Büro nicht in einem merkbaren Zeitgewinn niedergeschlagen.

Auf der Rückfahrt kam die Fuhre nach ca. 2/3 der Strecke beim Anbremsen einer Kurve auf einer Abfahrt von einer Rampe so beängstigend ins „schwänzeln“, dass ich doch mal nachschauen musste. Dabei habe ich dann gesehen, dass die Radschraube am linken Vorderrad verschwunden war und das Rad sich schon auf dem Achsstummel nach außen verschoben hatte!

In Ermangelung der passenden Ersatzschraube bin ich dann langsam weiter gefahren und habe alle paar hundert Meter angehalten um das Rad wieder auf die Achse und den Achsstummel wieder an seinen Platz zu schieben….

Zu Hause habe ich dann mal versucht, Ursachenforschung zu betreiben:

Beim Einstellen der Spur ist mir schon aufgefallen, dass sich die Radschrauben recht leicht rausdrehen ließen, in Fahrtrichtung links leichter als rechts. Deshalb hatte ich die Schrauben fester angezogen, hätte das aber nach ein paar Kilometern Fahrt nochmal kontrollieren sollen, denn auf meiner Strecke rüttelt es an manchen Stellen recht gewaltig.
Und ich hätte wohl bei der Montage doch besser etwas Schraubensicherungslack benutzen sollen.

Diese Schrauben und Scheiben sind an den Vorderrädern meiner Leitra als Radschrauben verbaut:

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht Name:schraube1.jpg Hits:52 Größe:16,6 KB ID:47989
Radschrauben an meiner Leitra, ob die original sind?

Hier ein Bild der Unterseite der Scheibe:

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht Name:schraube2.jpg Hits:53 Größe:17,6 KB ID:47990
Auf der Unterseite der Scheibe sind Laufspuren zu sehen

Der blaue Pfeil markiert die „Laufspuren“ auf dem „Innenring“ des Lagers, der rote Pfeil vermutlich die „Laufspur“ vom Lager selbst.

Meine Theorie, die ich nach Stöbern im Forum (u.a. hier) habe, ist folgende:
Die „Scheibe“ lag nach dem Anziehen der Schraube auf dem drehenden Teil des Lagers (mit rotem Pfeil markierte Laufspur) auf und hat, durch die Drehbewegung des Lagers in Fahrtrichtung, die Schraube gelöst. Da hätte dann vermutlich auch Schraubensiche-rungslack nicht lange gehalten.

Das bedeutet aber auch das die Schraube auf der anderen Seite wohl auch nicht mehr lange an ihrem Platz geblieben wäre. 🙁  Und die Rüttelei auf der Strecke hat dann ihr übriges getan…

Im Baumarkt habe ich mir dann sowohl ein paar neue Schrauben (nur deutlich längere) und Unterlagscheiben besorgt und habe bei der Montage darauf geachtet, dass die Schraube bzw. die Unterlagscheibe nur auf dem „Innenring“ des Lagers zu liegen kommt.  Vorsichtshalber habe ich noch einen Sprengring montiert und die Lage des Schraubkopfs mit Farbe markiert.

Auf der nächsten Fahrt schien alles in Ordnung. Auf der übernächsten Fahrt ins Büro passierte dann etwas anderes:

Beim Anbremsen einer Kurve schwänzelte die Leitra wieder, diesmal heftiger, und kurz darauf saß ich mit der rechten Seite auf dem Boden: Die rechten Carbonfedern waren gebrochen!

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht Name:carbonfeder_leitra002.JPG Hits:40 Größe:74,0 KB ID:48248
Die untere Carbonfeder ist vorne…
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht Name:DSCN0565.JPG Hits:45 Größe:34,5 KB ID:48249
…und hinten gebrochen

Zum Glück ist weiter nichts passiert.

Obwohl es nur ein paar hundert Meter bis nach Hause waren, war das Heimbringen der Leitra eine mühsame Sache: Ich habe sie rechts angehoben, so dass nur das linke Vorderrad und das Hinterrad noch Bodenkotakt hatten und habe sie so „zurückbalanciert“.

Nach einem Telefonat mit Mikus (dem deutschen Importeur der Leitra, www.leitra.de) ist die Ursache für den Federbruch die Belastung durch die Bremsen: An meiner Leitra sind nicht mehr die originalen, sondern die stärkeren Sturmey Archer-Trommelbremsen mit 90mm Durchmesser von einem der Vorbesitzer nachgerüstet worden. Eigentlich hätte man dann die Federn tauschen müssen, da die originalen Blattfedern der Belastung nicht gewachsen sind. Das wurde bei meiner Leitra aber offensichtlich nicht gemacht.

Leider hat Mikus keine Federn vorrätig, so dass ich Carl Georg Rasmussen (www.leitra.dk) angemailt habe. Ein paar Wochen später hatte ich Gelegenheit im Rahmen eins Stops der EuroTour 2013 (einer Tour verschiedener Velomobile durch Europa) an der Mosel mit Carl Georg Rasmussen persönlich zu sprechen. Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis, diesen ruhigen, bescheidenen und doch quirligen 78jährigen Dänen kennenzulernen, der vielen als „geistiger Vater“ der Velomobile gilt und der auf dieser Tour mehr als 3.000 km mit seiner Leitra zurückgelegt hat. Carl Georg versprach, mir verstärkte Federn zu laminieren, sobald er wieder zu Hause sein würde. Er würde sie mir dann zusammen mit der bestellten Heckbox zuschicken.

Da ich bis dahin mit der Leitra nicht fahren konnte, machte ich mich an die Montage der Elektrik…

Fortsetzung folgt…  Externer Link zu www.VeloVideo.de