Schlagwort-Archive: 3. Pedelec

Zu Gast auf der 1. Wiesbadener Fahrradnacht

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Die letzten Wochen war es hier im Blog recht ruhig. Das lag vor allem daran, dass mich mein Start-Up ConoDrive sehr in Atem gehalten hat. Seit ein paar Tagen läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Startnest.de.

Wer Lust hat und sich für einen leichten Pedelec-Antrieb zum Nachrüsten interessiert ist herzlichen eingeladen, mal vorbeizuschauen: www.startnext.com/conodrive

Gestern fand in Wiesbaden die erste Wiesbadener Fahrradnacht statt. Anlass war die traurige Tatsache, das Wiesbaden sich beim ADFC-Fahrradklimatest vom vorletzten auf den letzten Platz verschlechtert hat.

Die 1. Wiesbadener Fahrradnacht sollte mit Gesprächen zum Thema Fahrrad darauf aufmerksam machen, dass das Fahrrad eine ernstzunehmende Mobilitätsalternative ist und für einen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in Wiesbaden werben.

Unter anderem war ich als Gesprächspartner zum Thema „Velomobil“ und „Pedelec“ geladen.

Velostrom auf der ersten Wiesbadner Fahrradnacht

Das Interesse am Orca war groß, und auch während der anschliessenden nächtlichen Radtour mit Polizeieskorte durch die hessische Landeshauptstadt wurde ich oft angesprochen.

[Ergänzung vom 16.09.15]

Ziel der nächtlichen Stadrunde war ein Zelt in der Nähe des alten Schlachthofs. Dort wurde als deutsche Erstaufführung der Film „BIKES VS. CARS“ gezeigt. Diese sehr beeindruckende Dokumentation schildert die Situation von Radlern in verschiedenen Städten sowie das globale Verkehrschaos einer vom Auto geprägten Mobilitätswelt.

Am 21.09.2015 wird der Film im Filmtheater der Murnau-Stifung in Wiesbaden erneut aufgeführt. Meine Empfehlung: Hingehen!

 

 

2014: Rückblick für Elektrik-Trek und Centurion-Pedelec

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Was machten denn 2014 das Elektrik-Trek und das Centurion-Pedelec?

Das Elektrik-Trek hatte etwas Probleme mit dem Tretlager, das kann man aber nicht dem Pedelec-Motor anlasten. Das Trek wird überwiegend zum Einkaufen genutzt und hat im letzten Jahr dabei knapp über 600 km zurückgelegt. Die Reichweite im Kurzstreckenverkehr mit häufigen Anfahren liegt mit dem 11,6Ah-Akku (418 WH) bei etwa 70 km.

Das Centurion muss gegenüber dem Orca etwas zurückstehen, wird aber im Urlaub häufig genutzt, denn es passt, im Gegensatz zum Orca, ins Auto 🙂

Mit dem Centurion bin ich etwa 628 km gefahren, die Reichweite liegt mit dem 9 AH-Akku (324 WH) bei mindestens 70 km. Heute habe ich eine neue Kette montiert. Das Centurion hatte ich gebraucht mit 1.ooo km „auf der Uhr“ gekauft, die alte Kette hat also etwa 3.200 km gehalten. Durch den Pedelec-Hinterradmotor hat die Kette m.E. keine größeren Kräfte zu übertragen, als wenn ich ohne Motor fahren würde.

Man kann also sagen, dass beide Pedelec im positiven Sinne unauffällig ihre“Arbeit“ gemacht habe, der Umbausatz von ElFei besteht also auch im Dauereinsatz.

Von verschobenen Prioritäten

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Zu Beginn meiner Beschäftigung mit dem Thema Pedelec stand für mich das Thema „nicht durchgeschwitzt im Büro ankommen“ sehr weit oben auf der Prioritätenliste, zum Beispiel in dem Beitrag „Warum überhaupt ein Pedelec“ oder „That`s what this Pedelec is made for…“.

Zwischenzeitlich nutze ich praktisch ausschliesslich den eOrca als Pendlerfahrzeug ins Büro. Und im Velomobil kann ich das Schwitzen, trotz aller Belüftung, bisher nicht vermeiden.  Was vielleicht auch daran liegt, dass ich versuche, immer noch einen Tick schneller zu sein. 🙂

Allerdings ziehe ich mich im Büro einmal komplett um; so muss ich nicht den ganzen Tag in feuchter Funktionswäsche rumlaufen. Bisher hat sich auch noch niemand beschwert 😉 und der Spaß, den das Radfahren macht, ist den kleinen Umzugsaufwand wert.

