Unglaublich: Heute die 1.000 km-Marke geknackt!

Radcomputer_Stromer 

Ich wollte zunächst der Anzeige des Radcomputers selbst nicht glauben, und habe deshalb zu Hause anhand meiner Auflade-Notizen nocheinmal nachgerechnet.
Aber es stimmt tatsächlich, ich bin mit meinem Stromer schon 1.000 km gefahren! Und das obwohl ich weniger als erhofft dazu komme, mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren.

Die Strecken setzten sich dabei aus Fahrten zur Arbeit und zum Brötchenholen zusammen, aber auch meine Radreise rund ums Saarland war dabei.

Insgesamt habe ich den Akku bisher 14mal aufgeladen und noch nicht ein einziges Mal leer gefahren. Aber das kommt auch noch, denn heute Abend lade ich ihn nicht. Mal sehen, wie lange die Ladung bei der nächsten Fahrt zur Arbeit hält.

Bisher gab es noch keinerlei Probleme mit der (Elektro-)Technik, obwohl sie u.a. auf der Saarland-Runfahrt ordentlich geduscht und z.B. gerade gestern bei Außentemperaturen um ca. 33 Grad ganz schön warm wurde. Mein Stromer schnurrt stets zuverlässig, wenn ich ihn brauche.

Am Wochenende schaue ich mir mal die Aufnahmen am Hinterrad und den Rahmen genauer auf Risse o.ä. an, immerhin sind, bedingt durch die fast rennradmäßig schmalen Reifen, die ich mit ca. 6 bar Druck fahre, die recht hohen Tempi auf den teilweise miserabelen Radwegen und das, bedingt durch den Motor, schwere Hinterrad, die Belastungen recht hoch (denke ich mir zumindest).

Apropos Hinterrad: Trotz Beladung bis manchmal ca. 20 kg und schlechter Wege habe ich bisher weder einen Speichenbruch noch einen „Achter“ im Hinterrad. Und auch von Reifenpannen blieb ich bisher verschont.

Alles in allem bisher also ein komplett positives Fazit!

P.S.: Nachtrag zum Thema „Wartung“:

Am Wochenende habe ich keine Risse oder sonstige Schäden an den Schweißnähten oder am Rahmen gefunden. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich eventuelle Mikrorisse nicht mit bloßem Auge erkennen kann. Die Bremsen sind auch ok und in ihrer Wirksamkeit ob der zu erreichenden Geschwindigkeiten m.E. völlig ausreichend. Immerhin ist mein Stromer ja ursprünglich als Crossrad, also vereinfacht ausgedrückt, als Rennrad mit geradem Lenker, gebaut worden. Und diese sind „ab Werk“ schon für höhere Geschwindigkeiten gebaut als beispielsweise Tiefeinsteiger.

Deshalb hier noch einmal eine klare Aussage: Der Umbau zu einem Pedelec erfolgt immer auf eigene Gefahr! Meine Erfahrungen können nicht als allgemeingültig betrachtet werden und ich lehne selbstverständlich sämtliche Verantwortung für die Umbauten anderer, auch wenn sie auf Grund dieses Blogs erfolgt sind, ab.

2 Gedanken zu „Unglaublich: Heute die 1.000 km-Marke geknackt!“

  1. Hey, Glückwunsch zu den 1000 KM.
    Wahrscheinlich legt man mehr an Metern zurück, als man denkt. Daher lohnt es sich grade zum Bäcker, zum Eis holen oder Post wegbringen zum Fahrrad zu greifen.

    Ich würde auch gerne mal mit dem Radl zur Arbeit, ist aber leider zu weit weg.
    Wieviele KM legst du zur Arbeit zurück?

    Grüße, Tobi

  2. Hallo Tobi,

    bei mir sind`s einfach 25 km, wobei es morgens eher bergab (mit nur wenigen Steigungen) dafür aber abends überwiegend bergauf mit längeren Steigungen geht.

    Dank des Pedelecs gelingt es mir, morgens ohne Schwitzen auf die Arbeit zu kommen. Nachmittags kann ich aber der Versuchung, an meiner Zeit zu feilen, selten widerstehen und komme dann doch ins Schwitzen. 🙂

    Immer wieder überraschend finde ich, das ich mit dem Pedelec fast mühelos ständig so schnell unterwegs bin wie vor über 25 Jahren mit dem Mofa. 🙂

    Gruß
    Alex

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