Voilá: Ein Pedelec-Fully – oder Fully-Pedelec? ;-)

Centurion nach dem Umbau von rechts

Nachdem der Motor von der 28er-Rigida-Felge in eine 26er-Rigida-Felge umgespeicht worden war (Kosten für Felge, Speichen & Arbeit: 80,80€) konnte ich letztes Wochenende mit den Umbaumaßnahmen beginnen.

Durch die Erfahrungen der ersten Umrüstung ging nun einiges etwas flinker von der Hand. Alles in allem war ich rund 3 Stunden beschäftigt.

Da am Centurion eine Hollowtech-Kurbel verbaut ist, konnte ich die beim Umbausatz mitgelieferte Magnetscheibe nicht verbauen. Beim Shop von „Elektrofahrrad-Einfach.de“ wurde ich jedoch fündig und habe mir vier kleine Magnete bestellt, die ich in die Kurbel  eingelassen habe.

Magnete in der Kurbelgarnitur

Die Kraftzwerge halten dort sehr fest, trotzdem überlege ich, sie vielleicht doch, z.B. mit Heißkleber oder Schraubensicherungslack zu fixieren. Mal sehen.

Den Trittsensor musste ich deshalb auch auf andere Weise befestigen. Letztendlich habe ich ihn mit Heißkleber am Tretlager verklebt.

Trittsensor

Das sieht, zugegebenermaßen, sehr rustikal aus, denn die Stelle ist extrem schlecht zu erreichen, wenn man die Kurbel nicht abbaut. Mal sehen, vielleicht bessere ich hier noch einmal nach.

Die beim Umbausatz mitgelieferten Bremsgriffe mit den Microschlaltern, die den Motor beim Bremsen abschalten, konnte ich nicht verbauen, da das Centurion hydraulischen Bremsscheiben hat. Allerdings schaltet der Motor sehr rasch ab, wenn man zu Treten aufhört (ich habe mal irgenwo was von 0,5 sek. gelesen) und das sollte allemal reichen.

Den Regler konnte ich in einer passenden Tasche unter dem Sattel unterbringen.

Regler in Tasche hinter Sattel

Zum Glück, denn für die Rahmentasche, die ich beim Giant benutzt habe, wäre am Centurion kein Platz mehr gewesen.

Wie man sieht, wird der Motor von links durch die Scheibenbremse völlig verdeckt,

Hinterrad von links

rechts gibt sich der Zahnkranz alle Mühe, den Motor nicht in Erscheinung treten zu lassen. Natürlich ist der Bafang von schräg hinten gut zu sehen,

Hinterrad von schräg hinten

und außerdem deutet die silberne „Thermosflasche“ am Rahmen schon recht deutlich darauf hin, das hier kein „normales“ Rad unterwegs ist. 🙂

Trotz allem ist es aber recht unauffällig, wie ich finde.

Bei einer ersten Probefahrt hatte ich den Eindruck, das der 28er-Motor in der 26er-Felge tatsächlich bergauf mehr drückt. Dagegen konnte ich auf einer kurze Strecke in der Ebene keinen signifikanten Unterschied feststellen. Aber das muss ich noch verifizieren.

Und die Gelegenheit dazu werde ich bald haben, denn eine Freundin bat mich, ihr Mountainbike (ein Trek6000)  zu elektrifizieren. Und dort wird ein 26er-Bafang seine Arbeit verrichten…

Den Umbausatz habe ich am Sonntag bestellt, mal sehen, wann er da ist.

Gruß

Alex