English version:

At the beginning of my pedelec-carreer the focus  was  on the spot „not to sweat while commuting to the office“ (i.e. in the blogposts „Warum überhaupt ein Pedelec“ oder „That`s what this Pedelec is made for…“.)

In the meantime I mostly use the eOrca for commuting, and in the velomobile I`m not able to drive without sweating, although the ventilation isn`t too bad. Maybe it`s because I try every day to ride a bit faster… 🙂

However I change my clothing completely after arriving at the office, so that I don`t need to walk the whole day in the cycling-underwear. Until now there weren`t any complaints about that. 😉

And the fun of cycling to work, is worth the little investment in changing the clothing.

 

 

 

 

Bringt Pedelec-Fahren etwas für`s Herz-Kreislauf-System?

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Hin und wieder hört oder liest man die die Behauptung, Pedelec-Fahrer würden ja nichts für Ihre Herz-Kreislauf-System tun, weil sie sich ja nicht anstrengen müssten.

Sicherlich kommt das auf die Art an, wie man mit dem Pedelec fährt. Ich für meinen Teil fahre so, das ich noch merke, dass ich trete. Gerade mit dem Motor des eOrca, der drehmomentgesteuert ist, fällt das leichter als mit dem Motor des Centurion, der über die Kadenz gesteuert ist.

Zufälligerweise nehme ich seit 2009, also ca. 2 Jahre, bevor ich mit dem Pedelec-Fahren begann, an einer medizinischen Studie teil. Bei dieser Studie werden in regelmäßigen Abständen so ziemlich alle Parameter erfasst, die derzeit ohne großen Eingriff in den Körper erfasst werden können.

Die letzte Untersuchung war im Februar 2014, also bevor ich mit dem eOrca unterwegs war. Und die Werte dieser Untersuchung, verglichen mit der aus 2009, sprechen m.E. eine deutliche Sprache:

Ruhepuls 02/2009: 60 Schläge pro Minute
Ruhepuls 02/2014: 48 Schläge pro Minute

Volumen Herzkammer 02/2009: 49 ccm
Volumen Herzkammer 02/2014: 58 ccm

Gewicht 02/2009: 91,2 kg
Gewicht 02/2014: 84,3 kg

Für mich kann ich die Frage danach, ob das Pedelec-Fahren etwas für das Herz-Kreislauf-System bringt, mit einem deutlichen JA! beantworten. 🙂

 

English version:

Sometimes people talk about, that pedelec-driving/pedal-assisted-driving won`t train the cardiovascular system because they don`t have to make an effort while driving.

This depends surely on the type of driving. I`m driving the way that I feel my muscles work. Driving the eOrca this is easier (because of the torque-sensing drive) than driving the Centurion (with it`s cadence-sensing drive).

Since 2009, two years before I begun driving with a pedelecs, I`m participating in a study, where many parameters are captured, i.e. about the cardiovascular system. The last examination was in february 2014, months before I begun riding the eOrca. The results of this examination, compared with the results of 2009, talk for themselves:

Heartbeat, idle 02/2009: 60 beats per minute
Heartbeat, idle 02/2014: 48 beats per minute

Volume chamber of the heart 02/2009: 49 ccm
Volume cahmber of the heart 02/2014: 58 ccm

Weight 02/2009: 91,2 kg
Weight 02/2014: 84,3 kg

So, for myself I can answer the question if pedelec-driving trains the
cardiovascular system with a loud an clear: YES! 🙂

 

 

 

Mit dem Rad ins Büro, was bringt das eigentlich?

 

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Ja, was bringt denn das Radeln ins Büro?

Nun, zunächst einmal fühle ich mich besser, ich komme nach rd. 25 km Radfahren einfach entspannter im Büro oder zu Hause an.

Jetzt ist es aber recht schwierig, „Entspannung“ in Zahlen auszudrücken, man muss es einfach erleben. In Zahlen ausdrücken kann man aber z.B. das Körpergewicht. Und das hat sich in den letzten 10 Wochen bei mir um 6,5 kg reduziert ohne dass ich meine Ernährung umgestellt hätte! Das ist doch schon mal was, oder?

