Vom einem Pflaster & einem schaltbaren Zwischengetriebe

Auf der letzten Fahrt im Jahr 2013 ist mir im Dunkeln ein verirrter Fußball von spielenden Kindern beim Vorbeifahren in die Front der Leitra gedonnert. Ausser einem heftigen Schlag habe ich nichts gemerkt, an der „Einschlagstelle“ sind jedoch deutliche Folgen zu sehen:

defekte_Folie_bedeckt
Gerissene Folie, zum Schutz vor weiterem Ausreissen mit transparenter Folie beklebt

Die Verkleidung wurde wohl beim Aufprall eingedrückt und federte wieder zurück. Die auf Grund der kalten Außentemperaturen wohl spröde gewordene Folie war nicht in der Lage, dem Ein- und Ausfedern der Verkleiden zu folgen, was zum Aufreissen der Lackfolie führte. Zu Hause habe ich dann erstmal eine transparente Folie drübergeklebt um ein weiteres Einreißen zu verhindern. Die Reparatur hatte ich mir für die „Inspektionsarbeiten“ aufgebhoben, wenn die Verkleidung sowiso im Warmen ist. Dabei hat sich dann nach Abschneiden der beschädigten Folie gezeigt, dass der Kleber der Folie sehr gut hält, offensichtlich besser als der blaue Lack auf dem originalen roten, teilweise ist sogar das „nackte“ Polyester zu sehen.

defekte_Folie_entfernt
Unter der Schadstelle sind die einzelnen Farbschichten, oben links sogar das weisse Polyester zu sehen. Die Schleifspuren stammen vom Sandpapier, das ich zum Aufrauhen benutzt habe.

Um das Verkleben zu vereinfachen, habe ich die Schadstelle mit dem Fön vorgewärmt und auch beim Auflegen des zugeschnittenen „Pflasters“ habe ich den Fön zu Hilfe genommen. Trotzdem ist es mir nicht gelungen, eine faltenfreie Reparatur durchzuführen. Jedoch sieht das besser aus als wenn ich hätte lackieren müssen 🙂

mit_Pflaster
Leitra-Verkleidung mit „Pflaster“

Alles in allem erscheint mir die Reparatur einer Folierung einfacher zu sein als das Ausbessern einer Lackierung.

 

Bedingt durch die Montage des Trittsensors für den Pedelec-Antrieb kann ich das kleinste Kettenblatt (32er) vorne nicht nutzen. Das ist zwar nicht unbedingt notwendig, wenn mir jedoch auf längeren Strecken mal der Strom ausgehen sollte, könnte das ein Problem werden. Im Fundus habe ich noch einen Schalthebel gefunden, ein passender Bowdenzug ist schnell besorgt, und so ist der Umwerfer im Zwischengetriebe schnell gangbar gemacht.

Der Einbau der im letzten Blogbeitrag erwähnte Feststellbremse hat bisher nicht so geklappt, wie ich mit das vorgestellt habe. Das muss aber jetzt noch ein bisschen warten, denn ich will den bisher milden Winter ausnutzen um die Saison zu beginnen.

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