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Speiche gut, alles gut ;-)

Bei meiner Schneetour Anfang Dezember 2012 (vgl. „Wird`s dem Stromer zu heiß…“) kam es zu einem Speichenbruch im Hinterrad, den ich jetzt endlich reparieren konnte.

Natürlich ist eine Speiche auf der Antriebsseite betroffen, so dass der Schraubkranz runter muss. 🙁

Den nötigen Schraubkranzabzieher und die passende Speiche (vorsichtshalber habe ich insgesamt vier bestellt, man weiß ja nie…) habe ich bei Elektrofahrrad-einfach.de bestellt. Der Grund liegt auf der Hand: Dort werden die Hinterräder eingespeicht und die Zahnkränze montiert, also hat man dort auch passenden Speichen und Werkzeug vorrätig. 🙂

Bevor ich die Speiche montiert habe, habe ich sie mal gemessen:

speichenlaenge_26_zoll_hinterrad_mit_8fun_nabenmotor

In Zukunft weiß ich jetzt, das ich bei einem 26“-Rad mit 8fun-Hinterradnabenmotor im Fall der Fälle 230mm lange Speichen brauche. 🙂

Über die Demontage des Schraubkranz habe ich ein kurzes Video erstellt:

Das Einfädeln der Speiche kostet schon etwas Überwindung, da es ohne ein klein wenig biegen nicht klappt. Leider habe ich keinen Zentrierständer, so dass ich mir anders weiterhelfen musste:

An der linken Kettenstrebe habe ich einen passend gekürzten Kabelbinder befestigt, der sowohl an der Flanke der Felge (zur Bestimmung des Seitenschlags, vgl. Bild 1) als auch an deren Rand (zur Bestimmung des Höhenschlags, vgl. Bild 2) anliegen kann.

Bild 1:

kabelbinder_an_felgenflanke

Bild 2:

kabelbinder_am_felgenrand

Danach habe ich die Felge (ohne Schlauch & Reifen) montiert. Mit viel Geduld ist es mir dann gelungen, die Speiche so zu spannen, dass die Felge annehmbar rund läuft. Den Kabelbinder habe ich gerade da gelassen, wo er ist. Dort stört er nicht, ist aber bereit, sollte er mal auf großer Tour gebraucht werden.

GrußAnzeige_VeloVideo

Alex

Verschiedene Konzepte – aber welches ist das passende?

Bei Pedelecs gibt es grundsätzlich drei Antriebsarten: Vorderrad-, Mittel- und Heckmotor. Dazu noch mehrere Arten von Motoren: Nabenmotoren mit und ohne Getriebe, angetriebene Tretlager und Antriebe, die in die Kette eingreifen. Da fällt die richtige Wahl schwer.

Für meinen Zweck bleiben aber eigentlich nur zwei Antriebsarten (Nabenmotor mit oder ohne Getriebe) und zwei Einbauorte (vorne oder hinten) übrig.

Auf Grund des Preises (rd. 1.400 €) und der Eigenschaften (bei mir soll der Fahrradbetrieb im Vordergrund stehen und weniger schwere Lasten geschleppt werden)  fallen die bekanntesten Nabenmotoren ohne Getriebe (die der Firma BionX) aus dem Raster heraus.

Also wird es ein Getriebenabenmotor werden.
Zunächst dachte ich an einen Einbau im Vorderrad, da dieser am einfachsten zu verbauen sein soll.  Jedoch wird der Motor, wegen des Mehrgewichts des Motors gegenüber einer normalen Nabe, in einer speziellen, stabileren Felge eingespeicht. Und die hat eine andere Optik als die vorhandene. Dann wären vorne unten hinten unterschiedliche Felgen montiert;  die Vorstellung gefällt mir rein optisch nicht. Außerdem ist die vordere Felge derzeit radial eingespeicht, das sieht schon schick aus.

Die einzige Lösung: Hinterradantrieb. Das ändert zwar an der Tatsache der zwei unterschiedlichen verbauten Felgen nichts, allerdings denke ich, dass es so weniger auffällt. Da die Felge stabiler als die derzeit verbaute sein soll, sollte das Mehrgewicht durch den Motor zzgl. der Last auf dem Gepäckträger hoffentlich kein Problem sein. Und, mal sehen, vielleicht verbaue ich hinten einen geringfügig breiteren Reifen, echte Sportwagen mit Hinterradantrieb haben ja auch hinten breitere Reifen als vorne 😉

Mindestens ein Problem  gibt es aber auch hier: Derzeit gibt es für Hinterradnabenmotoren keine Kassettenkränze sondern nur Schraubkränze. Und die sollen weniger lang haltbar sein. Mal sehen …

Übrigens: Zum Thema „Pedelec“ gibt es ein sehr reges Forum: Das Pedelec-Forum. Das Forum selbst und das angeschlossenen Wiki bieten Stoff  für nächtelanges Selbststudium. 🙂

Also dann bis später …