Aber über den reinen persönlichen Effekt hinaus bringt das Radeln noch etwas, jedoch muss ich dazu ein wenig ausholen:

Vor kurzem hat REWE einen Aktionstag veranstaltet:
Für jeden Kunden, der mit dem Rad in den Laden kam, wurde ein Baum gepflanzt. Natürlich nicht vom Marktleiter persönlich, sondern in Zusammenarbeit mit der Initiative „Plant-for-the-Planet“, die 2007 auf Initiative des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner gegründet wurde. Seit dem hat die Organisation in 193 Ländern übrigens bisher über 12,9 Milliarden Bäume gepflanzt!

Jeder radelnde REWE-Kunde konnte sich später eine Urkunde aus dem Web laden. So weiß ich nun, das „mein“ Baum in Campeche (Mexiko) stehen wird: 🙂

baumurkunde
„Mein“ Baum wird in Campeche stehen 🙂

OK, und was hat das jetzt mit dem Radfahren ins Büro zu tun?

Ganz einfach:

Wenn ich mit meinem Auto ins Büro fahre, erzeuge ich auf 50 km Wegstrecke ca. 9,7 kg CO2. Das ist jetzt erst einmal nur eine Zahl.

Wenn man aber berücksichtigt, das ein Baum etwa 10 kg CO2 pro Jahr (!!) aufnimmt (Quelle: plant-for-the-planet.org) , sehen diese 9,7 kg CO2 pro Fahrt schon ganz anders aus:
Rein rechnerisch müsste ich dann, um meinen CO2-Ausstoß für die Fahrten mit dem Wagen ins Büro auszugleichen, also praktisch jeden Tag einen Baum pflanzen!

Alleine durch meine Fahrten mit dem Rad bzw. Velomobil ins Büro habe ich in den letzten Wochen der Umwelt hingegen etwa 369 kg CO2 erspart! 🙂 Das ist ziemlich beeindruckend, oder?

Da ich meinen Pedelec-Akku mit zertifiziertem (CO2-neutralem) Ökostrom fülle, fällt die Tatsache, dass ich mit einem Pedelec pendele, nicht negativ ins Gewicht.

 

Fazit:
Das Pendeln mit dem Rad ins Büro bringt also sowohl mir selbst, als auch der Umwelt so einiges!

Übrigens: Eine besonders leckere Art, die beim Radeln verbrauchte Energie wieder aufzufüllen, ist „Die gute Schokolade“: Von jeder verkauften Tafel gehen 20 Cent an „Plant-for-the-Planet“, für 5 verkaufte Tafeln wird ein Baum gepflanzt. Ist das nicht eine leckere, großartige Idee? 🙂

 

English version:

What`s commuting with the bike good for?

At first I feel better and arrive more relaxed at work or at home instead of commuting by car. Well you can`t measure relaxation, you have to feel it. But you can measure weight:  In the last 10 weeks I lost 6,5 kg, without changing my diet!

But there`s even more what using the bike for commuting is good for:

Some days ago the german supermarket REWE started an event: For every customer, who drove to the market by bicycle, they planted a tree. In fact all these trees weren`t planted by the manager, but by „Plant-for-the-Planet“, an organisation foundet in 2007 by the initiative of the (at this time) 9 year old Felix Finkbeiner. Since 2007 „Plant-for-the-Planet“ planted more than 12,9 billion trees!

Because of a certificate, which I downloaded from the internet, I know, that „my“ tree will grow in Camepche/Mexico: 🙂

baumurkunde
„My “ tree will grow in Campeche/Mexico 🙂

Ok, but what`s about commuting by bike/velomobile? It`s simple, just look:

Every day I’m commuting by car, I produce approx. 9,7 kg of CO2.

A tree will reabsorb approx. 10 kg of CO2 every year (origin: plant-for-the-planet.org).

This means, that I have to plant every day 1 tree just for keeping my car-commuting CO2-neutral!

Commuting by bike/velomobile, I saved approx. 369 kg CO2 in the last weeks for the environment! 🙂 Isn`t that amazing impressive?

As I use CO2-neutral electricity to charge the battery of the pedelec this calculation works even for me.

Result:
Commuting using the bicycle instead of the car is good for both, health and environment!

