That’s what this pedelec is made for …

Bei den bisherigen Tests bin ich immer mal so um die 20 km gefahren; eine „echte“ Reichweite konnte ich, da ich meist mit wechselnden Unterstützungsstufen gefahren bin, so natürlich nicht ermitteln.

Heute aber war es endlich soweit: Der Wetterbericht versprach prima Bedingungen mit bis zu 26 Grad nachmittags und das herrliche Wetter des letzten Wochenendes tat das Übrige um mich zu motivieren, endlich mit dem Rad auf die Arbeit zu fahren und damit den ersten Test unter realistischen Bedingungen zu fahren.

Die eher kühlen sechs Grad morgens um 5 Uhr konnten mich dann auch nicht mehr schrecken. Die Testvorgaben waren einfach: Mittlere Unterstützung, lockeres Radeln um nicht ins Schwitzen zu kommen. Das gleiche nachmittags dann wieder zurück. Zur Erinnerung: Das war ja genau der Grund, warum ich das Rad überhaupt umgebaut hatte.

Start war um 6:20 Uhr, die mittlere Unterstützung reichte voll und ganz aus um flott unterwegs zu sein und ich genoss die Fahrt durch die erwachende Natur in vollen Zügen. Nach 23,75 km und einer Fahrtzeit von 1 h 05 min. war ich da. Das entspricht einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 21,92 km/h. Und das locker, leicht, ohne einen Hauch Schweiss aber dafür gut gelaunt und mit einem breiten Grinsen.  🙂
Am Ziel hatte ich noch vier von vier „Reichweiten-LED“ an der Bedienkonsole, nur während zwei Anstiegen aus Unterführungen heraus waren es kurzfristig nur noch drei gewesen.

Letztes Jahr war ich die gleiche Strecke mit dem gleichen Rad (allerdings vor dem Umbau) gefahren, hatte 1h 15 min. gebraucht war aber deutlich angestrengter und vor allem geschwitzter im Büro angekommen.

Der erste Teil des Tests war also sehr zufriedenstellend verlaufen.

Für den Nachmittag waren 26 Grad prognostiziert; wegen des jetzt herrschenden Gegenwindes waren wohl noch gefühlte 23 Grad davon übrig geblieben. Auch wenn es mir schwer fiel, fuhr ich die gleiche Strecke, die ich morgens gekommen war, immerhin sollten es ja (halbwegs) vergleichbare Bedingungen sein. Um es kurz zu machen: Es fiel mir schwer, mich an meine Maxime „lockeres Fahren“ zu halten, ich trat während der ersten Hälfte schon ein bisschen mehr in die Pedale als heute morgen; vielleicht lag es an den jetzt kurzen Hosen und dem T-Shirt … 😉

Auf der Rückfahrt war ich 1h 12 min. unterwegs, das ergibt eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 19,79 km/h. Der Unterschied ist einfach zu erklären: Während es morgens überwiegend abwärts geht, geht es nachmittags überwiegend bergauf.  Am Ziel hatte ich noch zwei von vier „Reichweiten-LED“ an der Bedienkonsole, nur während zwei kurzen , aber heftigen Anstiegen war es kurzfristig nur noch eine LED gewesen. Am Akku leuchten noch drei von vier Segmenten grün; aber das glaube ich nicht so recht.

Fazit:

Der erste Einsatz unter den realen Bedingungen, für die ich den Umbau gedacht habe, verlief zu meiner vollsten Zufriedenheit. Die Akkuladung reicht für die geplante Strecke von 47,5 km bei mittlerer Unterstützung voll und ganz aus; ein paar kleine Schlenker sollten auch noch drin sein. Das Pedelec ist damit eine prima „Schönwetteralternative“ zum Auto; das Radtraining kann ich überdies auf dem Weg nach Hause schon beginnen; mit Motorunterstützung und noch kräftigerem Mittreten könnte die magische 60-Minuten-Grenze vielleicht doch geknackt werden. 😉

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