By the way: There`s a delicious way to fill up the calories burned by cycling: The „good chocolate“! From every sold bar 20 cent are payed to „Plant-for-the-Planet“ and for every 5 sold bars a tree will be planted. Isnt`t that a tasty great idea?

 

Geschafft: 3.000 km mit dem Velomobil Orca!

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Nachdem ich am 27.06.2014 die 1.000 km-Marke passiert habe,

orca_1000km_2
1.000 km mit dem Orca (27.06.2014)

fiel heute, fast auf den Tag zwei Monate später, die 3.000er-Marke! 🙂

Ganz ehrlich, ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, und auch auf den Orca!

Für diese Laufleistung bin ich u.a. 36 mal ins Büro gependelt, habe  Testfahrten für meine Velomobilreise ab- solviert und bin den Mainradweg von Bayreuth bis Mainz gefahren. Dazu addieren sich dann noch ein paar kurze Fahrten (z.B. zum Bäcker).

Bis auf zwei Reifenplatzer und drei weniger spektakuläre Platten (oh, davon habe ich ja noch gar nichts geschrieben, das hole ich noch nach, versprochen!) hat mich der Orca von Flevobike bisher,auch bei (teilweise starkem) Regenwetter, nicht im Stich gelassen.

3.000 km mit dem Orca (26.08.2014)
3.000 km mit dem Orca (26.08.2014)

Und den Pedelec-Antrieb möchte ich nicht missen! Gerade gestern, als es irgendwie nicht so gut lief, sorgte er dafür, dass ich auf dem Heimweg nur 5 Minuten langsamer war als sonst. Ich vermute, bei besserem Training wird die zeitliche Differenz zukünftig aber doch zunehmen. 🙂

Mal sehen, wie lange ich bis zur 5.000 km-Marke brauche 🙂

Link zu www.velovideo.de

 

 

English version:

After passing the 1.000 km-mark at 27.06.2014, today 3.000 km`s are done! 🙂

To tell the truth, I´m a bit proud of me and the velomobile Orca!

It needed 36 times commuting to work, two test-drives as a training to my velomobile-tour and finally the tour from Bayreuth to Mainz via the Main-Cycle-Path to reach that goal. Oh, well, several little errands (like to the baker`s shop), too.

Except in total five flat tires (oh, I didn`t mention that earlier, I`ll write about that, I promise!) the Orca didn`t deserted me, even if the weather was bad.

Surely I won`t miss the pedal-assist-system (PAS)! When the daily fitness won`t allow to ride fast (as happend yesterday…), the PAS assures that I need only 5 minutes longer for the way back home. I assume, beeing better trained, the difference will be more evident in the future. 🙂

Let`s see, how long it will take to reach 5.000 km 🙂

I`m driving in the rain…

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Am Mittwoch letzter Woche war es soweit: Morgens war noch schönes Wetter und Mittags begann es zunächst nur regnen um dann, als ich nach Hause fahren wollte, zu schütten wie aus Eimern. 🙁

Der Orca stand zu dem Zeitpunkt schon mehrere Stunden im teilweise heftigen Regen, wovon zwei kleine Pfützen rechts und links des Sitzes zeugten. Diese waren das Ergebnis des Regens, der sich auf den Seiten durch die Öffnung zwischen Dach und Karosserie „geschummelt“ hatte. Die Pfützen waren jedoch nicht weiter schlimm. Die Herausforderung bestand vielmehr darin, halbwegs trocken in den Orca einzusteigen und ihn dabei nicht durch die hochgeschwenkte Einstiegsluke vollaufen zu lassen. Für diese Übung gibt es noch Verbessungspotential, denn mit geöffnetem Regenschirm gelingt sie nicht ganz so gut. 😉

Als ich schließlich drin saß und die Klappe geschlossen hatte, tropfte es mir leicht auf die Brust. 🙁 Die Ursache dafür war schnell gefunden: An den Verbindungen zwischen Dachgewebe und Kunststoffscheibe drückt sich Wasser durch.

versatile_dach
Rund um die markierte Stelle sickert Wasser durch

Und eine dieser Verbindungen ist halt direkt in der Mitte über meiner Brust. 🙁 Da muss ich also mal nach einer Lösung suchen. Die erste Idee geht in Richtung Nahtdichter für Zelte…

Dem Wetter dagegen schien es überhaupt nicht zu passen, dass ich recht unbeeindruckt blieb und einfach wie gewohnt losradelte: Kurz nachdem ich losfuhr begann es dermaßen stark zu regnen, dass ich durch die Kunststoffscheibe nichts mehr sehen konnte. 🙁 Beim Versuch, zwischen Scheibe und Karosserie durchzuschauen, wurde meine Brille nass und beschlug fast augenblicklich. 🙁 Also erstmal rechts ranfahren…

Nach ein paar Momenten fuhr ich dann weiter, diesmal aber so, dass ich den Pedelec-Antrieb immer schön am laufen und meinen Puls (und damit meine körperliche Anstregnung) relativ niedrig hielt. Das Ergebnis: Kein Beschlagen der Brille mehr. 🙂 Ein etwas unerwarteter Vorteil des Pedelec-Antriebs. 🙂

So kam ich zwar etwas langsamer (4 Minuten reine Fahrtzeit mehr) als sonst, aber dafür sicher und erheblich trockener als alle anderen Radler, die ich unterwegs sah, zu Hause an.

Fazit:
Der Orca taugt auch für Regenfahrten. Der Wetterschutz ist zwar im Kopfbereich nicht so gut wie in der Leitra (deren Haube ja komplett geschlossen ist) und man muss daher mit Tropfen leben, die den Weg zwischen Dach und Karrosserie hindurch ins Innere finden.

Dafür kann man mit dem Orca, dessen Boden ja, bis auf die Fußlöcher, geschlossen ist, paktisch unbeeindruckt durch Pfützen fahren. 🙂

Bei beiden Velomobilen bleibt man erheblich trockener als jeder Radfahrer und braucht keine besondere Regenkleidung.

Die größte Herausforderung besteht darin, beim Ein- bzw. Aussteigen halbwegs trocken zu bleiben. Aber das ist bei PKW ja das Gleiche 🙂

Externer Link zu www.velovideo.de

 

 

English version:

Finalley it happend last wednesday: In the morning the weaher was beautiful, but at noon it began to rain. At first only light, later, when I wanted to go home, more heavy. 🙁

The Orca was at that time already standing several hours in the rain, of which two small puddles left and right of the seat testified. These were the result of the rain that had found it`s way on the sides through the opening between the roof and body. The puddles were not the problem. The challenge, rather, was to enter the Orca dry and not to leave him filled up with rain. In fact I was not that succesful as I hoped, because while entering I tried to cover myself with an umbrella…

Sitting in the velomobile I noticed was some dripping on my chest: The reason was water which found a way to enter round the mountings of the „window“ in the versatile-roof:

versatile_dach
Water drops from the mountings

These are only drops, but nevertheless I´m going to find a solution for this.

Shortly after I drove off it started to rain so strong that I could not see through the plastic window any more :-( So I tried to watch the street through the opening between the window and the body of the Orca. Because of that my glasses got wet and fogged up almost immediately… I had to stop and after a while my glasses became clear again. So I tried to let the pedal-assist do it`s work for the rest of the commuting back home, to prevent my glasses to get foggy again. As a result I was not that fast as in dry weather-conditions but came home much dryer that the other bicyclists 🙂

 

Conclusion:
The Orca`s good for rainy weather, too. The head is not that good covered as driving the Leitra (wich has a complete closed fairing) and you have to face some drops finding the way inside.

But because of the Orca`s nearly closed floor it`s possible to drive fast (and dry) through puddles 🙂

Driving in the rain with both, Orca or Leitra, you`ll get home dryer than every other bicyclist.

The challenge is to get in and out of the velomobile without getting too wet. But that`s the same with car`s 🙂

 

 

Magnetscheibe, wofür?

Im letzten Blogbeitrag sprach ich Probleme mit der Magnetscheibe des Pedelec-Antriebs an. Daraus ergab sich die Frage, für was man die Scheibe denn eigentlich braucht.

Zur Erklärung muss ich ein wenig ausholen:

Damit in Deutschland ein Pedelec als Fahrrad gilt, darf u.a. die elektrische Unterstützung nur dann aktiv werden, wenn tatsächlich getreten wird. Um diese Tretbewegung zu erkennen, ist bei den von mir verbauten Nachrüstsätzen von www.elektrofahrrad-einfach.de ein Sensor enthalten, der i.d.R. am linken Tretlager montiert wird.
Damit der Sensor eine Tretbewegung erkennen kann, wird die Magnetscheibe auf die Tretlagerachse auf der linken Seite zwischen Pedalarm und Tretlagerschale montiert, die Montage habe ich hier beschrieben. Beim Umbausatz des Trek und des Centurion muss dafür noch der Tretlagerarm demontiert werden, bei den neueren Kits von elektrofahrrad-einfach.de ist das nicht mehr nötig.

Die Magnetscheibe dreht sich mit der Pedalbewegung mit, die in gewissen Abständen in die Scheibe eingelassenen Magnete drehen sich am Sensor vorbei und dieser „erkennt“ eine Drehbewegung, die er an den Controller weiterleitet, der wiederrum die Motorunterstützung einschaltet. Bis das passiert dauert es ca. 1-1,5 Pedalumdrehungen. Besonders am Berg kann das etwas ungünstig sein, deshalb ist eine Anfahrhilfe verbaut, die auf Tastendruck das Rad auf legale Art bis max. 6 km/h anschiebt.

Diese Art der Steuerung ermöglicht preiswerte Nachrüstsätze, allerdings zum Preis eines verzögerten Einsetzen der Unterstützung. Der Grad der Unterstützung ist nicht an die aufgewendete Tretkraft gekoppelt, sondern wird manuell über mehrere schaltbare Stufen am Lenkerdisplay gesteuert. Dies ist jedoch eine Charakteristik, an die man sich schnell gewöhnt. Geradezu ideal ist diese Art der Unterstützung für Menschen, die, warum auch immer, keine oder wenig Kraft mehr auf die Pedale bringen können.

Meines Wissens gibt es derzeit (Stand 04/14) nur einen Nachrüstantrieb, der über Sensoren im Tretlager die aufgewendete Kraft erkennt und die Tretunterstützung entsprechend regelt. Es handelt sich dabei um den Antrieb der Firma Sunstar. Dieser Antrieb war in dem Café-Racer eingebaut, mein Test dieses Rades ist hier zu finden.

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Neues vom „Elektrik-Trek“

Bisher hat das Elektrik-Trek seit seinem Umbau alle Strecken klaglos und zuverlässig bewältigt. Seit ein paar Kilometern kommt es aber immer wieder zu Aussetzern des E-Motors. Die Ursache scheint aber wenige der Motor als eher die Ansteuerung, genauer:die Magnetscheibe am Pedalarm, zu sein.

Beim Centurion habe ich die Magnete ins Kettenblatt eingelassen, beim Trek jedoch habe ich die Magenetscheibe, wie eigentlich auch vorgesehen, am linken Pedalarm montiert. Dort trägt sie ein bisschen auf, was jedoch bisher kein Problem war. Vor kurzem hat sich die Schraube, die den Pedalarm auf dem Tretlager befestigt, etwas gelöst. Offenbar durch das Nachziehen klemmt jetzt die Magnetscheibe ab und an an der Tretlagerschale und dreht sich nicht mehr mit. Die Elektronik ist folglich der Meinung, das nicht getreten wird und stellt die Motorunterstützung ein.

Wahrscheinlich werde ich die „Lamellen“ der Magnetscheibe (s. Bild) entfernen.

magnetscheibe_lamellen_markiert
Die „Lamellen“ der Magnetscheibe (hier rot markiert) müssen wohl weg.

Dadurch sollte sich die Scheibe weiter auf den (leicht konischen) Pedalarm schieben und der Pedalarm sich dann wieder richtig festschrauben lassen. Mal sehen…

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Mit dem Velomobil unterwegs im Rheinhessischen Hügelland :-)

Manchmal werde ich gefragt, warum ich meine Leitra „elektrifiziert“ habe. Nun, ich wohne im Rheinhessischen Hügelland, und dort gibt es viele, teils sehr knackige Steigungen. Auf dem Weg ins Büro, vor allem aber auf dem Weg nach Hause, legen sich da einige Höhenmeter in den Weg. Aber wo Höhen sind, da sind auch weite Blicke möglich. Und gerade bei uns spricht man gerne von den typisch rheinhessischen Weitblicken. 🙂

Damit man das mal sehen kann habe ich hier einen kurzen Ausschnitt meiner gestrigen Velomobil-Tour für euch:

Link zum Video auf YouTube
Klickt auf das Bild um euch den kurzen Film bei YouTube anzusehen.

Das die Abfahrten sehr rasant sind, kann man sich vorstellen. 🙂

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